aRTIKELVERZEICHNIS

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Nr./JahrAusgabeAutorTitelVorschau 
3/2018Entwicklung der FachkrÀfteschaftMax LatinskiVom Reiz des Gegen-die-Wand-Rennens
(Kolumne)
Von vielen Menschen in meinem Alter weiß ich, dass sie im Zweifelsfall immer den ihnen vorgeebneten Weg gehen.
[...] Das heißt: Kindergarten, Schule, Studium, unbezahlte Praktika, noch mehr Praktika, Assistenzstelle und dann immer weiter hinauf die Karriereleiter. Aber warum eigentlich?
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3/2018Entwicklung der FachkrĂ€fteschaftLydia Paul, Julia FrankeKinder- und JugendbĂŒro Dresden
(Jugendhilfe im Prozess)
Das neu eingerichtete Kinder- und JugendbĂŒro (KiJuB) in Dresden möchte die Stadt kinder- und jugendfreundlicher machen.
[...]Als Fachstelle fĂŒr Partizipation initiiert, unterstĂŒtzt und vernetzt das Kinder- und JugendbĂŒro Beteiligungsprojekte von und fĂŒr junge Menschen unter 27 Jahren. Engagierte Jugendinitiativen können zudem fĂŒr die Gestaltung ihres Lebensumfeldes finanzielle UnterstĂŒtzung aus den Förderfonds des Dresdner Kinder- und JugendbĂŒros erhalten.
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3/2018Entwicklung der FachkrĂ€fteschaftWolfgang MĂŒllerSteil nach oben!?
(Jugendhilfe im Prozess)
Schulsozialarbeit in Sachsen im Sommer 2018. Es erinnert in manchem an Cape Canaveral oder Baikonur - die Rakete hebt ab,
[...]nach noch etwas langsamen Start wird die zweite Stufe gezĂŒndet, die Triebwerke donnern, Staub wirbelt auf, wir bedecken unsere Augen
 Nachdem der Ausbau der Schulsozialarbeit in Sachsen einen Schwerpunkt in der jugendpolitischen Agenda der CDU-/SPD-Regierungsfraktion im Freistaat Sachsen bildete, glaubten manche aus der Fachwelt noch vor einem Jahr nicht an einen Raketenstart. Nachdem im MĂ€rz 2018 das erweiterte Landesprogramm Schulsozialarbeit, das ab August 2018 in Kraft tritt, die durch den Freistaat zur VerfĂŒgung gestellten jĂ€hrlichen Mittel auf 30,5 Mio. € verdoppelt, darf doch eine rasante Entwicklung prognostiziert werden.
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3/2018Entwicklung der FachkrÀfteschaftCarsten SchöneZum FachkrÀftemangel in der Sozialen Arbeit
(Titelthema)
Ein Überblick. Die Sozialarbeit klagt allerorten ĂŒber einen drohenden bzw. existierenden FachkrĂ€ftemangel. Im Bereich der Altenhilfe und Pflege sowie in der Kindertagesbetreuung
[...] stellt der Mangel an FachkrĂ€ften bereits eine spĂŒrbare Bedrohung der LeistungsfĂ€higkeit der TrĂ€ger dar. Die eilig von der Bundesregierung versprochene zusĂ€tzliche Bereitstellung von 8.000 PflegekrĂ€ften, die der zustĂ€ndige Bundesminister erst kĂŒrzlich auf 13.000 erhöhte, sind der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein, denn den Bedarf an PflegekrĂ€ften gibt die Bundesregierung selbst zurĂŒckhaltend mit 36.000 Stellen an. Die Statistik der Bundesagentur fĂŒr Arbeit verzeichnet rechnerisch lediglich 21 Bewerbungen auf 100 angebotene Stellen in der Pflege.
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3/2018Entwicklung der FachkrÀfteschaftHartmut MannProfessionelle Fachlichkeit und FachkrÀfte in der Kinder- und Jugenhilfe in Sachsen
(Titelthema)
Demografische Entwicklung und FachkrĂ€ftebedarf. Die demografische Entwicklung sorgt seit einigen Jahren auch im Osten der Republik fĂŒr eine geringe Arbeitslosenquote.
[...]Die Statistik wies seit Mitte der 90er Jahre relativ kontinuierlich knapp ein FĂŒnftel der erwerbsfĂ€higen Bevölkerung in Sachsen als arbeitslos aus. Seit dem Jahr 2006 fiel der Wert bestĂ€ndig auf zuletzt 6,7 Prozent im Durchschnitt des Jahres 2017 (Statistisches Landesamt Sachsen 2018). Dies ist auch auf die geringere Anzahl junger Menschen zurĂŒckzufĂŒhren, die in das Erwerbsleben eintreten. FachkrĂ€ftebedarf und FachkrĂ€ftemangel gehören nun zu den Topthemen fĂŒr Arbeitgeber auch in der Kinder- und Jugendhilfe. Nach der Logik des Arbeitsmarktes steigt der Wert der ausgebildeten Fachkraft als nachgefragtes Gut. Löhne und GehĂ€lter steigen, ĂŒber viele Jahre verfestigte Ost-West-Unterschiede in der VergĂŒtung verringern sich bzw. lösen sich auf.
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3/2018Entwicklung der FachkrÀfteschaftMichael Richter,
Carsten Schöne
"Die Situation ist dramatisch [...]. Intern sprechen wir [...] nicht mehr vom FachkrÀfte-, sondern vom ArbeitskrÀftemangel."
(Titelthema)
Interview. Über die Lage in Sachsen hinsichtlich der Ursachen des FachkrĂ€ftemangels und der Gewinnung sowie Bindung von FachkrĂ€ften in Bereichen der Sozialen Arbeit
[...]– genauer der Jugendhilfe – genauer der Offenen Arbeit – sprachen wir mit Michael Richter, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des ParitĂ€tischen Wohlfahrtsverbandes Landesverband Sachsen e. V. und baten ihn um seine EinschĂ€tzung. Und, wir bekamen deutliche Antworten.
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3/2018Entwicklung der FachkrÀfteschaftBarbara Wolf,
Martin Rudolph,
Andreas Borchert
Die Lösung der FachkrÀftefrage als Aufgabe der Hochschule?
(Titelthema)
Interview. Der CORAX im GesprÀch mit Frau Prof. Dr. Barbara Wolf von der HS Mittweida sowie Dr. Martin Rudolph von der TU Dresden
[...]ĂŒber die Situation der sĂ€chsischen FachkrĂ€fte und der Rolle und Verantwortlichkeit der akademischen Ausbildung in der Sozialen Arbeit.
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3/2018Entwicklung der FachkrÀfteschaftChristine RangeDas FachkrÀftegebot - ein Instrument zur QualitÀtssicherung. Aber wer definiert QualitÀt und Bedarf?
(Titelthema)
Gedanken aus Sicht eines landesweiten TrĂ€gers. Die LKJ Sachsen e.V., Dach- und Fachverband fĂŒr die kulturelle Kinder- und Jugendbildung, unterstĂŒtzt grundsĂ€tzlich das FachkrĂ€ftegebot in der sĂ€chsischen Jugendhilfe.
[...]Aber die Jugendhilfe ist breit aufgestellt, sie umfasst Jugendarbeit ebenso wie Jugendsozialarbeit, Kinder- und Jugendschutz, Tagesbetreuung in Kitas, Krippen und Horten, Inobhutnahme, Einzelbetreuung, Beratung und Jugendgerichtshilfe. Allein die Breite des Leistungsangebotes macht deutlich, dass die Anforderungen an die FachkrÀfte sehr unterschiedlich sind und entsprechende spezifische Qualifikationen erfordern.
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3/2018Entwicklung der FachkrÀfteschaftMatthias StockArbeitsbedingungen und BewÀltigungsstrategien von FachkrÀften der Sozialen Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe
(Titelthema)
Die Kinder- und Jugendhilfe ist durch eine Ausweitung der durch sie ĂŒbernommenen Aufgaben, Angebote und Leistungen geprĂ€gt, die zu einem kontinuierlichen Ausbau des Personals gefĂŒhrt hat.
[...]Selbst ohne den enormen Stellenzuwachs in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung ist die Anzahl der in den ĂŒbrigen Arbeitsfeldern tĂ€tigen Personen zwischen 2006/07 und 2014/15 um knapp 52 Prozent gestiegen. (Vgl. akjstat, 2017: 15.) 2016 waren außerhalb der Kindertageseinrichtungen 263.287 Personen in der Kinder- und Jugendhilfe tĂ€tig, welche sich auf insgesamt auf 179.666 Vollzeitstellen verteilten. (Vgl. Statistisches Bundesamt, 2018.) Einen besonders starken Zuwachs verzeichnete das Personal – vor allem auch durch NeuzugĂ€nge im Altersspektrum unter 30 Jahren – in den Hilfen zur Erziehung und dem Allgemeinen Sozialdienst, wĂ€hrend sich fĂŒr die Kinder- und Jugendarbeit eher eine gegenteilige Entwicklungstendenz erkennen lĂ€sst. Allen Arbeitsfeldern gemeinsam ist jedoch, dass sich das Aufgaben- und Anforderungsprofil in den vorgangenen Jahren erweitert, zunehmend ausdifferenziert und verdichtet hat. Unter den Vorzeichen der demografischen Entwicklung und des zunehmenden FachkrĂ€ftemangels stellt die Gewinnung qualifizierter Fach- und FĂŒhrungskrĂ€fte eine der zentralen Herausforderungen fĂŒr die in der Kinder- und Jugendhilfe tĂ€tigen TrĂ€ger dar, die in der Praxis noch nicht umfassend durch Maßnahmen der Personalentwicklung aufgegriffen werden. (Vgl. Plaßmeier/ Langer, 2012.) Im Gegensatz dazu lassen sich Tendenzen einer Prekarisierung der BeschĂ€ftigungsverhĂ€ltnisse, einer Zunahme atypischer ArbeitsvertrĂ€ge und der zunehmenden BeschĂ€ftigung von Personal ohne fachspezifische Ausbildung erkennen.
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3/2018Entwicklung der FachkrÀfteschaftChristian HagerDie Gesundheitssituation in der Sozialen Arbeit
(Titelthema)
Wenn es um gute Arbeit geht, sollte auch die Gesundheitssituation in den Blick genommen werden. Innerhalb der Sozialen Arbeit werden hĂ€ufig die hohe psychische Belastung und auch die hohen Ausfallzeiten durch Krankheit thematisiert. Im Folgenden soll es darum gehen, diesen EindrĂŒcken auf statistischer Ebene nachzugehen.Link zur CORAX Ausgabe
3/2018Entwicklung der FachkrĂ€fteschaftNicole BörnerInterkulturelle Öffnung und DiversitĂ€t
(Praxis&Projekte)
Was macht eine Fachkraft zur Fachkraft? Rein formal gesehen ist es in Deutschland der passende Abschluss.
[...]FĂŒr Arbeitgeber zĂ€hlen daneben noch Berufserfahrungen und Zusatzqualifikationen. Außerdem spielen bei Einstellungsprozessen oft persönliche Eigenschaften wie TeamfĂ€higkeit, KommunikationsstĂ€rke und Belastbarkeit eine Rolle.
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3/2018Entwicklung der FachkrÀfteschaftSvetlana Makeyeva,
Olena Vasyuk
Patenschaften - eine TĂŒr zur (Mehrheits-)Gesellschaft
(Praxis&Projekte)
Wie kann man qualitative Beziehungen mit GeflĂŒchteten in KleinstĂ€dten wie Freital aufbauen? Der interkulturelle Jugendverband djo-Deutsche Jugend in Europa, Landesverband Sachsen e. V., fördert (Bildungs-)Patenschaften.Link zur CORAX Ausgabe
3/2018Entwicklung der FachkrÀfteschaftManuela TillmannsAkzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in Sachsen stÀrken
(Praxis&Projekte)
Das Projekt „Que(e)r durch Sachsen. Mobile Beratung im lĂ€ndlichen Raum“ bietet psychosoziale Beratung und UnterstĂŒtzung zu Fragen rund um sexuelle Orientierungen, geschlechtliche IdentitĂ€ten und queere Lebensweisen.
[...]Als Zielgruppe werden demnach primÀr Menschen angesprochen, die sich als lesbisch, schwul, bisexuell, trans*- und intergeschlechtlich, asexuell/aromantisch oder queer bezeichnen (kurz: LSBTIAQ*). Auch Angehörige und Befreundete können das GesprÀchsangebot in Anspruch nehmen.
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3/2018Entwicklung der FachkrÀfteschaftArmin WöhrleSozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter - schÀtzen sie ihre Arbeit wirklich wert? Teil 4
(Expertise)
Ist die Sozialwirtschaft ein unproduktives AnhÀngsel der Wirtschaft?Link zur CORAX Ausgabe
3/2018Entwicklung der FachkrÀfteschaftArmin WöhrleSozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter - schÀtzen sie ihre Arbeit wirklich wert? Teil 5
(Expertise)
PlĂ€doyer fĂŒr Einmischung der Sozialabeiter und Sozialarbeiterinnen.Link zur CORAX Ausgabe
3/2018Entwicklung der FachkrĂ€fteschaftSimone JanssenDie Einbeziehung freiheitsentziehender Maßnahmen in § 1631b BGB
(Recht)
eine Chance zur Neudiskussion der professionellen Haltung von FachkrÀften (auch in Sachsen)?Link zur CORAX Ausgabe
2/2018Tod, Trauer, VerlustClaudia HammermĂŒllerZum Geleit
(Kolumne)
„Von Helikoptereltern, die ihr Kind nicht aus den Augen lassen, bis zu hollywoodschen Greisen, die sich zu Jugendlichen umoperieren lassen:
[...] Hinter vielen modernen LebensentwĂŒrfen steckt die Angst vor dem Tod“, schreibt die SĂŒddeutsche Zeitung einleitend zu einem Interview mit den Autoren des Buchs „Der Tod ist besser als sein Ruf". Googelt man das Thema „Umgang mit Trauer und Tod“, finden sich etliche Ratgeberseiten. Alle wollen helfen – aber geht das ĂŒberhaupt?
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2/2018Tod, Trauer, VerlustDaniela SaaroNeue Regelungen zur Juleica in Sachsen
(Jugendhilfe im Prozess)
Seit dem 23.MĂ€rz 2018 gelten die neuen "Regelungen zur Anwendung der Jugendleitercard im Freistaat Sachsen".Link zur CORAX Ausgabe
2/2018Tod, Trauer, VerlustJudit Schoth, Norbert HanischJugendbeirat, Jugendstadtrat, Jugendparlament
(Jugendhilfe im Prozess)
ReprÀsentative Jugendbeteiligungsformen stellen eine von vielen Möglichkeiten dar, Kinder- und Jugendbeteiligung umzusetzen.
[...]Der CORAX berichtete in seiner Ausgabe 1/18 bereits ĂŒber die entstprechende ErgĂ€nzung der SĂ€chsischen Gemeindeordnung durch den Paragraf 47a. Die große Fragen fĂŒr die StĂ€dte und Kommunen ist nun: Wie ist die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Gestaltungsprozessen vor Ort umzusetzen? Zwei FachwerkstĂ€tten der Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Sachsen im November 2016 und Juni 2017 widmeten sich der Frage, wie Jugendbeirat, Jugendstadtrat und Jugendparlament gut gelingen können.
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2/2018Tod, Trauer, VerlustAndrea MĂŒllerDie Schwerpunkte des Bundesministeriums fĂŒr Familie, Senioren, Frauen und Jugend fĂŒr das politische Handeln im Jahr 2018
(Jugendhilfe im Prozess)
Im April stellte die Bundesministerin Dr. Franziska Giffey im Bundestagsausschuss fĂŒr Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Schwerpunkte des Bundesministeriums fĂŒr das Jahr 2018 vor.
[...] Die wichtigsten Punkte rund um die Themen Kinder und Jugendliche sowie zu Sozialen Berufen sind im Folgenden zusammengefasst.
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2/2018Tod, Trauer, VerlustAnja KölbelDie EuropÀische Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO)
(Jugendhilfe im Prozess)
... und die Anwendung fĂŒr gemeinĂŒtzige OrganisationenLink zur CORAX Ausgabe
2/2018Tod, Trauer, VerlustAndreas BorchertTod, Trauer, Verlust. HinfĂŒhrung und Überblick
(Titelthema)
Wenn wir einen geliebten Menschen verlieren, dann nimmt uns das zumeist aus der „Umlaufbahn unseres Lebens“.
[...]Oft braucht es seine Zeit, ehe wir wieder halbwegs den eigenen Lebensrhythmus spĂŒren und den AlltĂ€glichkeiten unseres vorherigen Daseins nachgehen. Und dennoch begleitet uns dieser Verlust ein Leben lang. Wenn wir als Erwachsene vom Tod eines Menschen in unserem Umfeld erfahren, dann spĂŒren wir sofort, was das bedeutet – wir werden diesen Menschen und alles, was wir an ihm oder ihr geschĂ€tzt hatten oder auch furchtbar fanden, nie wieder sehen und erleben. Mit Sicherheit wollen wir auch sofort wissen, wie der Mensch gestorben ist, ob er leiden musste, ob es absehbar oder völlig ĂŒberraschend war, ob mensch* es hĂ€tte verhindern können. Ebenso ist fĂŒr uns das Alter des oder der Verstorbenen, die Anzahl der Hinterbliebenen, das Wissen um Erkrankungen uvm. wichtig. All dies, die kulturelle, religiöse sowie soziale Verankerung und auch der jeweils eigene Zugang zum Thema Tod bestimmen, wie wir mit dieser Konfrontation der Endlichkeit des Daseins umgehen und wie wir trauern.
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2/2018Tod, Trauer, VerlustOliver JunkerWenn Kinder nach dem Sterben fragen
(Titelthema)
Das VerstÀndnis von Tod und VergÀnglichkeit im Kindesalter. Pro Jahr sterben in Deutschland im Schnitt circa 900.000 Menschen (Statista, 2018).
[...] In vielen FĂ€llen sind auch Kinder von den TodesfĂ€llen betroffen – sei es, weil sie mit den Verstorbenen verwandt waren oder aber der Todesfall in ihrem sozialen Umfeld passierte. Kaum ein Kind erreicht das Erwachsenenalter, ohne einen schmerzlichen Verlust zu erleben. Deshalb ist es wichtig, Kindern in Trauerzeiten hilfreich zur Seite zu stehen. Doch gerade bei diesem Thema fĂŒhlen sich viele Erwachsene unsicher und teilweise auch ĂŒberfordert. Sie wissen nicht, was sie ihren Kindern sagen sollen, was diese (schon) verstehen – und warum sich Kinder in Trauerzeiten oft „anders“ verhalten als trauernde Erwachsene. Dieser Artikel möchte deshalb einen Einblick in das Verstehen und Erleben von Kindern im Zusammenhang mit Tod und Trauer geben. Zudem soll aufgezeigt werden, wie man Kinder hilfreich unterstĂŒtzen kann. Dies schließt insbesondere auch die UnterstĂŒtzung durch außerfamiliĂ€re Personen ein, die aufgrund ihres Berufs oder ihrer TĂ€tigkeit mit Kindern zu tun haben.
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2/2018Tod, Trauer, VerlustHeike MargrafIch will nicht, dass mein Opa ein Engel ist."
(Titelthema)
So buchstabiert sich die Wut eines FĂŒnfjĂ€hrigen aus, der vom plötzlichen Tod seines Großvaters betroffen ist.
[...]Wie reagieren PĂ€dagog(inn)en in Kitas auf solche oder Ă€hnliche Äußerungen? Reagieren sie ĂŒberhaupt? Das Bistum Limburg fĂŒhrte von 2014 bis 2016 ein Projekt mit dem Untertitel: „Sterben, Tod und Trauer in der Kita“ durch. Es sollte Erzieher(innen) einer Kita dabei begleiten und unterstĂŒtzen, im Kollegium sowie mit Kindern und Eltern ĂŒber dieses schwierige Thema zu sprechen.
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2/2018Tod, Trauer, VerlustMichaela Gloger"Wenn Kinder nie erwachsen werden ... "
(Titelthema)
Ein Interview mit Heike Lebelt vom abulanten Kinder- und Jugendhospiz Dresden e.V. Link zur CORAX Ausgabe
2/2018Tod, Trauer, VerlustJoachim BurmeisterTrauerbegleitung in der Jugendarbeit
(Titelthema)
Eine Rezension. Hauptberuflich oder ehrenamtlich tÀtigen Mitarbeiter(inne)n in der Kinder- und Jugendarbeit kann es passieren,
[...] dass ihm bzw. ihr ein Jugendlicher aus dem Kreis der Jugendclubbesucher(innen) oder einer Jugendgruppe vom Tod einer nahestehenden Bezugsperson berichtet. In so einem Fall handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine völlig unerwartete Nachricht, wenn dieser Jugendliche seine Eltern oder ein Elternteil, einen nahen Verwandten oder Freund / Freundin bzw. Bekannte aus einem plötzlichen Grund, also etwa durch Unfall, Suizid oder nach schwerer Erkrankung, verliert. Tod und Trauer treffen einen Jugendlichen nicht nur schwer, sie können auch Mitarbeiter(innen) in der Jugendarbeit unvermittelt in die Situation bringen, sich genau damit befassen zu mĂŒssen und eine Notfallhilfe bzw. begleitende UnterstĂŒtzung anzubieten.
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2/2018Tod, Trauer, VerlustYvette SchwarzeWas kann der Glaube beim Umgang junger Menschen mit dem Tod beitragen?
(Titelthema)
Denn Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behĂŒten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den HĂ€nden tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.Psalm 91Link zur CORAX Ausgabe
2/2018Tod, Trauer, VerlustMaren Schlachta,
Markus Urban
Das Peer-to-Peer-Konzept in der psychosozialen Beratungen
(Titelthema)
Jugendliche und junge Erwachsene wenden sich bei Problemen oder Schwierigkeiten vor allem an Gleichaltrige aus ihrem Umfeld.
[...]Dies belegte auch die 16. Shell Jugendstudie aus dem Jahr 2010. Auf die Frage, was Jugendliche tun, wenn sie Schwierigkeiten oder große Probleme haben, gaben in der Studie 31 Prozent der befragten Jugendlichen an, dass sie sich immer einem Freund bzw. einer Freundin anvertrauen, um das Problem gemeinsam zu lösen. Weitere 48 Prozent gaben an, dass sie sich öfters einer Freundin / einem Freund anvertrauen, wenn sie in Schwierigkeiten sind oder große Probleme haben. Aus der Studie wird deutlich, dass die meist gleichaltrigen Freunde und Freundinnen mit großem Abstand zur wichtigsten Ressource zĂ€hlen, wenn sich junge Menschen in schwierigen Situationen befi nden oder Probleme haben. Dieses und vergleichbare Forschungsergebnisse wurden bei der Entwicklung und Konzeption des Beratungsangebots von Youth-Life-Line berĂŒcksichtigt.
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2/2018Tod, Trauer, VerlustChristian Gutowski Tot sein ist nicht alles, denn Humor ist, wenn man trotzdem lacht
(Titelthema)
Der Tod ist eine ganz schön fiese Angelegenheit! Seit Menschengedenken versucht der Mensch mit diesem unabÀnderlichen PhÀnomen umzugehen.
[...]Und das auf recht unterschiedliche Weise. Eine davon ist der Humor. Damit ist nicht allein der Witz gemeint, sondern eine Lebenseinstellung. Es ist die FĂ€higkeit, sich selbst und die Dinge nicht allzu ernst zu nehmen.
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2/2018Tod, Trauer, VerlustOliver WeidlichSchule im Kinosaal
(Praxis&Projekte)
FilmpÀdagogische Projekte wandeln den Kinosaal ins Klassenzimmer und nutzen Kinofilme zur Vermittlung von Unterrichtsthemen. Link zur CORAX Ausgabe
2/2018Tod, Trauer, VerlustJosephine PabstEssstörungen und Familie
(Absolventin)
Eine Untersuchung von Magersucht bei jungen MĂ€dchen im Kontext der Familiendynamik.Link zur CORAX Ausgabe
2/2018Tod, Trauer, VerlustArmin WöhrleSozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter - schÀtzen sie ihre Arbeit wirklich wert? Teil 1
(Expertise)
Entpolitisierung der Sozialarbeiter und SozialarbeiterinnenLink zur CORAX Ausgabe
2/2018Tod, Trauer, VerlustArmin WöhrleSozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter - schÀtzen sie ihre Arbeit wirklich wert? Teil 2
(Expertise)
Nachfrage nach ArbeitskrÀften in der Sozialwirtschaft steigt - der FachkrÀftemangel auchLink zur CORAX Ausgabe
2/2018Tod, Trauer, VerlustArmin WöhrleSozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter - schÀtzen sie ihre Arbeit wirklich wert? Teil 3
(Expertise)
Statt besserer Bezahlung und WertschÀtzung: prekÀre ArbeitsverhÀltnisse und SocioscleroseLink zur CORAX Ausgabe
2/2018Tod, Trauer, VerlustSimone Janssen§ 844 Abs. 3 BGB - Das neue Hinterbliebenengeld
(Recht)
§ 844 ErsatzansprĂŒche Dritter bei Tötung
[...]
(3) Der Ersatzpflichtige hat dem Hinterbliebenen, der zur Zeit der Verletzung zu dem Getöteten in einem besonderen persönlichen NĂ€heverhĂ€ltnis stand, fĂŒr das dem Hinterbliebenen zugefĂŒgte seelische Leid eine angemessene EntschĂ€digung in Geld zu leisten. Ein besonderes persönliches NĂ€heverhĂ€ltnis wird vermutet, wenn der Hinterbliebene der Ehegatte, der Le-benspartner, ein Elternteil oder ein Kind des Getöteten war.
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitMax LatinskiWenn das Hobby zur Arbeit wird
(Kolumne)
Letztens ist es mir wieder passiert: Ich war auf einem Fortbildungsseminar und wurde von einer Teilnehmerin gefragt, was ich denn so in meiner Freizeit
[...] machen wĂŒrde. Ich kam kurz ins Stocken, das Einzige was mir spontan einfiel, war Lesen – und vielleicht noch Theaterbesuche. Nach einigem Überlegen fiel mir dann wieder ein, wohin meine Freizeit verschwindet: In AktivitĂ€ten, die zwar keineswegs verpflichtend sind, die man aber vermutlich auch nicht als Hobby im klassischen Sinne beschreiben wĂŒrde. Also antwortete ich ihr: „Naja, ich bin im Vorstand eines Jugendmedienverbandes in Sachsen und dann koordiniere ich noch mehrere Laientheaterprojekte und ab und an schreibe ich auch mal Artikel 
“ Meine GesprĂ€chspartnerin war verstĂ€ndlicherweise etwas irritiert. Vermutlich hatte sie so etwas wie Volleyball oder Briefmarkensammeln erwartet. „Aber das ist doch im Prinzip auch Arbeit, oder?“
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitAndreas BorchertStadt Dresden
(Landkreisportrait)
Aufbereitete Daten zur Demografie, lebenslage sowie Fördersituation der kreisfreien Stadt mit hoher Relevanz fĂŒr die Jugendhilfe - abgetragen auf einem Entwicklungszeitraum von 2010 bis 2015 und relativiert an gesamt Sachsen. Landkreis. Entwicklung.Download
1/2018Gesundheit und JugendarbeitAndrea MĂŒller§ 47a und die Bedeutung der Kommunen fĂŒr die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
(Jugendhilfe im Prozess)
Im letzten Dezember wurde die SÀchsische Gemeindeordnung durch den Beschluss der Mitglieder des Landtages um den Paragraphen 47a ergÀnzt.
[...]Dieser trĂ€gt dem Ziel Rechnung, die Interessen von Kindern und Jugendlichen stĂ€rker bei der Umsetzung und Planung von Gemeindevorhaben einzubeziehen. DafĂŒr sollen durch die Gemeinde geeignete Verfahren entwickelt und durchgefĂŒhrt werden. Solche Verfahren setzen zu meist eine Beteiligung von Kindern und Jugendlichen voraus. Doch wie lĂ€sst sich dies geeignet durch die Kommunen umsetzen?
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitDirk MĂŒntzenbergWechsel in der FĂŒhrung der Bundesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendeinrichtungen
(Jugendhilfe im Prozess)
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendeinrichtungen e.V. ist der bundesweite Zusammenschluss von mehr als 4.300 Mitgliedern
[...] mit ĂŒber 15.000 Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Unsere Mitglieder sind Bundes- und LandesverbĂ€nde sowie ĂŒberregionale ZusammenschlĂŒsse. Diese Interessensvertretung ist in ihrer Art auf Bundesebene einmalig. Wir sprachen mit dem neuen Vorstandsvorsitzenden der BAG OKJE e.V., Ingo-Felix Meier.
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitMarek Naumann Soziale Arbeit in Kontexten von Bildungsinstitutionen
(Jugendhilfe im Prozess)
Eine kritische Nachlese zum 18. Regionalen Jugendhilfefachtag an der Hochschule Mittweida - Die Frage der kooperativen Zusammenarbeit zwischen Schule
[...] und Jugendhilfe ist nach wie vor aktuell, fĂŒr die Situation im Freistaat Sachsen vielleicht aktueller denn je. Denn mit Blick auf die Novellierung des SĂ€chsischen Schulgesetzes am 11. April 2017 sind dahingehend nun weitreichende institutionelle Tatsachen geschaffen worden, insofern zukĂŒnftig „[f]ĂŒr alle Schularten und Schulstufen“, so der Gesetzestext, „in angemessenem Umfang Ressourcen der Schulsozialarbeit im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch [
] zur VerfĂŒgung stehen“ (SĂ€chsSchulG §1 Abs. 4) sollen.
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitDirk MĂŒntzenberg, Andrea MĂŒllerWas lange wĂ€hrt, wird endlich gut?
(Jugendhilfe im Prozess)
Am 24. September 2017 fand bekanntlich die Bundestagswahl statt. Knapp ein halbes Jahr spÀter ist die Regierungsbildung noch immer nicht abgeschlossen
[...] – sicherlich eine ZĂ€sur in der parlamentarischen Geschichte des Landes. Selbst zu dem Zeitpunkt, in dem dieser Text hier entstand, war der Mitgliederentscheid der SPD zur Zustimmung zu einer erneuten Großen Koalition mit der CDU/CSU noch nicht abgeschlossen. Allerdings deuten nun mit Vorlage des Koalitionsvertrages alle Zeichen auf einen nunmehr erfolgreichen Abschluss des Prozesses. In dem der Redaktion vorliegenden Entwurf des Koalitionsvertrages zwischen SPD und CDU/CSU finden sich raumgreifende Anmerkungen zu politischen Vorhaben in der Jugendhilfe. Dies haben wir zum Anlass genommen, zwei sĂ€chsische MdBs der jeweiligen (vermeintlichen) Regierungsfraktionen zum Inhalt des Regierungsprogramms mit dem Fokus auf junge Menschen um deren EinschĂ€tzung zu bitten.
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitSylvia DammmĂŒllerJugendarbeit und Gesungheit - Eine EinfĂŒhrung
(Titelthema)
Gesundheitsförderung umfasst Maßnahmen und AktivitĂ€ten, mit denen die StĂ€rkung der Gesundheitsressourcen und -potenziale der Menschen
[...] erreicht werden soll. Sie zielt u. a. auf die Förderung der Resilienz, also der WiderstandsfĂ€higkeit gegenĂŒber Krisen durch den RĂŒckgriff auf persönliche und soziale Ressourcen. DiesbezĂŒglich geht es um den Aufbau eines „psychologischen Schutzschildes“, einer Disposition, mit deren Hilfe der Mensch trotz Vorliegen vieler Risikofaktoren nicht erkrankt. Die Nutzung und Förderung von Lebenskompetenzen, die Verringerung von Risikofaktoren, die bewusste Auseinandersetzung mit Gefahren und Risiken sowie die StĂ€rkung der Selbst- und Beziehungswirksamkeit sind demnach anzustrebende Ziele der Gesundheitsförderung, auch innerhalb der Jugendarbeit. Es geht darum, die Jugendlichen zu befĂ€higen, ihre Kontrolle ĂŒber die vielfĂ€ltigen Determinanten der Gesundheit zu erhöhen und somit die Gesundheit zu stĂ€rken. Kompetente Jugendarbeiter(innen) haben hier im Gegensatz zu Spezialisten aus Beratungs- und Behandlungseinrichtungen oder OrdnungskrĂ€ften den großen Vorteil, dass sie viel eher als Vertrauensperson akzeptiert werden und nicht stigmatisierend wirken. Der Jugendarbeitsbereich stellt ein repressionsarmes Praxis- und Übungsfeld dar, innerhalb dessen Prinzipien wie Partizipation, Freiwilligkeit, Eigenverantwortlichkeit und Akzeptanz der jungen Menschen in ihren konkreten Lebenslagen und ihrer persönlichen Autonomie charakteristisch sind. Damit stellt die Jugendarbeit ein fruchtbares Feld sozialen Lernens dar und ist eine Chance u. a. fĂŒr die PrĂ€ventionsarbeit.
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitRainer RiedelElektronischer Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen
(Titelthema)
Erste Ergebnisse der Studie BLIKK-Medien - Die Informations- und Kommunikationstechnik unserer Gesellschaft hat sich insbesondere im vergangenen Jahrzehnt
[...] besonders weiterentwickelt. Heute ist ein Leben ohne die Nutzung elektronischer Medien (wie zum Beispiel Smartphones oder Tablets) in der berufl ichen sowie privaten Welt kaum mehr vorstellbar. Diese rasante Entwicklung fĂŒhrt dazu, dass bereits Kinder vom ersten Lebenstag an von elektronischen Medien umgeben sind. Bis zum Schuleintritt hatte die Mehrheit der Kinder bereits Kontakt mit dem grĂ¶ĂŸten Teil der heute verfĂŒgbaren elektronischen Medien.
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitHartmut Mann, Anja SchindhelmGesunde und kostenbewusste ErnÀhrung in Jugendhilfeeinrichtungen
(Titelthema)
Ein bedarfsorientiertes Projekt fĂŒr und mit sĂ€chsischen Jugendhilfeeinrichtungen. Im Freitstaat Sachsen leben etwa 3.800 Kinder und Jugendliche in
[...] Einrichtungen der Hilfe zur Erziehung (HzE) nach Paragraph 34 SGB VIII (Statistisches Landesamt Sachsen 2015, S. 8). Hinzu kommen reichlich 520 Kinder, die montags bis freitags am Nachmittag die Leistungen von sozial- und heilpĂ€dagogischen Tagesgruppen in Anspruch nehmen (ebd.) sowie MĂŒtter und (seltener) VĂ€ter, die mit einem oder mehreren Kindern in den Gemeinsamen Wohnformen nach Paragraph 19 leben. FĂŒr die Jungen und MĂ€dchen unterschiedlichen Alters sind dies Lebensorte fĂŒr einige Monate und Jahre und somit oft einer der zentralen Lebensort ihrer gesamten Kindheit und Jugend. Die durchschnittliche Inanspruchnahme von HzE in Einrichtungen ĂŒber Tag und Nacht lag im Jahr 2015 bei 25 Monaten (ebd., S. 14).
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitHarry FriebelSelbstverletzendes Verhalten von Jungen: Stressfaktor MĂ€nnlichkeit?
(Titelthema)
Viele Jungen und junge MĂ€nner „ritzen“ sich. Sie erleben seelisches Leid; aber sie spĂŒren auch den Druck, dass sie „coole“ Jungs sein mĂŒssen, um „harte“ MĂ€nner zu werden.
[...]Warum wird das selbstverletzende Verhalten (SVV) bei Jungs tabuisiert? Weil traditionelle MĂ€nnlichkeitsmythen keine Selbstverletzung erlauben! Der Junge darf aggressiver TĂ€ter sein – autoaggressives Opfer aber nicht.
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitBernhard HeinzlmaierIronie, Bilder, Lifestyle und der Körper als Aufmerksamkeitsgenerator
(Titelthema)
Wie mann eine pragmatische Jugend mit Gesundheitskommunikation erreichen kann. Die große Mehrheit der unter 30-jĂ€hrigen fĂŒhrt ein
[...]„adaptiv-pragmatisches“ Leben, d. h. sie passt sich flexibel und mit KalkĂŒl an die Erfordernisse ihrer gesellschaftlichen Umwelt an. Im Zentrum aller ihrer Überlegungen steht der persönliche Nutzen, der eigene Vorteil. Danach erst folgen die BedĂŒrfnisse der Gruppe, des Landes, der Menschheit. Die Zeiten der Dominanz des Werteuniversalismus scheinen vorĂŒber zu sein; heute tritt immer stĂ€rker ein radikaler Werteindividualismus in den Vordergrund. Selbst Gruppenkulturen bestimmt ein egozentrischer Geist. Wie die Jugendszeneforschung festgestellt hat, schließen sich junge Menschen primĂ€r deshalb in Gruppen zusammen, weil gemeinsam das Individualinteresse besser durchgesetzt werden kann als alleine. (vgl. Hitzler 2010)
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitAnnika Cleff, Andrea WolfFass voller Stressoren fordert Jungmanager(innen) im Umbauprozess heraus
(Titelthema)
In ihrer sensiblen Entwicklungsphase sind sie Chefkoordinator(in) zahlreicher Teilbaustellen, SchĂŒler in Vollzeit und Neuentdecker(in) der Welt.
[...]Zahlreiche Belastungsfaktoren begleiten sie dabei. Insbesondere Pubertierende zwischen 10 bis 18 Jahren benötigen ein individuell gut ausgetĂŒfteltes Stressmanagement, damit ihr Fass nicht ĂŒberlĂ€uft.
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitChristiane Thomasessbar, bezahlbar: machbar!
(Praxis&Projekte)
Lisa, Anna und Caro haben heute „Milchdienst“. Sie laufen den schneebedeckten Hang hinunter zum Bauernhof.
[...]Aus dem großen silbernen Tank gießt ihnen Bauer Tobi die frische Milch in die Kannen. Dann geht es den Berg wieder hinauf in das gemĂŒtliche Walserhaus, wo die restliche Gruppe sich von der heutigen Skitour erholt und auf das Abendessen wartet. Die Milch wird morgen, kurz abgekocht, duftend und lecker auf dem FrĂŒhstĂŒckstisch stehen 

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1/2018Gesundheit und JugendarbeitChristian ZöllnerFABMOBIL ein fahrendes Kunst- und Zukunftslabor fĂŒr den lĂ€ndlichen Raum
(Praxis&Projekte)
Auf dem Land ist nix los?! Alle wollen in die StĂ€dte oder sind schon da – wegen dem umfassenderen Kulturangebot,
[...]den besseren Jobs und vielleicht auch wegen dem Versprechen, mit der eigenen Jugendlichkeit nicht allein zu sein und eine bessere Internetanbindung zu haben. Schließlich findet alles Spannende ja in und zwischen den mobilen EndgerĂ€ten statt. Das Urbane hat einfach den Trumpf in der Hand und obwohl der lĂ€ndliche Raum auch die Hand voll guter Karten hat, sieht er keinen Stich – weil die Bahn nicht (mehr) kommt, die Schule geschlossen wird, die halbe Stadt in Rente geht. Hinzu kommen noch die (im Osten ganz offensichtlich stĂ€rker ausgeprĂ€gte) Fremdenangst, gesteigerter Patriotismus und mĂ€nnlich geprĂ€gte Hooligankultur.
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitAnnet Meylan, Udo RudolphFrĂŒh ĂŒbt sich, und zwar Huckepack
(Praxis&Projekte)
MentorengestĂŒtzte PrĂ€vention zur Entwicklung sozialer und emotionaler Kompetenzen im Vorschulalter. Soziale und emotionale Kompetenzen
[...]sind von Kindesbeinen an wichtig: Wer mit anderen gut auskommt und Konflikte positiv löst, hat gute und stabile Beziehungen zu anderen und kann sich selbst vertrauen. Je frĂŒher Kinder dies lernen, desto besser. HUCKEPACK stĂ€rkt die emotionalen und sozialen Kompetenzen von Kindern im Vorschulalter – und zwar durch ein langfristiges und individuelles Mentoring fĂŒr die Kinder. GestĂŒtzt wird dieser Prozess durch die Beratung und Begleitung der Eltern sowie anhand von Workshops fĂŒr die FachkrĂ€fte in den beteiligten Einrichtungen.
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitMaike König, Marek NaumannSachsens Schulen auf neuen Wegen!
(Praxis&Projekte)
Das Projekt "Praxisberater an Schulen" gewÀhrleistet zusehends den Anspruch einer individuellen und zielgerichteten Berufsorientierung an Oberschulen.
[...]Seit Beginn des Schuljahres 2016/17 bereichern zahlreiche Expert(inn)en fĂŒr Berufsorientierung das Leben an den sĂ€chsischen Oberschulen. Sogenannte Praxisberater(innen) nehmen sich der zunehmenden Herausforderungen an, wie sie sich aus den UmstĂ€nden des beruflichen FachkrĂ€ftemangels, hohen Ausbildungsabbruchszahlen sowie dem Anspruch soziokultureller Integration als Teilhabe am Erwerbsleben ergeben. Praxisberater(innen), die in ihrer Mehrzahl (Sozial-)PĂ€dagog(inn)en sind, visieren die Weiterentwicklung einer individuellen UnterstĂŒtzung schulischer Berufsorientierungsmaßnahmen in den Klassenstufen 7 und 8 an, wobei sie in ihrer Arbeit von zwei Servicestellen – in Dresden und Leipzig – unterstĂŒtzt werden. Eingerechnet die 40 Praxisberater(innen), die im Rahmen des gleichnamigen und vom SĂ€chsischen Staatsministerium fĂŒr Kultus sowie der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur fĂŒr Arbeit initiierten Landesmittelprojekts seit 2014 im Feld agieren, sind gegenwĂ€rtig 145 Praxisberater(innen) an 137 Oberschulen tĂ€tig.
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitClaudia HolbeÜberfordert durch Weltgesellschaft - kann Globales Lernen helfen?
(Expertise)
Wie der pĂ€dagogische Ansatz „Globales Lernen“ den Herausforderungen der Globalisierung begegnet.
[...]arche noVa e. V. beschÀftigt sich seit 2013 mit der Umsetzung von Globalem Lernen in sÀchsischen Jugendclubs. Die Projektleiterin Claudia Holbe erlÀutert die theoretischen Grundlagen des Ansatzes.
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitSimone JanssenVorgeburtlicher Kinderschutz
(Recht)
Vorgeburtlicher Kinderschutz, also der staatliche Schutz von ungeborenen Kindern in Bezug auf ihr körperliches, geistiges oder seelisches Wohl
[...]hat bislang die Rechtsprechung, soweit ersichtlich, noch nicht beschĂ€ftigt. Nun geben zwei BeschlĂŒsse aus dem letzten Jahr Anlass zur Hoffnung, dass diesem Thema auch in der Rechtsprechung zunehmend Beachtung geschenkt werden wird.
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenClaudia HammermĂŒllerStimmlose Jugend
(Kolumne)
Mit Jugendwahlen werden die Stimmen junger Menschen eingefangen und ausgewertet. Es gibt fĂŒr sie
[...]fĂŒr StadtschĂŒlerrĂ€te, fĂŒr Jugendparlamente und natĂŒrlich die „U18-Wahl“ oder die „Juniorwahl“ vor der Bundestagswahl. Doch was zĂ€hlen die Stimmen wirklich? Junge Menschen sind laut. Auf dem Spielplatz, spĂ€ter beim Weggehen, in Clubs und wenn sie durch die Straßen ziehen. In der Straßenbahn und im Bus natĂŒrlich, und wenn sie mit Freunden im Garten sitzen und die Nachbarn stören. Aber wenn wir mal ehrlich sind: Wie wird die Jugend denn gehört? Bei Wahlen jedenfalls zu wenig.
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenJulia FalckErstellung des 5. SĂ€chsischen Kinder- und Jugendberichts
(Jugendhilfe im Prozess)
Einstellungen und Erfahrungen junger Menschen zum Thema Partizipation - Welche Partizipationsangebote kennen sÀchsische Jugendliche in ihrer Region?
[...]Wie zufrieden sind sie mit den Angeboten und ĂŒber welche KanĂ€le informieren sie sich? Antworten zu diesen und anderen Fragen liefern Analysen und Befragungen im Rahmen des FĂŒnften SĂ€chsischen Kinder- und Jugendberichts.
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenClaudia Stoye, Claudia FrÀnkelAlltag ohne Garantie
(Jugendhilfe im Prozess)
RĂŒckblick auf regionale Netzwerktreffen zum Thema "Negativer Asylbescheid - Was nun?". Projekt connectLink zur CORAX Ausgabe
6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenPeter-Ulrich Wendt"Werden Sie doch Schulsozialarbeiter!"
(Jugendhilfe im Prozess)
LĂ€ndliche Kommunalpolitik vs. lĂ€ndliche Jugendarbeit - Im GesprĂ€ch ĂŒber die Re-Politisierung der Jugendarbeit
[...] (wie es in bestimmten Teilen der in der Kinder- und Jugendarbeit tĂ€tigen Akteure aus Wissenschaft und Praxis seit einiger Zeit gefĂŒhrt wird) hat sich die Einsicht durchgesetzt, dass auf lokaler Ebene die Analyse des kommunal(politisch)en Settings eine wesentliche Voraussetzung fĂŒr die Aufrechterhaltung (und Entwicklung) einer zeitgemĂ€ĂŸen Jugendarbeit ist. Allerdings stellt diese Analyse immer noch eher einen frommen Wunsch, denn eine gesicherte Praxis dar. Demografiepolitik, Landflucht, Generationswechsel
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenClaudio OrlacchioInternationale Jugendarbeit als wirksame Methode
(Jugendhilfe im Prozess)
Ein frischer Wind soll die sĂ€chsische Kinder- und Jugendarbeit antreiben. DafĂŒr wurden am 26. September 2017 in Dresden die Segel gehisst,
[...] die Leinen gelöst und durch den gemeinsamen Austausch die Vorteile der Internationalen Jugendarbeit (IJA) als wirksame Methode herausgestellt. Eingeladen hatte das Projekt Uferlos – Internationale Jugendarbeit (AGJF), welches sachsenweit TrĂ€ger der Jugendarbeit sowie Organisationen berĂ€t. Fachtagung
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenMartin SchmidtNeue Wege fĂŒr die Internationale Jugendarbeit
(Jugendhilfe im Prozess)
Seit Sommer 2017 gibt es mit „international scouts“ ein Projekt, in dem internationale Jugendarbeit „neben der Spur“ ausprobiert und gefördert werden kann. Die AGJF Sachsen e. V. als
[...] ProjekttrĂ€ger möchte gemeinsam mit den beteiligten Kooperationspartnern die Rahmenbedingungen und Möglichkeiten zur Partizipation möglichst vieler junger Menschen an den Erfahrungen grenzĂŒberschreitender AktivitĂ€ten verbessern. Dabei sollen Maßnahmen der internationalen und europĂ€ischen Jugendarbeit entwickelt werden, die helfen sollen, neue Wege des Zugangs und der Information zu ebnen. Damit können Lern- und ErfahrungsrĂ€ume fĂŒr Jugendliche aus verschiedenen LĂ€ndern geöffnet und gegenseitiges VerstĂ€ndnis, Toleranz und Offenheit gefördert werden.
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenJana LichtJugend, in Sachsen zu Hause?!
(Jugendhilfe im Prozess)
Jugendpolitik zwischen Kommune und Freistaat - Gemeinsam mit anderen Aktiven in der Jugendpolitik gestaltete Staatsministerin Barbara Klepsch am 13. November 2017 in Dresden das Forum des Bildungswerks fĂŒr Kommunalpolitik Sachsen unter dem Motto: „Jugend, in Sachsen zu Hause?!“Link zur CORAX Ausgabe
6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenChristiane Bollig, Simone StĂŒber50 Jahre MJA
(Jugendhilfe im Prozess)
Von den ersten Schritten bis heute - Das Arbeitsfeld Mobile Jugendarbeit (MJA) feiert JubilÀum. Vor 50 Jahren begann Walther Specht
[...] im Stuttgarter Stadtteil Freiberg eine offene Form der Jugendarbeit, die bis dato noch nicht praktiziert wurde. Er ging hinaus auf „die Straße“ und suchte junge, als benachteiligt geltende Menschen gezielt an ihren Treffpunkten auf, fragte, ohne sich aufzudrĂ€ngen, nach ihren WĂŒnschen, ihren BedĂŒrfnissen und nach ihren Problemen. Er begegnete ihnen und ihrer Situation mit WertschĂ€tzung, Anerkennung und Respekt. Der Anfang der Entwicklung eines aufsuchenden Ansatzes Sozialer Arbeit hin zu einem professionellen und bis heute aktuellen Jugendhilfekonzepts.
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenAndreas BorchertStadt Leipzig
(Landkreisportrait)
Aufbereitete Daten zur Demografie, lebenslage sowie Fördersituation der kreisfreien Stadt mit hoher Relevanz fĂŒr die Jugendhilfe - abgetragen auf einem Entwicklungszeitraum von 2010 bis 2015 und relativiert an gesamt Sachsen. Landkreis. Entwicklung.Download
6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenVanessa Großer, Alina Schmeiß,
[...]
Sina Franzen, Stella Klumpe, Leonie Karpe
Nur am Handy? Von wegen!
(Titelthema)
Die grĂ¶ĂŸten Heldentaten fangen immer ganz klein an. So auch fĂŒr uns, eine kleine Gruppe von Freunden, die im Schnellrestaurant Subway große Zukunftsvisionen schmiedeten,
[...] von denen eine bald in Angriff genommen werden sollte. Unsere Idee: Eine Petition! Und was verlangen wir? Einen Multifunktionssportplatz, den wir aus Dresden BĂŒhlau leicht und schnell erreichen können!. Beteiligung. Unterschriftensammlung. Petition.
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenMaximilian Tasler,
Aline SzabĂł
Die "heiligen Hallen" unseres Exits
(Titelthema)
Die jungen Autoren berichten ĂŒber ihre erfahrungen und Geschichten ĂŒber das Exit.Link zur CORAX Ausgabe
6/2017Die Stimme(n) der Jugend Sachsendopl - waterkant -crewSelbstverwaltung und sozialarbeiterische Begleitung ...? Doch, das geht. (Titelthema)Das Dorf der Jugend in Grimma soll ein Ort sein, in dem sich jede(r) Jugendliche verwirklichen und ausprobieren kann. Ein Ort, der uns
[...] Jugendlichen in der sĂ€chsischen Provinz eine Perspektive in ebendieser aufzeigt und gleichermaßen versucht, eine lebendige und alternative Jugendkultur zu etablieren, die bis dato auf dem Land nicht existiert. Wir versuchen, einen Mittelpunkt fĂŒr unsere Gruppe, unsere Freundeskreise sowie fĂŒr andere Jugendliche und Gruppen zu etablieren, an dem mensch einfach nur abhĂ€ngen und Zeit verbringen kann, aber auch nach Herzenslust ausprobieren kann, auf was mensch eben gerade so Lust hat. Egal, ob es eine Veranstaltung planen und durchfĂŒhren, Erdbeeren und Zucchinis anbauen, Kochen, Handwerken oder Sprayen ist. Selbstverwaltung.
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenAlex, LotteErfahrungen von Jugendlichen mit Jugendarbeit
(Titelthema)
Eine Interviewreihe - Wie nehmen Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Umfeldern und mit verschiedenen HintergrĂŒnden Jugendarbeit wahr?
[...] Was nimmt „Mensch“ mit, was wird erwartet?Wir haben uns einige Fragen ĂŒberlegt, die uns interessieren und diese mit vier jungen Menschen, die unterschiedliche Erfahrungen im Bereich Jugend(sozial)arbeit gemacht haben, besprochen. Jugendhaus. Sozialarbeiter. Eltern.
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenAlina Peters, Michaela GlogerIrgendwo zwischen Mitte, Peripherie und dem vermeintlichen Rand
(Titelthema)
Perspektiven auf Jugendarbeit, die nicht immer gehört werden (können)
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenJasmin Bittner, Melissa RoscherLautStark fĂŒr die eigene Sache (Titelthema)Der Junge Runde Tisch (JRT) entstand 2014 im Rahmen des Projekts „Jugendgerechtigkeit als Standortfaktor“ vom Kinder- und Jugendring Sachsen. Damals hatten 21 Jugendliche und
[...] junge Menschen aus Annaberg-Buchholz unter den Motto „LautStark fĂŒr Annaberg-Buchholz“ einen Stadtjugendtag organisiert. Wir als Flexibles Jugendmanagement (FJM) im Erzgebirgskreis sowie verschiedene Jugendvereine aus dem Stadtgebiet und die Stadtverwaltung Annaberg-Buchholz selbst haben die Jugendlichen dabei unterstĂŒtzt. Der JRT hat einen Projektcharakter und greift Ideen von jungen Menschen auf. Im Vorfeld befragt der JRT in Workshops an Schulen junge Menschen, greift Ideen auf und setzt diese StĂŒck fĂŒr StĂŒck im Stadtgebiet um. Beteiligung.
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenJugendbeirat Neukirch"Was ist eigenstĂ€ndige Jugendpolitik fĂŒr uns?"
(Titelthema)
Wie trockene Theorie von jungen Menschen ĂŒbersetzt wird - Obwohl wir sieben junge Menschen sind, die demokratisch in der Gemeinde Neukirch/Lausitz als Jugendbeirat der Kommune gewĂ€hlt wurden, obwohl wir
[...] in vielen Stunden erfolgreich Themen wie die Erstellung einer Satzung sowie einer Wahlordnung geleistet haben, war dieses Thema eigenstĂ€ndige Jugendpolitik fĂŒr uns nicht greifbar. Zu weit weg von unserem Alltag hier in Neukirch/Lausitz, einer 5000-Seelengemeinde im Landkreis Bautzen, der selbst grĂ¶ĂŸer als das Saarland ist und selbst Erwachsene oft durch seine Dimensionen den Überblick verlieren lĂ€sst. Valtenbergwichtel e.V. Beteiligung. Jugendpolitik.
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend Sachsen"Politik muss anerkennen, dass sie ohne Jugendliche nicht auskommt!" (Titelthema)Notizen und AuszĂŒge aus einem StreitgesprĂ€ch ĂŒber eigenstĂ€ndige Jugendpolitik - EigenstĂ€ndige Jugendpolitik – kurzzeitiges ‚ModephĂ€nomen‘, wohlgehegter LadenhĂŒter oder interessante Zukunftsperspektive?
[...]In jedem Fall ein sperriges Thema, das nicht nur fĂŒr Jugendliche schwer fassbar ist. Dass Jugendliche politisch interessiertund aktiv sind, ist unbestritten; doch brauchen und wollen sie eine eigenstĂ€ndige Jugendpolitik dafĂŒr? Was ist ĂŒberhaupt das Besondere an einer eigenstĂ€ndigen Jugendpolitik? Und in welchem Zusammenhang steht sie mit Jugend(sozial)arbeit?
Um „Stimme(n) der Jugend“ zu diesen Fragen einzufangen, luden wir Vertreter(innen) von fĂŒnf Jugendorganisationen der grĂ¶ĂŸeren Parteien und einer Hochschulgruppe zu einem StreitgesprĂ€ch ĂŒber eigenstĂ€ndige Jugendpolitik ein. Sophie von den Jusos, Felix von der JU, Nils von der GrĂŒnen Jugend, Florian von der linksjugend.solid sowie Philipp von JuliA und Tilman von den Hochschulpiraten Dresden folgten unserer Einladung. Moderiert von Anton und Leonie, zwei jungen Menschen mit
großem Interesse an und unzĂ€hligen Fragen zu (Jugend)Politik, debattierten die sechs Jungpolitiker(innen) am 17. Oktober 2017 in einem öffentlichen StreitgesprĂ€ch u. a. die Frage, wie es gelingen kann, dass junge Menschen in der Spitzenpolitik mitmischen, ob Jugendparlamente geeignet sind, Jugendliche an Politik zu beteiligen und welche anderen Formate jungen Menschen politische Mitbestimmung ermöglichen. Der vorliegende Beitrag fasst wesentliche Aspekte aus dieser Diskussion zusammen. Eine vollstĂ€ndige Abbildung des zweistĂŒndigen StreitgesprĂ€chs ist aus PlatzgrĂŒnden leider nicht möglich.
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend Sachsen"... an die Jugendsozialarbeit: ..." (Titelthema)Stimmen junger Menschen ĂŒber den Aufenthalt in stationĂ€ren Jugendhilfeeinrichtungen sowie ihre Gedanken beim Verlassen des Systems. Carleaver.Link zur CORAX Ausgabe
6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenAndrea GaedeEinfach mal fragen!
(Expertise)
Möchte man jugendgerechte Angebote entwickeln, junge Menschen aktiv beteiligen und gar die Gesellschaft jugendgerecht gestalten, dann muss man selbstverstÀndlich junge Menschen danach fragen,
[...]
was sie wollen, welche Formate sie ansprechen und woran es ihnen fehlt. Andernfalls bleiben gegebenenfalls die Teilnehmer(innen) fern, schwinden die Besucherzahlen oder es mangelt an Engagement vor Ort. Um nicht in pauschalisierenden Zuschreibungen ĂŒber die „Jugend von heute“ oder in kaum besuchten Angeboten zu verharren, macht man sich besser auf den Weg, mit Jugendlichen ins GesprĂ€ch ĂŒber deren Interessen, BedĂŒrfnisse und Vorlieben zu kommen. DafĂŒr kann man Jugendbefragungen in Jugendzentren, Kultureinrichtungen oder auch an Schulen durchfĂŒhren. Nachfolgend stellen wir ein Modell einer qualitativen Jugendbefragung vor, welches wir als gelungen, jugendgerecht und ĂŒbertragbar empfinden, den Jugend:Dialog.
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5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenMax LatinskiIn meiner Blase
(Kolumne)
Das Wort „Filterblase“ hat es in den letzten Monaten zu einiger BerĂŒhmtheit gebracht. Meist wird es benutzt, um zu erklĂ€ren, wie sogenannte Fake News oder
[...] vorurteilsbehaftete Posts sich ĂŒber soziale Netzwerke so schnell verbreiten und meist unhinterfragt und unwidersprochen bleiben. Einfach beschrieben: Ein privater Eintrag wird von einer Seite entdeckt und von dieser geteilt, andere Seiten oder Personen, die dieser Seite folgen, teilen diesen nun unter UmstĂ€nden ebenfalls und so weiter. Hat jemand nun auf z. B. Twitter oder Facebook (fast) nur solche Seiten abonniert, die die gleiche oder zumindest sehr Ă€hnliche Meinung zum Thema vertreten, befindet er sich schon in der Blase (oder im englischen Original „bubble“): Alle Infos, die er von verschiedenen Seiten bekommt, stammen womöglich aus ein und derselben Quelle und wurden im schlimmsten Fall noch nicht einmal auf ihre Richtigkeit ĂŒberprĂŒft. Durch die Multiplikator(inn)en wirkt es aber „wahr“ und „echt“, denn es steht ja ĂŒberall.
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5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenAndreas BorchertStadt Chemnitz
(Landkreisportrait)
Aufbereitete Daten zur Demografie, lebenslage sowie Fördersituation der kreisfreien Stadt Chemnitz mit hoher Relevanz fĂŒr die Jugendhilfe - abgetragen auf einem Entwicklungszeitraum von 2010 bis 2015 und relativiert an gesamt Sachsen.Download
5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenPeter KĂŒhn, Christian Hager, Andreas BorchertAm Rande der Stadt - Suburbane RĂ€ume im Blick der Jugendhilfe(planung) einer Großstadt
(Jugendhilfe im Prozess)
Kinder-, Jugend- und Familienarbeit ist in GroßstĂ€dten meist anders ausgerichtet als im lĂ€ndlichen Raum.Dies liegt nicht nur an unterschiedlichen finanziellen und personellen Rahmenbedingungen,
[...] sondern vor allem auch an der Einwohner(innen)konzentration, der baulichen Dichte, der Anbindung an den ÖPNV und den damit einhergehenden Weg- und Zeitstrecken. Kurzum: VerĂ€ndert sich die Lebenswelt, verĂ€ndern sich auch die AnsĂ€tze der Jugendhilfe – das sollte auch so sein. Doch was ist mit der Welt dazwischen, dem stĂ€dtischen Teil des suburbanen Raumes? „Dieser Raum wird in der Jugendhilfeplanung und Angebotsplanung der StĂ€dte nur selten beachtet“ (Borchert/StĂŒber 2017, S. 13) und somit fehlt es auch an entsprechenden Konzepten und HandlungsansĂ€tzen. Der Blick in die einschlĂ€gige Fachliteratur hilft da leider nicht weiter: Es dominiert der Fokus auf die Jugendarbeit in der Stadt, BeitrĂ€ge zur Jugendarbeit im lĂ€ndlichen Raum sind seltener und solche zum großstadtnahen lĂ€ndlichen Raum gar nicht zu fi nden (vgl. Wendt 2012, S. 121). Umso spannender ist der Prozess in der Stadt Dresden, bei dem genau dieser Raum ins Zentrum der Auseinandersetzung gerĂŒckt ist. Sozialstruktur.
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5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenLinda BerschErgebnisse der Rahmenkonzeption "Demokratieförderung und Beteiligung"
(Jugendhilfe im Prozess)
Impulse fĂŒr den Weg zu mehr Kinder- und Jugendbeteiligung - Die Rahmenkonzeption zur „Demokratieförderung und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen“ vom KulturbĂŒro Dresden und
[...] dem Stadtjugendring Dresden e. V. (der CORAX berichtete, Ausgabe 04/2016) wurde vom Jugendhilfeausschuss der Stadt Dresden Anfang des Jahres zustimmend zur Kenntnis genommen. Sie bĂŒndelt erstmals fĂŒr Dresden alle lokal bestehenden Strukturen und Verfahren in einem Papier.
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5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenKai Dietrich, Karola Jaruczewski, Willy VetterBleibt bunt wehrt sich
(Jugendhilfe im Prozess)
Geschlechterreflektierend gegen Rassismus in der sÀchsischen Migrationsgesellschaft - Besuchen die Bundeskanzlerin oder andere Vertreter(innen) der Bundespolitik Regionen,
[...] in denen sich demokratische Parteien schon in vorangegangenen WahlkĂ€mpfen durch seltene PrĂ€senz auszeichneten, mĂŒssen sie sich durch mehr oder weniger große Ansammlungen von trillernden und spottenden BĂŒrger(inne)n kĂ€mpfen. UnflĂ€tige Beschimpfungen sollen zum Ausdruck bringen, dass „Mutti“ sie im Stich gelassen und gegen „das Volk“ entschieden hat. Der Sozialwissenschaftler Samuel Salzborn schreibt: „Bemerkenswert an diesem Teil der besorgten Rassist(inn)en ist, dass sie zwar ein ganzes Ensemble an rechtsextremen Positionen vertreten, allerdings in keinem Fall als Rechtsextremist(in) bezeichnet werden möchten“ (Salzborn 2017, S. 133). Wenn auch die HĂ€ufigkeit der Angriffe auf UnterkĂŒnfte geflĂŒchteter Menschen und die AufmĂ€rsche gegen jene Unterbringungen zurĂŒckgehen, so ist in den vergangenen Jahren doch deutlich geworden, welche ausgrenzende Kraft und welches Potenzial an zum Teil antidemokratischer Wut im Land vorhanden ist. Es liegt also nahe, in der demokratischen Jugendbildung und Jugendarbeit diese SozialrĂ€ume in den Fokus zu nehmen.
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5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenAndrea GaedaHinter die Kulissen schauen
(Titelthema)
Jugend und Jugendkultur als Spiegel ihrer Zeit verstehen - Wilde Zeiten waren das damals: Die Jugend der 1960er schockte die Erwachsenenwelt mit anstĂ¶ĂŸigem HĂŒftschwung,
[...] und in den 1970ern bekannten sich Hippies ungeniert zur freien Liebe. Die Punks der 1980er zeigten den Staatssystemen in Ost und West einen Stinkefinger und die 1990er boten, insbesondere in den neuen BundeslĂ€ndern, freie und ungeregelte RĂ€ume, die dazu einluden, jugend- und subkulturell bespielt zu werden. Und nun? Sind die rebellischen Jugendlichen von damals, die das System in Frage stellten, das Lebensmodell ihrer Eltern ablehnten und sich ĂŒber tradierte Moral- und Wertvorstellungen hinwegsetzten, etwa in der Versenkung verschwunden? Sind die Jugendlichen der heutigen Generation zufrieden mit der sie umgebenden Welt und passen sich an?
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5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenGabriele RohmannAlles bleibt anders, vieles ist gleich und nichts ist gewiss
(Titelthema)
Jugendkulturen von den AnfÀngen bis zur Gegenwart - Bis zur zweiten HÀlfte des 19. Jahrhunderts sprachen Gesellschaften in Deutschland der Jugend eine eigene Lebensphase ab.
[...] Das Ă€nderte sich mit der EinfĂŒhrung der Schulpfl icht und dem Verbot der Kinderarbeit. Es entstand ein neuer geschĂŒtzter, auch kultureller Raum fĂŒr junge Menschen. Dies begĂŒnstigte vermutlich das Entstehen eigener jugendspezifi scher Ausdrucksformen. Musik. Lebensstil.
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5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenBeate GroßeggerZwischen Freakout und Normcore
(Titelthema)
Jugend und Jugendkulturen in den spĂ€ten 2010er Jahren - Bezugnehmend auf aktuelle Befunde der Jugend- und Generationenforschung gibt Beate Großegger in ihrem Beitrag
[...] einen Überblick ĂŒber die wichtigsten Werte- und Lifestyletrends im frĂŒhen 21. Jahrhundert und zeigt dabei, wie sehr die in der öffentlichen Debatte viel kritisierte heutige Jugend ein Kind ihrer Zeit und Produkt gesellschaftlicher Rahmenbedingungen ist.
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5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenAlbert ScherrJugendkulturen und postmoderne Jugendszenen als Herausforderung fĂŒr die Jugendarbeit
(Titelthema)
Jugendkulturen sind traditionell von zentraler Bedeutung fĂŒr die Jugendarbeit. Anfang des 20. Jahrhunderts war es die Idee eines jugendkulturellen Aufbruchs gegen
[...] die erstarrte Erwachsenengesellschaft, die fĂŒr die Entstehung der Jugendarbeit ungemein wichtig war. Ein Ă€hnliches Muster war fĂŒr die Entwicklung emanzipatorischer Jugendarbeit in Westdeutschland in den 1970er Jahren zentral: Unbehagen mit den und Kritik an den gesellschaftlichen ZustĂ€nden – an autoritĂ€ren VerhĂ€ltnissen in Schulen, Betrieben und Hochschulen, an einer auf Arbeit und Leistung fixierten Alltagsmoral und nicht zuletzt an einer repressiven Sexualmoral – fand ihren Ausdruck in unterschiedlichen Jugendkulturen. Deren Spektrum reichte u. a. von den musikalischen AusbrĂŒchen aus der dominanten Erwachsenenkultur im Rock ’n’ Roll, Rock und Pop ĂŒber die Idealisierung alternativer Lebensformen der Hippies bis zu den politisierten Protesten der Auszubildenden, SchĂŒler(innen) und Studierenden. In dem, was als jugendkulturelle Forderungen nach Emanzipation wahrgenommen wurde, fanden die Theorie und Praxis der Jugendarbeit einen zentralen AnknĂŒpfungspunkt.
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5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenAntje KrauscheDie Jugendkultur im Fokus
(Titelthema)
In den folgenden Zeilen stellen wir, das Flexible Jugendmanagement des Landkreises Görlitz, unser Magazin „Jugendkultur Im Fokus – News und Infos fĂŒr junge Leute im Landkreis Görlitz“ vor – ein Praxisbeispiel, wie wir jugendliche Lebenswelten und Jugendkulturen in unserem Landkreis wertschĂ€tzen und sichtbar machen.Link zur CORAX Ausgabe
5/2017Zwischen den Welten - Jugendkulturen"... Freiheit? Es funktioniert wohl eher wie eine Sekte!"
(Titelthema)
Grundlegend geht es in diesem Heft um das PhÀnomen der Jugendkultur(en). Ist die rechte Szene eine solche Jugendkultur? Die Antwort darauf scheint nicht so einfach, finden
[...] doch auch hier junge Menschen vieles von dem, was sie im Kontext einer Zugehörigkeit zu einer Jugendszene suchen, wie Struktur, Halt, IdentitĂ€t. Dennoch sprechen wir doch hierbei lieber von einer geschlossenen Ideologie, die sich auf verschiedene Jugendkulturen legt und diese infi ltriert – auch, um spĂ€ter Zwang und Druck auf ihre Mitglieder auszuĂŒben. Oder kennen Sie eine jugendkulturelle Szene im engeren Sinne, bei deren Ausstieg es besser ist, sein Leben mit Hilfe anderer Menschen vollkommen zu anonymisieren, um massiven Bedrohungen zu entgegehen? Wir baten daher die Expert(inn)en vom AUSSTEIGERPROGRAMM SACHSEN um Informationen, die das Erleben von Protagonisten (und spĂ€teren Aussteigern) aus der sĂ€chsischen rechten Szene beschreiben.
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5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenGeorg SpindlerDigitale Jugendkulturen?
(Titelthema)
Zur Frage der Anwendbarkeit des Begriffs "Jugendkultur" im Digitalzeitalter - In wieweit ergibt der Begriff „digitale Jugendkulturen“ heute ĂŒberhaupt (noch) Sinn?
[...] In Referaten und Workshops zum Thema begegnen mir hĂ€ufi g Aussagen wie diese hier: „Ich bin so froh, dass meine Tochter auch Punk hört!“ von einem Jugendsozialarbeiter um die 50; er erklĂ€rt weiter: „FĂŒr mich gibt es keine digitale Jugendkultur, das ist alles kommerzieller Quatsch, wo sich Jugendliche von Erwachsenen abzocken lassen. Das ist doch keine Kultur, da geht es nur darum, kurzfristig hip zu sein.“
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5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenPaul FichtnerEinfach machen
(Praxis&Projekte)
Wir lieben das Dorf. Hier sind wir aufgewachsen; fernab von all dem Trubel, all den Nichtigkeiten und all der Schnelllebigkeit. Nicht dass uns damals langweilig gewesen wÀre
 nein, ganz
[...] im Gegenteil! Wir waren frei im Nirgendwo, dem Ort, der KreativitÀt und Fantasie fördert.
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5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenHeiner Schröder, Andreas BorchertDie U18-Bundestagswahl 2017 in Sachsen
(Praxis&Projekte)
In diesem Jahr fand die U18-Bundestagswahl zum zweiten mal auch wieder in Sachsen statt. Neun Tage vor der offiziellen Bundestagswahl stimmten ĂŒber 13.000 Jugendliche bei dieser symbolischen Wahl ĂŒber den Bundestag der unter 18-jĂ€hrigen ab.Link zur CORAX Ausgabe
5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenFrank Ole HaakeMĂ€rchen und Jungen
(Expertise)
Eine kurze Geschichte ĂŒber (pĂ€dagogische) Geschichten - Die Arbeit mit den MĂ€rchen kam immer stĂ€rker zu mir und das ErzĂ€hlen nimmt eine uralte Form
[...] der vokalen Informationsweitergabe auf. Diese ist entschieden prĂ€senter als die Auseinandersetzung mit BĂŒchern. In Seminaren und Fortbildungen setze ich sie ein. Sie sind eine tiefgehende Methode, um Inhalte zu vermitteln und sichtbar zu machen. In KĂŒrze werde ich mit deutschen und auslĂ€ndischen SchĂŒlern und SchĂŒlerinnen zu Genderthemen arbeiten. Welche Rollenbilder tragen sie in sich? Diese Bilder werden nebeneinander sichtbar werden, große Differenzen möglicherweise und sie haben alle die gleiche Berechtigung.
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Claudia HammermĂŒllerGretchenfrage
(Kolumne)
Religion als Thema in der Kinderund Jugendarbeit? Meine Freunde sind sich einig: Ja, das Thema ist wichtig.
[...]Aber nicht nur als religiöse, sondern als Menschenbildung, mit eigenem Verstand und vielleicht auch fĂŒr die praktische Anwendung.
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Andreas BorchertVogtlandkreis
(Landkreisportrait)
Aufbereitete Daten zur Demografie, lebenslage sowie Fördersituation des Landkreises mit hoher Relevanz fĂŒr die Jugendhilfe - abgetragen auf einem Entwicklungszeitraum von 2010 bis 2015 und relativiert an gesamt Sachsen. Download
4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Kolja FuchslocherDie Novelle des SGB VIII - eine unendliche Geschichte?
(Jugendhilfe im Prozess)
Eine Bestandsaufnahme. Sommer 2017. Es ist Wahljahr. Bei Betrachtung der Umfragen scheint eine WeiterfĂŒhrung der Großen Koalition
[...]als auch Schwarz-Gelb oder auch Schwarz-Gelb-GrĂŒn denkbar; rechnerisch und aufgrund der allseits betonten Differenzen ist eine Rot-Rot-GrĂŒne Koalition dagegen derzeit unrealistisch. Eine SGB-VIIINovelle ist ĂŒberfĂ€llig; seit 2011 gibt es Bestrebungen, in das SGB VIII einzugreifen. Der Koalitionsvertrag von 2013 nimmt ausdrĂŒcklich Bezug auf eine Reform, und auch die LĂ€nder haben wiederholt Änderungen eingefordert. Auch wenn also große Einigkeit bezĂŒglich der Notwendigkeit einer SGB-VIII-Reform besteht, gehen die Vorstellungen ĂŒber die notwendigen Änderungen doch weit auseinander. Insofern ist noch nicht entschieden, welche Tendenzen sich abschließend durchsetzen werden.
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Die Wahlprogramme im jugendpolitischen Blick
(Jugendhilfe im Prozess)
Die Bundestagswahl 2017 steht kurz bevor und die CORAX-Redaktion hat in den Wahlprogrammen der Parteien geschaut,
[...]welche Vorstellungen sie von Jugendpolitik haben und inwiefern sie sich in der kommenden Legislaturperiode fĂŒr Jugendliche einsetzen möchten – oder auch nicht. AusgewĂ€hlt wurden die Parteien, die möglicherweise in den Bundestag einziehen. FĂŒr das Fehlen der FDP auf den nĂ€chsten Seiten entschuldigen wir uns. Zum Zeitpunkt der redaktionellen Planung des Artikels sah es keinesfalls so aus, als ob die FDP ...
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Jana LichtNeues Landesprogramm Schulsozialarbeit gestartet
(Jugendhilfe im Prozess)
PĂŒnktlich zum 1. August konnten in allen Kommunen Projekte aus dem neuen Landesprogramm Schulsozialarbeit beginnen.
[...]Ab dem Schuljahresbeginn 2018 soll es eine(n) Schulsozialarbeiter(in) in Vollzeit an jeder Oberschule in öffentlicher TrÀgerschaft geben.
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Anke Miebach-StiensDer Fachverband Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit Brandburg e.V.
(Jugendhilfe im Prozess)
Der Fachverband ist noch recht neu in der brandenburgischen sowie gesamtdeutschen Kinder- und Jugendhilfelandschaft.
[...]Wir wollten im Interview mit dem GeschĂ€ftsfĂŒhrer Sebastian MĂŒller sowie mit den Vorstandsmitgliedern Wiebke Matthesius (Beisitzerin) und Thomas Lettow (Vorstandsvorsitzender) mehr zu den Zielen und zum Wirken der Organisation erfahren.
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Christian HagerGlaube, Religion und Kirche
(Titelthema)
Reflexionen zum Titelthema. Bei der BeschÀftigung mit dem Thema und der Planung dieses Heftes fiel schnell auf,
[...] dass es sowohl bei den Begrifflichkeiten, als auch bei den Relevanzsetzungen, was innerhalb des Themas besprochen werden soll, innerhalb der Redaktionsgruppe zu intensiven Diskussionen kam. Um sowohl vielfĂ€ltige ZugĂ€nge, als auch eine Einordnung dieser zu ermöglichen, wird in den ersten Artikeln eher die Metaebene des Themas behandelt. Anschließend werden konkreter verschiedene Dimensionen, Geschichten und Perspektiven von und ĂŒber Glaube und Religion dargestellt. Daher sollen zunĂ€chst Überlegungen zu Begriffl ichkeiten folgen. Der Bezug zu den Einstellungen der Jugendlichen ist ausfĂŒhrlich in Form einer Liste von Onlineartikeln auf der Webseite des CORAX zu finden.
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Senka Karic, Carolin EhlkeDie (Wieder-)Entdeckung des Religiösen in der Kinder- und Jugendarbeit
(Titelthema)
Das Thema Religion ist auf dem gesamten Gebiet der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Kinder- und Jugendarbeit ein fĂŒr lange Zeit unbeachtetes geblieben. In diesem Feld folgte sowohl die Theorie als auch die Forschung sozusagen einer ‚impliziten SĂ€kularisierungsthese’
[...](vgl. Bohmeyer 2009: 439ff.). Karic und Ehlke (2015) haben fĂŒr die Soziale Arbeit (in deren Diskurse auch die Kinder- und Jugendarbeit einzuordnen ist) herausgestellt, dass damit nicht etwa, wie im VerstĂ€ndnis eines klassischen SĂ€kularisierungsgedankens, ‚das Verschwinden des Religiösen aus – in diesem Falle – den Diskursen Sozialer Arbeit’ gemeint ist (vgl. ebd.: 280f.).
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Michael TĂŒllmannReligiositĂ€t neu entdecken
(Titelthema)
Seit fĂŒnf Jahren gibt es das heuristisch angelegte Praxisforschungsprojekt „Lebenswelten entdecken – religions- und kultursensibel arbeiten in der Jugendhilfe“
[...]im Rauhen Haus in Hamburg. Es befragt Jugendliche zu ihren Glaubensvorstellungen und bezieht diese ein in ihre an den Lebenswelten orientierte PĂ€dagogik.
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Jan Witza, Tobias Bilz"Nun sag wie hast du`s mit der Religion?"
(Titelthema)
Eine Gretchenfrage der Jugendarbeit. Junge Menschen und ihr Interess an konfessioneller Jugendarbeit.
[...] Wir leben in einer Zeit voller Herausforderungen. Die Globalisierung hat die Welt ein großes StĂŒck zusammenrĂŒcken lassen, aber auch fĂŒr beschleunigte Entscheidungsprozesse und ganz neue Anforderungen an Heranwachsende gesorgt. Verschiedene TrĂ€ger wertegebundener Jugendarbeit wollen durch ihre Angebote dazu beitragen, die Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen zu fördern und machen entsprechende (Selbst-)Bildungsangebote zur UnterstĂŒtzung. Darunter sind einige konfessionsgebundene TrĂ€ger. Was interessiert Jugendliche eigentlich an deren Angeboten? Die Juleica (Jugendleiter[in]-Card) könnten sie doch auch beim Kreisjugendring machen!
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Ufuq.deSalafismus in Schule und Jugendeinrichtungen
(Titelthema)
Was macht Salafismus fĂŒr Jugendliche und junge Erwachsene attraktiv?
[...]Was bedeutet Salafismus und wie kann die Jugendarbeit damit umgehen. Welche Beeinflussungs- und Interventionsmöglichkeiten hat die Jugendarbeit ĂŒberhaupt hinsichtlich der Macht eines oftmals geschlossenen religiösbegrĂŒndeten Weltbildes? Der Berliner Verein Ufuq.de hat sich diesem umfassenden Themenkomplex gewidmet.
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Jan WitzaDie Kirche, die Jugend und der Sex! Hier stehe ich, wenn ich denn darf.
(Mensch&Meinung)
Die evangelischen Jugendkirchen in DĂŒsseldorf und anderen StĂ€dten hatten die besondere Idee, im Jahr der großen Feierlichkeiten
[...]anlĂ€sslich von 500 Jahren Reformation Luther-Zitate auf Kondomverpackungen zu drucken und diese zu verteilen. Das kam bei VerantwortungstrĂ€gerinnen und -trĂ€gern in der Evangelischen Kirche im Rheinland und dem Jugendverband nicht so gut an und die unbenutzten Kondome mussten wieder eingesammelt sowie die dazugehörige Website abgeschaltet werden. Schade eigentlich. HĂ€tte dieses sehr praktische und jugendgemĂ€ĂŸe Giveaway das eine oder andere Nachdenken auslösen können? Vermutlich nicht.
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Reinhild NĂŒrnbergerDie Macht der Religion
(Mensch&Meinung)
Vom tief protestantischen Erzgebirge ins ultrakatholische Mexiko. Religion als Teil
[...]kultureller sowie persönlicher IdentitĂ€t; als etwas Gemeinschaftsbildendes und Abgrenzendes; als Ort der Selbstfindung, Zuflucht und Erlösung; als pĂ€dagogische Basis. Das Wirkungsfeld von Religion ist weit, ein Großteil der Weltbevölkerung dĂŒrfte in irgendeiner Form eine religiöse Sozialisation erfahren bzw. erfahren haben.
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Michael BradeKonfessionsfreie Wertevermittlung
(Mensch&Meinung)
Der Hauch eines Einblicks. Was waren das fĂŒr schreckliche Bilder, die sich einem nach dem Fall der Mauer
[...] in Ostdeutschland boten: Sechzehn Millionen brandschatzende, mordende,sexbesessene Menschen zogen gottesleugnend gen Westen, um sich alles ihnen Vorenthaltene auf brutalstmögliche Weise anzueignen und die fromme Gesellschaft zu verderben! Beziehungsweise eben nicht. Wie kommt es also zu der Vorstellung, dass die Vermittlung von Werten und Tugenden zwingend auf die Vermittlung von Religion als deren Ursprung angewiesen sei? Womöglich, weil diese VerknĂŒpfung zu selten hinterfragt wird? Weil ohnehin nur eine vermeintliche KausalitĂ€t zwischen Glaube und Werten besteht?
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Linda MassinoThe House of One Berlin
(Praxis&Projekte)
Ein weltweit einzigartiges Lehr- und Gebetshaus. „Es wird ein Haus sein, in dem Gerechtigkeit, Frieden
[...]und Versöhnung wohnen.“ (BroschĂŒre des House of One, S. 9) Drei große Worte des Pfarrers Gregor Hohberg, die ĂŒber die Jahrzehnte nichts an Relevanz eingebĂŒĂŸt haben und heute aktueller denn je sind. Pfarrer Hohberg gehört zu den Initiatoren des „House of One“. Er glaubt an das Vorhaben, die drei monotheistischen Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam in einem Haus zu vereinen.
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Lisa Spieshöfer Frauen in FĂŒhrungspositionen in der Sozialen Arbeit
(Absolventin)
Geschlechtsspezifische Aufstiegsbarrieren und Maßnahmen zur Überwindung.
[...]BerufstĂ€tigkeit spielt inzwischen fĂŒr die ĂŒberwiegende Mehrheit der Frauen eine wichtige Rolle. Sie besitzen ebenso wie ihre mĂ€nnlichen Kollegen gute SchulabschlĂŒsse, qualifizierte Berufsausbildungen und ein hohes berufliches Engagement. Jedoch lĂ€sst sich aus zahlreichen Studien erkennen, dass Frauen im beruflichen Kontext oftmals schlechter gestellt sind, als Qualifikation und Leistung zulassen wĂŒrden. Dies zeigt auch der Frauenanteil in FĂŒhrungspositionen.
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Luise Tannert-LötzschFOSA
(Expertise)
Ein Projekt, dass auf den Prinzipien ombudschaftlicher Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe basiert.
[...]Strukturelle Hierarchien und Machtasymmetrien gibt es in vielen gesellschaftlichen Bereichen, die Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe stellen da keine Ausnahme dar. TĂ€glich bekommen Hilfeadressatinnen die fachliche AutoritĂ€t des GegenĂŒbers zu spĂŒren und leiden unter der strukturellen Unterlegenheit. Beteiligung und Beschwerdemöglichkeiten bleiben dabei oft auf der Strecke, was folglich zu Konflikten zwischen den Parteien fĂŒhren kann. Ombudschaftliche Arbeit sieht sich in diesem SpannungsverhĂ€ltnis als vermittelnde Instanz zwischen Anspruchsberechtigten und den öffentlichen TrĂ€gern der Jugendhilfe.
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtMax LatinskiUnisex-was? Warum es keine getrennten Toiletten braucht.
(Kolumne)
Wer wĂ€hrend eines Konzerts schon mal das BedĂŒrfnis verspĂŒrt hat, ein ganz bestimmtes Örtchen aufzusuchen,
[...]wird festgestellt haben: Die Schlangen vor den Toilettencontainern sind ungleich lang. Trotzdem gibt es fĂŒr „beide“ Geschlechter gleich viele KlohĂ€uschen. Irgendwie merkwĂŒrdig. Doch das eigentliche Problem sitzt dabei noch woanders: In einer Gesellschaft, die nur ein binĂ€res Toilettensystem kennt, was machen Menschen, die sich nicht in dieses Rollenbild einordnen lassen? Also beispielsweise Transgender oder Intersexuelle, aber auch alle anderen Menschen, die unter dem Begriff Queer zusammengefasst werden. Ein Mann, der sich als Frau fĂŒhlt, mĂŒsste biologisch betrachtet zwar die Herrentoilette aufsuchen, fĂŒhlt sich dabei aber möglicherweise eben unwohl. Die Benutzung einer Damentoilette bringt aber genauso Probleme mit sich: Oft wird Transgendern dann vorgeworfen, sie wĂŒrden spannen. Wie dieses MissverstĂ€ndnis aufklĂ€ren? Oder noch besser, gar nicht erst in die beschriebene Lage kommen?
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtAndreas BorchertErzgebirgskreis
(Landkreisportrait)
Aufbereitete Daten zur Demografie, lebenslage sowie Fördersituation des Landkreises mit hoher Relevanz fĂŒr die Jugendhilfe - abgetragen auf einem Entwicklungszeitraum von 2010 bis 2015 und relativiert an gesamt Sachsen. Download
3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtMartin WunderlichTSG - knapp 40 Jahre seinem eigenen Anspruch hinterhergelaufen
(Jugendhilfe im Prozess)
Beschluss des Bundesrates zur Abschaffung des Transexuellengesetztes in seiner jetzigen Form.
[...]Am 01. Januar 1981 trat das Gesetz ĂŒber die Änderung der Vornamen und die Feststellung der Geschlechtszugehörigkeit in besonderen FĂ€llen in der damaligen Bundesrepublik in Kraft. Das „Transsexuellengesetz“ – kurz TSG – ebnete den Weg dafĂŒr, dass die MenschenwĂŒrde und das Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit von Transsexuellen gesetzlich geachtet werden. Im Kern geht es darum, die eigene empfundene GeschlechtsidentitĂ€t und die dazu passende Geschlechterrolle eines Menschen in den Mittelpunkt zu rĂŒcken – und nicht das mit der Geburt medizinisch-rechtlich zugewiesene Geschlecht. Kurz und gut: Es geht um Selbstbestimmung und selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von Trans*-Menschen.
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtAndrea BĂŒttner, Ricardo GlaserUnser Schatz: demokratische Partizipation?!
(Jugendhilfe im Prozess)
„Begeisterung fĂŒr etwas zu fordern, was in der Schule [dem Wohnquartier,
[...]der Kommune und letztlich der gesamten alltĂ€glichen Lebenswirklichkeit] wenig Aufmerksamkeit bekommt, ist unrealistisch und zu kurz gedacht.“ (15. Kinder- und Jugendbericht, S. 126; EinfĂŒgungen durch die Autor[inn]en)
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtKai Dietrich Die vielen Fragen der Demokratieförderung
(Jugendhilfe im Prozess)
Schaut man sich die Ergebnisse einer Vielzahl der Projekte im Themenfeld der Auseinandersetzung
[...]mit Neonazismus, Rassismus, Sexismus und anderen Ablehnungen an, dann begegnet einem dort ein umfangreicher Fundus an Methodensammlungen und Materialien zur Umsetzung spezifi scher Konzepte. Diese zielen u. a. auf die Refl exion von Vorurteilen, den Aufbau von Wissen ĂŒber gesellschaftliche Gruppen oder das Erlernen von Zivilcourage. Jedoch 

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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtChristiane Löffler, Christine Schiewe"Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft - Aspekte und Perspektiven der Gleichstellung"
(Jugendhilfe im Prozess)
RĂŒckblick auf den Fachtag in Dresden. Am 10. April 2017 lud die Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Dresden,
[...]Dr. Alexandra-Kathrin Stanislaw-Kemenah1 , zum Fachtag „Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft – Aspekte und Perspektiven der Gleichstellung“ ein. Dieser war Teil eines Prozesses zur Erstellung von QualitĂ€tskriterien der Gleichstellungsarbeit in Dresden, der im Sommer 2016 begann. Den Auftakt bildeten – nach einfĂŒhrenden Worten – drei Inputs zu den Themen Feminismus und Frauenbewegung, MĂ€nnerarbeit und MĂ€nnerbewegung sowie Queer-feministischem Aktivismus. Anschließend verorteten die Teilnehmer*innen ihre persönlichen Erfahrungen mit Gleichstellung auf einer Zeitachse von 1990 bis 2016. Der Schwerpunkt der zweiten TageshĂ€lfte lag auf der gemeinsamen Diskussion.
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtChristian HagerQueeres vom Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag
(Jugendhilfe im Prozess)
Auf dem Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT), der alle drei bis vier Jahre von der Arbeitsgemeinschaft fĂŒr Kinder- und Jugendhilfe(AGJ)
[...]organisiert wird, fand mensch neben den ĂŒber 350 Fachveranstaltungen auch die Gelegenheit, mit Vertreter_innen der 380 Austeller_innen (FachverbĂ€nde, JugendĂ€mter, Kommunen, Vereine, TrĂ€ger der freien Jugendhilfe etc.) auf der Fachmesse ins GesprĂ€ch zu kommen.
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtAmy Matthes, Anne FeketeGanz schön fett, Alte
(Jugendhilfe im Prozess)
Einblicke in den Fachtag `Lookism in der Kinder- und Jugendarbeit`am 28. November 2016 in Dresden.
[...]Das Stadtteilhaus platzte aus allen NĂ€hten – der Fachtag war bis auf den letzten Platz ausgebucht. Der Gerede e. V., die Fachstelle fĂŒr die Arbeit mit MĂ€dchen und jungen Frauen in Dresden, die Fachstelle Jungenarbeit Dresden, die Landesfachstelle Jungenarbeit und die Fachstelle fĂŒr MĂ€dchen*arbeit und Genderkompetenz luden ein, um gemeinsam ĂŒber das Thema Lookism zu diskutieren. Aber was steckt eigentlich hinter diesem Begriff?
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtMiriam SchallingJugend*arbeit que(e)r
(Titelthema)
Ein kleines queeres Glossar. In all der Mannigfaltigkeit menschlichen Daseins teilen sich doch alle Menschen ein Erlebnis:
[...]die geschlechtliche Zuschreibung gleich nach der Geburt innerhalb eines binĂ€ren System in weiblich oder mĂ€nnlich. Dieses VerstĂ€ndnis von Geschlechtlichkeit setzt auch unhinterfragt voraus, dass bei einem sich „normal“ entwickelnden Menschen das zugeschriebene biologische Geschlecht, das gefĂŒhlte Geschlecht und die soziale Geschlechterrolle in Übereinstimmung gebracht werden. Mit Bezug auf die genuine Notwendigkeit der Fortpflanzung und des Arterhalts gilt desweiteren eine hetereosexuelle Ausrichtung als der gesunde Normalfall. Doch was ist mit den Menschen, die sich nicht in diesem Strukturprinzip wiederfinden können? Immerhin gibt es mehr als 60 verschiedene Ausformulierungen von GeschlechtsidentitĂ€ten. Dieses Glossar möchte einen ersten kleinen Einblick in ganz grundlegende Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit dem Thema queer bzw. Trans* geben und lehnt sich dabei an die BroschĂŒre „Trans*“ des Gerede e. V. an. Hierbei können an dieser Stelle nur ausgewĂ€hlte Begriffe beschrieben werden, weshalb wir natĂŒrlich keinen Anspruch auf VollstĂ€ndigkeit formulieren.
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtMelanie GroßÜber Notwendigkeiten und Chancen einer heteronormativitĂ€tskritischen Jugendarbeit
(Titelthema)
Jugendarbeit verqueeren. Wie sieht der gesellschaftliche Kontext aus soziologischer und philosophischer Sicht aus,
[...]der eine NormalitĂ€t hervorbringt, die Begehrensformen jenseits der HeterosexualitĂ€t abwertet, leugnet und tabuisiert? Hierauf gibt es verschiedene, sich zum Teil ergĂ€nzende Antworten – auf drei Perspektiven werde ich im Folgenden nĂ€her eingehen. Daran anschließend beschreibe ich kurz den Auftrag der Jugendarbeit, um dann im letzten Teil Konsequenzen fĂŒr die Jugendarbeit zu ziehen.
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtUwe TĂŒffersKinder- und JugendsexualitĂ€t - eine Herausforderung in der Sozialen Arbeit?
(Titelthema)
Pornografie, nofap, sexting, cypersex, Schwangerschaft bei MinderjÀhrigen, Liebesbeziehung und Liebesdrama,sexuelle Vielfalt oder Polyamorie
[...]– all dies sind Themen und Handlungsoptionen jugendlicher SexualitĂ€t, und bei weitem nicht alle. Themen, mit denen sich Jugendsozialarbeit auseinandersetzen sollte. Die Entwicklung der eigenen sexuellen IdentitĂ€t in der Jugendphase will auch von erwachsenen Professionellen adĂ€quat begleitet sein. Aber sind Mitarbeiter*innen in der Jugendsozialarbeit dieser Aufgabe gewachsen? Die Antwort ist nicht eindeutig.
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtPaul Scheibelhofer"Du bist so schwul!"
(Titelthema)
Homophobie als Regulativ am Weg zur MĂ€nnlichkeit.
[...]Obwohl die Diskriminierung von HomosexualitĂ€t gesellschaftlich zunehmend zurĂŒckgedrĂ€ngt wird, sind homophobe Abwertungen im Leben vieler junger MĂ€nner etwas AlltĂ€gliches. Manchmal als Spaß, manchmal eingesetzt um zu provozieren und manchmal ganz explizit als Abwertung und Erniedrigung des GegenĂŒbers. Wie dieser Artikel zeigen soll, geht es dabei jedoch immer um Aushandlungsprozesse rund um MĂ€nnlichkeit und um den Versuch, eine mĂ€nnliche Norm abzusichern sowie „GrenzĂŒberschreitungen“ zu sanktionieren. Die hier entwickelte Perspektive spricht sich gegen ein Wegschauen oder Hinnehmen homophober Abwertungen unter jugendlichen MĂ€nnern aus und zeigt Implikationen fĂŒr Strategien zur Überwindung von Homophobie auf.
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtAndreas Borchert, Christian HagerVon den RĂ€ndern betrachtet
(Titelthema)
Unter der Überschrift „Jugend*arbeit queer gedacht“ erscheint es sinnvoll, die „klassischen“ Handlungsfelder
[...] - nĂ€mlich MĂ€dchen*arbeit und Jungen*arbeit, also Geschlecht - von den RĂ€ndern her zu beleuchten. Dabei geht es um die Frage, welche BezĂŒge es aus dieser geschlechtssensiblen Arbeit zu queeren AnsĂ€tzen gibt. Um dieses Thema zu erhellen, sprach der CORAX mit Katrin Schröter-HĂŒttich, geschĂ€ftsfĂŒhrerende Bildungsreferentin der Fachstelle fĂŒr MĂ€dchenarbeit und Genderkompetenz innerhalb der LAG MĂ€dchen und junge Frauen in Sachsen e. V., mit Susann Riske, Bildungsreferentin bei der Fachstelle fĂŒr MĂ€dchenarbeit und Genderkompetenz innerhalb der LAG MĂ€dchen und junge Frauen in Sachsen e. V. sowie Peter Bienwald, geschĂ€ftsfĂŒhrender Bildungsreferent der Landesfachstelle Jungenarbeit Sachsen innerhalb der LAG Jungen- und MĂ€nnerarbeit in Sachsen e. V.
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtChristiane Löffler, Enrico DammeGleichstellung meint nicht Gleichmacherei, sondern Respekt, Akzeptanz und Vielfalt.
(Titelthema)
Ein GesrĂ€ch mit Britta Borrego (geschĂ€ftsleitende Bildungsreferentin) und Martin Wunderlich (Referent fĂŒr Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
[...]von der Fachstelle der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Queeres Netzwerk Sachsen e. V. ĂŒber Entstehung und Anliegen dieses Netzwerkes sowie konkrete Vorhaben und Herausforderungen queerer Arbeit in Sachsen.
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtCarsten SchöneVon GÀsten, GÀstinnen und Besuchenden in der Sprachwelt
(Mensch&Meinung)
Ausgehend von der Annahme, dass die Sprache vom Denken geprÀgt ist und gleichzeitig das Denken die Sprache prÀgt,
[...]kann eine geschlechtersensible Wortwahl durchaus zu einer nachhaltigen VerÀnderung der Gesellschaft beitragen. Sprache und Kommunikation sind ohne Zweifel der Förderung von Gleichstellung zutrÀglich. Ob eine gendersensible Wortwahl allerdings ausreichend ist, neben Aufmerksamkeit auch grundsÀtzliche VerÀnderungen in den Haltungen von Menschen zu bewirken, bleibt zu bezweifeln.
Mit dem Text erlaube ich mir eine eher linguistische Betrachtung des Themas. Meine „Muttersprache“ und deren regelgerechte Anwendung liegen mir persönlich sehr am Herzen, auch wenn ich hinsichtlich meiner „Muttersprache“ eher die PrĂ€gung durch meinen Vater – einem Verfechter korrekter Orthografi e und Grammatik – erfahren habe.
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtEnrico DammeDie Landesfachstelle Jungenarbeit Sachsen mit neuem Gesicht
(Praxis&Projekte)
Die Landesfachstelle Jungenarbeit Sachsen strukturiert sich neu.
[...]Was vielen Sozialarbeitenden bisher mit „die beiden Peters“ (Peter Wild und Peter Bienwald) als Synonym fĂŒr ein funktionierendes Tandem im GedĂ€chtnis ist, wandelt sich durch den Weggang von Peter Wild: Der bisherige Bildungsreferent Peter Bienwald ĂŒbernimmt die Aufgabe des geschĂ€ftsfĂŒhrenden Bildungsreferenten und Benjamin Donath ergĂ€nzt seit Juni als Bildungsreferent das neue Antlitz des Zweier-Teams. Was Ă€ndert sich damit auf der Landesebene der Jungen*arbeit?
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2/2017Digitale WeltenClaudia HammermĂŒller0 oder 1. Wahr oder falsch. Oder Verhandlungssache?
(Kolumne)
Null oder eins. Der BinÀrcode ist die technische Basis digitalisierter Information und eine einfache Entscheidungsgrundlage
[...] – zumindest in der Welt der ganzen Zahlen. Aber was, wenn die Grenzen von null und eins, wahr und falsch, immer stĂ€rker verschwimmen? Wenn wir dazwischen nicht mehr unterscheiden können – oder wollen?
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2/2017Digitale WeltenAndreas BorchertMeißen
(Landkreisportrait)
Aufbereitete Daten zur Demografie, lebenslage sowie Fördersituation des Landkreises mit hoher Relevanz fĂŒr die Jugendhilfe - abgetragen auf einem Entwicklungszeitraum von 2010 bis 2015 und relativiert an gesamt Sachsen. Download
2/2017Digitale WeltenMiriam SchallingJugendarbeit im Fokus
(Jugendhilfe im Prozess)
Die Bundesarbeitsgemeinschaft LandesjugendĂ€mter (BAG LJA) veröffentlichte ihr Positionspapier „Kommune als Ort der Jugendpolitik - Jugendarbeit in den Fokus stellen“.
[...]Das Papier stellt die Wichtigkeit des Zusammenwirkens von kommunaler Jugendpolitik und Jugendarbeit heraus und gibt Empfehlungen wie die kommunale Jugendförderung und Jugendarbeit gemeinsam wirken sollten, um Jugendliche in ihrem Lebensumfeld zu erreichen.
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2/2017Digitale WeltenUlrike BĂŒchel, Peter KĂŒhnVirtuelle RealitĂ€t in der Jugendarbeit
(Jugendhilfe im Prozess)
Eine Fachveranstaltungsreihe der Landeshauptstadt Dresden (Jugendamt), der Evangelischen Hochschule Dresden und der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.Link zur CORAX Ausgabe
2/2017Digitale WeltenJulia SchauerSachsen Monitor
(Jugendhilfe im Prozess)
Eine kurze ZusammenfassungLink zur CORAX Ausgabe
2/2017Digitale WeltenFranz Josef RöllZur Konstitution des Selbst in und durch digitale Lebenswelten
(Titelthema)
Durch den Verlust der traditionellen Bindungen wird die IdentitĂ€tsfindung fĂŒr Kinder und Jugendliche immer schwieriger.
[...]PrĂ€gten frĂŒher soziale Interaktionen in der Familie und dem konkret erfahrbaren Lebensumfeld die IdentitĂ€tsentwicklung, so bilden heute Digitale Lebenswelten, vor allem die sozialen Netzwerke, ein bedeutendes Anregungsmilieu bei der Konstitution des Selbst. Auf Facebook, Instagram, Snapchat und YouTube probieren sich Jugendliche aus und prĂ€sentieren EntwĂŒrfe von ihrem Selbst oder genauer von ihrem Ideal-Selbst. Im Austausch mit Gleichaltrigen und den Erfahrungen im virtuellen Raum entwickeln sie ihr Selbstbild. Aus Sicht der PĂ€dagogik stellt sich u. a. die Frage, ob es gelingen kann, durch Kontakte und Interaktionen im digitalen Raum eine stabile IdentitĂ€t aufzubauen? Welche Chancen eröffnen sich den Jugendlichen, und welchen Risiken begegnen sie im Netz bei ihrem BemĂŒhen des Aufbaus einer kohĂ€renten IdentitĂ€t? Welche Herausforderungen ergeben sich aufgrund dieser Entwicklung fĂŒr die Bildungs- und Jugendarbeit?Diesen Fragen soll im Folgenden nachgegangen werden.
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2/2017Digitale WeltenChristiane LöfflerDigitale Medien - Ambivalente Entwicklungen und neue Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe
(Titelthema)
In der EinfĂŒhrung der im Juni 2016 veröffentlichten Stellungnahme des Bundesjugendkuratoriums (BJK) heißt es: „Durch die Nutzung mobiler EndgerĂ€te entsteht die fast unbegrenzte VerfĂŒgbarkeit von Informationen und Kommunikationsangeboten.
[...] Always online – das gilt fĂŒr Kinder, Jugendliche und Erwachsene.“ (S. 4). Auch Kinder- und Jugendhilfe verĂ€ndert sich und „die Digitalisierung [stellt] Potenziale zur VerfĂŒgung, die der umfassenden professionellen Reflexion und einiger Regulierungen bedĂŒrfen. [
] Dies ist Teil der Verantwortung fĂŒr das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen.“ (ebd.). Die Autor(inn)en erörtern Entwicklungen, Potenziale und Spannungsfelder im digitalisierten Alltag von Kindern und Jugendlichen einerseits sowie sozialen Diensten andererseits. Mit der Stellungnahme will das BJK „einen Impuls fĂŒr eine breite Auseinandersetzung ĂŒber die Digitalisierung der Kinder- und Jugendhilfe und damit verbundene Entwicklungsbedarfe geben.“ (S. 6). Der folgende Beitrag fasst zentrale Aspekte der Stellungnahme mit dem Fokus Kinder- und Jugendhilfe zusammen.
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2/2017Digitale WeltenBirgit GrĂ€mkeMediensucht, medienabhĂ€ngig, computerspielsĂŒchtig ...??
(Titelthema)
Die Medien verÀndern sich rasend schnell, auch deren Vielfalt steigt.
[...]FĂŒr Kinder und Jugendliche ist die BeschĂ€ftigung mit Computer, Smartphone und dem Internet fester Bestandteil ihrer Lebenswelt. Surfen, liken, twittern, spielen, mailen, posten und whatsappen gehört zum Tagesablauf dazu. Mit der Pfl ege ihrer Netzwerkprofi le, dem Kampf in virtuellen Welten, dem Chatten, dem Recherchieren und Musikhören verbringen Kinder und Jugendliche heute sehr viel Zeit. Doch wo hört die kreative und motivierende Faszination fĂŒr technologischen Fortschritt auf und wann wird die Leidenschaft zur Sucht?
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2/2017Digitale WeltenJohannes BrockHybride Streetwork
(Titelthema)
Streetwork und Mobile Jugendarbeit sind durch die umfassende Mediatisierung der Gesellschaft einem hohen VerÀnderungsdruck ausgesetzt.
[...]Um die (letzte) Jahrtausendwende, als das digitale Zeitalter begann, war die Mobile Jugendarbeit knapp 40 Jahre alt. Wenige Jahre zuvor wurden Streetworker(innen) noch bestaunt, weil sie koffergroße Akkus mit Funktelefonen mit sich herumschleppten. Inzwischen ist es selbstverstĂ€ndlich, dass sowohl die Mitarbeiter(innen) als auch die Jugendlichen jeweils mehrere Kommunikationstools nutzen, um permanent in unterschiedlichen Netzwerken Kontakt halten zu können. Die sichtbaren GerĂ€te dafĂŒr (Smartphones, Tablets, Spielkonsolen, smarte Dinge) sind Zeichen umfangreicher gesellschaftlicher VerĂ€nderungsprozesse, die auch die bestehenden konzeptionellen Grundlagen von Streetwork und Mobiler Jugendarbeit in Frage stellen.
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2/2017Digitale WeltenJĂŒrgen Erteltjugend.beteiligen.jetzt!
(Titelthema)
M ehr Jugendbeteiligung wagen mithilfe digitaler Medien und des InternetsLink zur CORAX Ausgabe
2/2017Digitale WeltenKai Fritzsche, Sebastian GötzDatenschutz - Die CHAOS-BOX. Soziale Arbeit und der Vertrauensaspekt
(Titelthema)
Soziale Arbeit wirbt mit der Vertraulichkeit von Informationen, die von jungen Menschen an sie gegeben werden.
[...]Welcher Vertrauensaspekt ist gegeben, wenn sich die Mitarbeitenden freiwillig mit informationsweitergebenden Browsern auf die Suche nach der BewÀltigung von Herausforderungen von jungen Menschen machen?
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2/2017Digitale WeltenMarkus GerstmannYouTube ist Alltag. Vom Hype zur NormalitÀt
(Titelthema)
Das PhĂ€nomen YouTube hat fĂŒr viele junge Menschen hinsichtlich des „In-Seins“ seinen Zenit schon ĂŒberschritten.
[...] Kleine Bewegtbildschnipsel werden in der Regel nicht mehr primĂ€r auf YouTube hochgeladen, sondern entweder privat ĂŒber WhatsApp oder ĂŒber Instagram und Snapchat mit Freunden geteilt bzw. einer ausgewĂ€hlten (Teil-)Öffentlichkeit prĂ€sentiert. Erst, wenn die Videos auf Resonanz stoßen, werden sie möglicherweise in vielfĂ€ltigen Formen verbreitet. Die Mehrzahl der YouTube-Videos sind somit eine Zweitverwertung von anderen Abspielplattformen. „Nur“ die sogenannten YouTuber produzieren derzeit noch exklusiv fĂŒr YouTube.
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2/2017Digitale WeltenKerstin Merbeth, Sven EngerPilgern, eine Methode der Sozialen Arbeit?!
(Praxis&Projekte)
„Zwischen den Zeiten“: Ein ĂŒbergangsbegleitendes Programm der SĂ€chsischen Jugendstiftung vom Jugendalter zum Erwachsensein.Link zur CORAX Ausgabe
2/2017Digitale WeltenBeate Roch, Anne BuntemannNeue Herausforderungen in der (theater-)pÀdagogischen Arbeit mit heterogenen Gruppen
(Praxis&Projekte)
44 Prozent der 13- bis 17-jĂ€hrigen Projektbeteiligten im Kinder- und Jugendtheater Theatrium Leipzig-GrĂŒnau waren oder sind in psychologischer und/oder psychiatrischer Behandlung.
[...]Dieses Ergebnis eines anonymen Fragebogens im Jahr 2014 erschreckte und bestĂ€tigte zugleich: Die steigende allgemeine Tendenz und die Beobachtung von Verhaltens- und psychischen AuffĂ€lligkeiten bei Kindern und Jugendlichen ist ein ernstzunehmendes Problem in der (Theater-)Projektarbeit. Eine Studie von Studierenden der HTWK Leipzig zu psychischen AuffĂ€lligkeiten in Leipzig-GrĂŒnau und deren Auswirkungen auf die (sozial)pĂ€dagogische Arbeit in den Systemen bestĂ€tigte zwei Jahre spĂ€ter: Die existierenden Hilfesysteme waren und sind auf diese Entwicklungen ausreichend vorbereitet und stoßen an ihre Grenzen. Und: Es gibt unter den FachkrĂ€ften einen Bedarf an Handlungskonzepten, die dieser Entwicklung gerecht werden.
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2/2017Digitale WeltenTobias KrohnWie Hund und Katze (2)
(Absolvent)
Theoretische Betrachtungen zum Familienrat als ein neues Zusammenwirken von Familie und JugendamtLink zur CORAX Ausgabe
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