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Nr./JahrAusgabeAutorTitelVorschau 
3/2018Entwicklung der FachkräfteschaftMax LatinskiVom Reiz des Gegen-die-Wand-Rennens
(Kolumne)
Von vielen Menschen in meinem Alter weiß ich, dass sie im Zweifelsfall immer den ihnen vorgeebneten Weg gehen.
[...] Das heißt: Kindergarten, Schule, Studium, unbezahlte Praktika, noch mehr Praktika, Assistenzstelle und dann immer weiter hinauf die Karriereleiter. Aber warum eigentlich?
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3/2018Entwicklung der FachkräfteschaftLydia Paul, Julia FrankeKinder- und Jugendbüro Dresden
(Jugendhilfe im Prozess)
Das neu eingerichtete Kinder- und Jugendbüro (KiJuB) in Dresden möchte die Stadt kinder- und jugendfreundlicher machen.
[...]Als Fachstelle für Partizipation initiiert, unterstützt und vernetzt das Kinder- und Jugendbüro Beteiligungsprojekte von und für junge Menschen unter 27 Jahren. Engagierte Jugendinitiativen können zudem für die Gestaltung ihres Lebensumfeldes finanzielle Unterstützung aus den Förderfonds des Dresdner Kinder- und Jugendbüros erhalten.
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3/2018Entwicklung der FachkräfteschaftWolfgang MüllerSteil nach oben!?
(Jugendhilfe im Prozess)
Schulsozialarbeit in Sachsen im Sommer 2018. Es erinnert in manchem an Cape Canaveral oder Baikonur - die Rakete hebt ab,
[...]nach noch etwas langsamen Start wird die zweite Stufe gezündet, die Triebwerke donnern, Staub wirbelt auf, wir bedecken unsere Augen… Nachdem der Ausbau der Schulsozialarbeit in Sachsen einen Schwerpunkt in der jugendpolitischen Agenda der CDU-/SPD-Regierungsfraktion im Freistaat Sachsen bildete, glaubten manche aus der Fachwelt noch vor einem Jahr nicht an einen Raketenstart. Nachdem im März 2018 das erweiterte Landesprogramm Schulsozialarbeit, das ab August 2018 in Kraft tritt, die durch den Freistaat zur Verfügung gestellten jährlichen Mittel auf 30,5 Mio. € verdoppelt, darf doch eine rasante Entwicklung prognostiziert werden.
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3/2018Entwicklung der FachkräfteschaftCarsten SchöneZum Fachkräftemangel in der Sozialen Arbeit
(Titelthema)
Ein Überblick. Die Sozialarbeit klagt allerorten über einen drohenden bzw. existierenden Fachkräftemangel. Im Bereich der Altenhilfe und Pflege sowie in der Kindertagesbetreuung
[...] stellt der Mangel an Fachkräften bereits eine spürbare Bedrohung der Leistungsfähigkeit der Träger dar. Die eilig von der Bundesregierung versprochene zusätzliche Bereitstellung von 8.000 Pflegekräften, die der zuständige Bundesminister erst kürzlich auf 13.000 erhöhte, sind der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein, denn den Bedarf an Pflegekräften gibt die Bundesregierung selbst zurückhaltend mit 36.000 Stellen an. Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit verzeichnet rechnerisch lediglich 21 Bewerbungen auf 100 angebotene Stellen in der Pflege.
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3/2018Entwicklung der FachkräfteschaftHartmut MannProfessionelle Fachlichkeit und Fachkräfte in der Kinder- und Jugenhilfe in Sachsen
(Titelthema)
Demografische Entwicklung und Fachkräftebedarf. Die demografische Entwicklung sorgt seit einigen Jahren auch im Osten der Republik für eine geringe Arbeitslosenquote.
[...]Die Statistik wies seit Mitte der 90er Jahre relativ kontinuierlich knapp ein Fünftel der erwerbsfähigen Bevölkerung in Sachsen als arbeitslos aus. Seit dem Jahr 2006 fiel der Wert beständig auf zuletzt 6,7 Prozent im Durchschnitt des Jahres 2017 (Statistisches Landesamt Sachsen 2018). Dies ist auch auf die geringere Anzahl junger Menschen zurückzuführen, die in das Erwerbsleben eintreten. Fachkräftebedarf und Fachkräftemangel gehören nun zu den Topthemen für Arbeitgeber auch in der Kinder- und Jugendhilfe. Nach der Logik des Arbeitsmarktes steigt der Wert der ausgebildeten Fachkraft als nachgefragtes Gut. Löhne und Gehälter steigen, über viele Jahre verfestigte Ost-West-Unterschiede in der Vergütung verringern sich bzw. lösen sich auf.
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3/2018Entwicklung der FachkräfteschaftMichael Richter,
Carsten Schöne
"Die Situation ist dramatisch [...]. Intern sprechen wir [...] nicht mehr vom Fachkräfte-, sondern vom Arbeitskräftemangel."
(Titelthema)
Interview. Über die Lage in Sachsen hinsichtlich der Ursachen des Fachkräftemangels und der Gewinnung sowie Bindung von Fachkräften in Bereichen der Sozialen Arbeit
[...]– genauer der Jugendhilfe – genauer der Offenen Arbeit – sprachen wir mit Michael Richter, Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Landesverband Sachsen e. V. und baten ihn um seine Einschätzung. Und, wir bekamen deutliche Antworten.
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3/2018Entwicklung der FachkräfteschaftBarbara Wolf,
Martin Rudolph,
Andreas Borchert
Die Lösung der Fachkräftefrage als Aufgabe der Hochschule?
(Titelthema)
Interview. Der CORAX im Gespräch mit Frau Prof. Dr. Barbara Wolf von der HS Mittweida sowie Dr. Martin Rudolph von der TU Dresden
[...]über die Situation der sächsischen Fachkräfte und der Rolle und Verantwortlichkeit der akademischen Ausbildung in der Sozialen Arbeit.
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3/2018Entwicklung der FachkräfteschaftChristine RangeDas Fachkräftegebot - ein Instrument zur Qualitätssicherung. Aber wer definiert Qualität und Bedarf?
(Titelthema)
Gedanken aus Sicht eines landesweiten Trägers. Die LKJ Sachsen e.V., Dach- und Fachverband für die kulturelle Kinder- und Jugendbildung, unterstützt grundsätzlich das Fachkräftegebot in der sächsischen Jugendhilfe.
[...]Aber die Jugendhilfe ist breit aufgestellt, sie umfasst Jugendarbeit ebenso wie Jugendsozialarbeit, Kinder- und Jugendschutz, Tagesbetreuung in Kitas, Krippen und Horten, Inobhutnahme, Einzelbetreuung, Beratung und Jugendgerichtshilfe. Allein die Breite des Leistungsangebotes macht deutlich, dass die Anforderungen an die Fachkräfte sehr unterschiedlich sind und entsprechende spezifische Qualifikationen erfordern.
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3/2018Entwicklung der FachkräfteschaftMatthias StockArbeitsbedingungen und Bewältigungsstrategien von Fachkräften der Sozialen Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe
(Titelthema)
Die Kinder- und Jugendhilfe ist durch eine Ausweitung der durch sie übernommenen Aufgaben, Angebote und Leistungen geprägt, die zu einem kontinuierlichen Ausbau des Personals geführt hat.
[...]Selbst ohne den enormen Stellenzuwachs in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung ist die Anzahl der in den übrigen Arbeitsfeldern tätigen Personen zwischen 2006/07 und 2014/15 um knapp 52 Prozent gestiegen. (Vgl. akjstat, 2017: 15.) 2016 waren außerhalb der Kindertageseinrichtungen 263.287 Personen in der Kinder- und Jugendhilfe tätig, welche sich auf insgesamt auf 179.666 Vollzeitstellen verteilten. (Vgl. Statistisches Bundesamt, 2018.) Einen besonders starken Zuwachs verzeichnete das Personal – vor allem auch durch Neuzugänge im Altersspektrum unter 30 Jahren – in den Hilfen zur Erziehung und dem Allgemeinen Sozialdienst, während sich für die Kinder- und Jugendarbeit eher eine gegenteilige Entwicklungstendenz erkennen lässt. Allen Arbeitsfeldern gemeinsam ist jedoch, dass sich das Aufgaben- und Anforderungsprofil in den vorgangenen Jahren erweitert, zunehmend ausdifferenziert und verdichtet hat. Unter den Vorzeichen der demografischen Entwicklung und des zunehmenden Fachkräftemangels stellt die Gewinnung qualifizierter Fach- und Führungskräfte eine der zentralen Herausforderungen für die in der Kinder- und Jugendhilfe tätigen Träger dar, die in der Praxis noch nicht umfassend durch Maßnahmen der Personalentwicklung aufgegriffen werden. (Vgl. Plaßmeier/ Langer, 2012.) Im Gegensatz dazu lassen sich Tendenzen einer Prekarisierung der Beschäftigungsverhältnisse, einer Zunahme atypischer Arbeitsverträge und der zunehmenden Beschäftigung von Personal ohne fachspezifische Ausbildung erkennen.
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3/2018Entwicklung der FachkräfteschaftChristian HagerDie Gesundheitssituation in der Sozialen Arbeit
(Titelthema)
Wenn es um gute Arbeit geht, sollte auch die Gesundheitssituation in den Blick genommen werden. Innerhalb der Sozialen Arbeit werden häufig die hohe psychische Belastung und auch die hohen Ausfallzeiten durch Krankheit thematisiert. Im Folgenden soll es darum gehen, diesen Eindrücken auf statistischer Ebene nachzugehen.Link zur CORAX Ausgabe
3/2018Entwicklung der FachkräfteschaftNicole BörnerInterkulturelle Öffnung und Diversität
(Praxis&Projekte)
Was macht eine Fachkraft zur Fachkraft? Rein formal gesehen ist es in Deutschland der passende Abschluss.
[...]Für Arbeitgeber zählen daneben noch Berufserfahrungen und Zusatzqualifikationen. Außerdem spielen bei Einstellungsprozessen oft persönliche Eigenschaften wie Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke und Belastbarkeit eine Rolle.
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3/2018Entwicklung der FachkräfteschaftSvetlana Makeyeva,
Olena Vasyuk
Patenschaften - eine Tür zur (Mehrheits-)Gesellschaft
(Praxis&Projekte)
Wie kann man qualitative Beziehungen mit Geflüchteten in Kleinstädten wie Freital aufbauen? Der interkulturelle Jugendverband djo-Deutsche Jugend in Europa, Landesverband Sachsen e. V., fördert (Bildungs-)Patenschaften.Link zur CORAX Ausgabe
3/2018Entwicklung der FachkräfteschaftManuela TillmannsAkzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in Sachsen stärken
(Praxis&Projekte)
Das Projekt „Que(e)r durch Sachsen. Mobile Beratung im ländlichen Raum“ bietet psychosoziale Beratung und Unterstützung zu Fragen rund um sexuelle Orientierungen, geschlechtliche Identitäten und queere Lebensweisen.
[...]Als Zielgruppe werden demnach primär Menschen angesprochen, die sich als lesbisch, schwul, bisexuell, trans*- und intergeschlechtlich, asexuell/aromantisch oder queer bezeichnen (kurz: LSBTIAQ*). Auch Angehörige und Befreundete können das Gesprächsangebot in Anspruch nehmen.
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3/2018Entwicklung der FachkräfteschaftArmin WöhrleSozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter - schätzen sie ihre Arbeit wirklich wert? Teil 4
(Expertise)
Ist die Sozialwirtschaft ein unproduktives Anhängsel der Wirtschaft?Link zur CORAX Ausgabe
3/2018Entwicklung der FachkräfteschaftArmin WöhrleSozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter - schätzen sie ihre Arbeit wirklich wert? Teil 5
(Expertise)
Plädoyer für Einmischung der Sozialabeiter und Sozialarbeiterinnen.Link zur CORAX Ausgabe
3/2018Entwicklung der FachkräfteschaftSimone JanssenDie Einbeziehung freiheitsentziehender Maßnahmen in § 1631b BGB
(Recht)
eine Chance zur Neudiskussion der professionellen Haltung von Fachkräften (auch in Sachsen)?Link zur CORAX Ausgabe
2/2018Tod, Trauer, VerlustClaudia HammermüllerZum Geleit
(Kolumne)
„Von Helikoptereltern, die ihr Kind nicht aus den Augen lassen, bis zu hollywoodschen Greisen, die sich zu Jugendlichen umoperieren lassen:
[...] Hinter vielen modernen Lebensentwürfen steckt die Angst vor dem Tod“, schreibt die Süddeutsche Zeitung einleitend zu einem Interview mit den Autoren des Buchs „Der Tod ist besser als sein Ruf". Googelt man das Thema „Umgang mit Trauer und Tod“, finden sich etliche Ratgeberseiten. Alle wollen helfen – aber geht das überhaupt?
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2/2018Tod, Trauer, VerlustDaniela SaaroNeue Regelungen zur Juleica in Sachsen
(Jugendhilfe im Prozess)
Seit dem 23.März 2018 gelten die neuen "Regelungen zur Anwendung der Jugendleitercard im Freistaat Sachsen".Link zur CORAX Ausgabe
2/2018Tod, Trauer, VerlustJudit Schoth, Norbert HanischJugendbeirat, Jugendstadtrat, Jugendparlament
(Jugendhilfe im Prozess)
Repräsentative Jugendbeteiligungsformen stellen eine von vielen Möglichkeiten dar, Kinder- und Jugendbeteiligung umzusetzen.
[...]Der CORAX berichtete in seiner Ausgabe 1/18 bereits über die entstprechende Ergänzung der Sächsischen Gemeindeordnung durch den Paragraf 47a. Die große Fragen für die Städte und Kommunen ist nun: Wie ist die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Gestaltungsprozessen vor Ort umzusetzen? Zwei Fachwerkstätten der Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Sachsen im November 2016 und Juni 2017 widmeten sich der Frage, wie Jugendbeirat, Jugendstadtrat und Jugendparlament gut gelingen können.
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2/2018Tod, Trauer, VerlustAndrea MüllerDie Schwerpunkte des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für das politische Handeln im Jahr 2018
(Jugendhilfe im Prozess)
Im April stellte die Bundesministerin Dr. Franziska Giffey im Bundestagsausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Schwerpunkte des Bundesministeriums für das Jahr 2018 vor.
[...] Die wichtigsten Punkte rund um die Themen Kinder und Jugendliche sowie zu Sozialen Berufen sind im Folgenden zusammengefasst.
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2/2018Tod, Trauer, VerlustAnja KölbelDie Europäische Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO)
(Jugendhilfe im Prozess)
... und die Anwendung für gemeinützige OrganisationenLink zur CORAX Ausgabe
2/2018Tod, Trauer, VerlustAndreas BorchertTod, Trauer, Verlust. Hinführung und Überblick
(Titelthema)
Wenn wir einen geliebten Menschen verlieren, dann nimmt uns das zumeist aus der „Umlaufbahn unseres Lebens“.
[...]Oft braucht es seine Zeit, ehe wir wieder halbwegs den eigenen Lebensrhythmus spüren und den Alltäglichkeiten unseres vorherigen Daseins nachgehen. Und dennoch begleitet uns dieser Verlust ein Leben lang. Wenn wir als Erwachsene vom Tod eines Menschen in unserem Umfeld erfahren, dann spüren wir sofort, was das bedeutet – wir werden diesen Menschen und alles, was wir an ihm oder ihr geschätzt hatten oder auch furchtbar fanden, nie wieder sehen und erleben. Mit Sicherheit wollen wir auch sofort wissen, wie der Mensch gestorben ist, ob er leiden musste, ob es absehbar oder völlig überraschend war, ob mensch* es hätte verhindern können. Ebenso ist für uns das Alter des oder der Verstorbenen, die Anzahl der Hinterbliebenen, das Wissen um Erkrankungen uvm. wichtig. All dies, die kulturelle, religiöse sowie soziale Verankerung und auch der jeweils eigene Zugang zum Thema Tod bestimmen, wie wir mit dieser Konfrontation der Endlichkeit des Daseins umgehen und wie wir trauern.
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2/2018Tod, Trauer, VerlustOliver JunkerWenn Kinder nach dem Sterben fragen
(Titelthema)
Das Verständnis von Tod und Vergänglichkeit im Kindesalter. Pro Jahr sterben in Deutschland im Schnitt circa 900.000 Menschen (Statista, 2018).
[...] In vielen Fällen sind auch Kinder von den Todesfällen betroffen – sei es, weil sie mit den Verstorbenen verwandt waren oder aber der Todesfall in ihrem sozialen Umfeld passierte. Kaum ein Kind erreicht das Erwachsenenalter, ohne einen schmerzlichen Verlust zu erleben. Deshalb ist es wichtig, Kindern in Trauerzeiten hilfreich zur Seite zu stehen. Doch gerade bei diesem Thema fühlen sich viele Erwachsene unsicher und teilweise auch überfordert. Sie wissen nicht, was sie ihren Kindern sagen sollen, was diese (schon) verstehen – und warum sich Kinder in Trauerzeiten oft „anders“ verhalten als trauernde Erwachsene. Dieser Artikel möchte deshalb einen Einblick in das Verstehen und Erleben von Kindern im Zusammenhang mit Tod und Trauer geben. Zudem soll aufgezeigt werden, wie man Kinder hilfreich unterstützen kann. Dies schließt insbesondere auch die Unterstützung durch außerfamiliäre Personen ein, die aufgrund ihres Berufs oder ihrer Tätigkeit mit Kindern zu tun haben.
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2/2018Tod, Trauer, VerlustHeike MargrafIch will nicht, dass mein Opa ein Engel ist."
(Titelthema)
So buchstabiert sich die Wut eines Fünfjährigen aus, der vom plötzlichen Tod seines Großvaters betroffen ist.
[...]Wie reagieren Pädagog(inn)en in Kitas auf solche oder ähnliche Äußerungen? Reagieren sie überhaupt? Das Bistum Limburg führte von 2014 bis 2016 ein Projekt mit dem Untertitel: „Sterben, Tod und Trauer in der Kita“ durch. Es sollte Erzieher(innen) einer Kita dabei begleiten und unterstützen, im Kollegium sowie mit Kindern und Eltern über dieses schwierige Thema zu sprechen.
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2/2018Tod, Trauer, VerlustMichaela Gloger"Wenn Kinder nie erwachsen werden ... "
(Titelthema)
Ein Interview mit Heike Lebelt vom abulanten Kinder- und Jugendhospiz Dresden e.V. Link zur CORAX Ausgabe
2/2018Tod, Trauer, VerlustJoachim BurmeisterTrauerbegleitung in der Jugendarbeit
(Titelthema)
Eine Rezension. Hauptberuflich oder ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter(inne)n in der Kinder- und Jugendarbeit kann es passieren,
[...] dass ihm bzw. ihr ein Jugendlicher aus dem Kreis der Jugendclubbesucher(innen) oder einer Jugendgruppe vom Tod einer nahestehenden Bezugsperson berichtet. In so einem Fall handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine völlig unerwartete Nachricht, wenn dieser Jugendliche seine Eltern oder ein Elternteil, einen nahen Verwandten oder Freund / Freundin bzw. Bekannte aus einem plötzlichen Grund, also etwa durch Unfall, Suizid oder nach schwerer Erkrankung, verliert. Tod und Trauer treffen einen Jugendlichen nicht nur schwer, sie können auch Mitarbeiter(innen) in der Jugendarbeit unvermittelt in die Situation bringen, sich genau damit befassen zu müssen und eine Notfallhilfe bzw. begleitende Unterstützung anzubieten.
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2/2018Tod, Trauer, VerlustYvette SchwarzeWas kann der Glaube beim Umgang junger Menschen mit dem Tod beitragen?
(Titelthema)
Denn Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.Psalm 91Link zur CORAX Ausgabe
2/2018Tod, Trauer, VerlustMaren Schlachta,
Markus Urban
Das Peer-to-Peer-Konzept in der psychosozialen Beratungen
(Titelthema)
Jugendliche und junge Erwachsene wenden sich bei Problemen oder Schwierigkeiten vor allem an Gleichaltrige aus ihrem Umfeld.
[...]Dies belegte auch die 16. Shell Jugendstudie aus dem Jahr 2010. Auf die Frage, was Jugendliche tun, wenn sie Schwierigkeiten oder große Probleme haben, gaben in der Studie 31 Prozent der befragten Jugendlichen an, dass sie sich immer einem Freund bzw. einer Freundin anvertrauen, um das Problem gemeinsam zu lösen. Weitere 48 Prozent gaben an, dass sie sich öfters einer Freundin / einem Freund anvertrauen, wenn sie in Schwierigkeiten sind oder große Probleme haben. Aus der Studie wird deutlich, dass die meist gleichaltrigen Freunde und Freundinnen mit großem Abstand zur wichtigsten Ressource zählen, wenn sich junge Menschen in schwierigen Situationen befi nden oder Probleme haben. Dieses und vergleichbare Forschungsergebnisse wurden bei der Entwicklung und Konzeption des Beratungsangebots von Youth-Life-Line berücksichtigt.
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2/2018Tod, Trauer, VerlustChristian Gutowski Tot sein ist nicht alles, denn Humor ist, wenn man trotzdem lacht
(Titelthema)
Der Tod ist eine ganz schön fiese Angelegenheit! Seit Menschengedenken versucht der Mensch mit diesem unabänderlichen Phänomen umzugehen.
[...]Und das auf recht unterschiedliche Weise. Eine davon ist der Humor. Damit ist nicht allein der Witz gemeint, sondern eine Lebenseinstellung. Es ist die Fähigkeit, sich selbst und die Dinge nicht allzu ernst zu nehmen.
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2/2018Tod, Trauer, VerlustOliver WeidlichSchule im Kinosaal
(Praxis&Projekte)
Filmpädagogische Projekte wandeln den Kinosaal ins Klassenzimmer und nutzen Kinofilme zur Vermittlung von Unterrichtsthemen. Link zur CORAX Ausgabe
2/2018Tod, Trauer, VerlustJosephine PabstEssstörungen und Familie
(Absolventin)
Eine Untersuchung von Magersucht bei jungen Mädchen im Kontext der Familiendynamik.Link zur CORAX Ausgabe
2/2018Tod, Trauer, VerlustArmin WöhrleSozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter - schätzen sie ihre Arbeit wirklich wert? Teil 1
(Expertise)
Entpolitisierung der Sozialarbeiter und SozialarbeiterinnenLink zur CORAX Ausgabe
2/2018Tod, Trauer, VerlustArmin WöhrleSozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter - schätzen sie ihre Arbeit wirklich wert? Teil 2
(Expertise)
Nachfrage nach Arbeitskräften in der Sozialwirtschaft steigt - der Fachkräftemangel auchLink zur CORAX Ausgabe
2/2018Tod, Trauer, VerlustArmin WöhrleSozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter - schätzen sie ihre Arbeit wirklich wert? Teil 3
(Expertise)
Statt besserer Bezahlung und Wertschätzung: prekäre Arbeitsverhältnisse und SocioscleroseLink zur CORAX Ausgabe
2/2018Tod, Trauer, VerlustSimone Janssen§ 844 Abs. 3 BGB - Das neue Hinterbliebenengeld
(Recht)
§ 844 Ersatzansprüche Dritter bei Tötung
[...]
(3) Der Ersatzpflichtige hat dem Hinterbliebenen, der zur Zeit der Verletzung zu dem Getöteten in einem besonderen persönlichen Näheverhältnis stand, für das dem Hinterbliebenen zugefügte seelische Leid eine angemessene Entschädigung in Geld zu leisten. Ein besonderes persönliches Näheverhältnis wird vermutet, wenn der Hinterbliebene der Ehegatte, der Le-benspartner, ein Elternteil oder ein Kind des Getöteten war.
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitMax LatinskiWenn das Hobby zur Arbeit wird
(Kolumne)
Letztens ist es mir wieder passiert: Ich war auf einem Fortbildungsseminar und wurde von einer Teilnehmerin gefragt, was ich denn so in meiner Freizeit
[...] machen würde. Ich kam kurz ins Stocken, das Einzige was mir spontan einfiel, war Lesen – und vielleicht noch Theaterbesuche. Nach einigem Überlegen fiel mir dann wieder ein, wohin meine Freizeit verschwindet: In Aktivitäten, die zwar keineswegs verpflichtend sind, die man aber vermutlich auch nicht als Hobby im klassischen Sinne beschreiben würde. Also antwortete ich ihr: „Naja, ich bin im Vorstand eines Jugendmedienverbandes in Sachsen und dann koordiniere ich noch mehrere Laientheaterprojekte und ab und an schreibe ich auch mal Artikel …“ Meine Gesprächspartnerin war verständlicherweise etwas irritiert. Vermutlich hatte sie so etwas wie Volleyball oder Briefmarkensammeln erwartet. „Aber das ist doch im Prinzip auch Arbeit, oder?“
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitAndreas BorchertStadt Dresden
(Landkreisportrait)
Aufbereitete Daten zur Demografie, lebenslage sowie Fördersituation der kreisfreien Stadt mit hoher Relevanz für die Jugendhilfe - abgetragen auf einem Entwicklungszeitraum von 2010 bis 2015 und relativiert an gesamt Sachsen. Landkreis. Entwicklung.Download
1/2018Gesundheit und JugendarbeitAndrea Müller§ 47a und die Bedeutung der Kommunen für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
(Jugendhilfe im Prozess)
Im letzten Dezember wurde die Sächsische Gemeindeordnung durch den Beschluss der Mitglieder des Landtages um den Paragraphen 47a ergänzt.
[...]Dieser trägt dem Ziel Rechnung, die Interessen von Kindern und Jugendlichen stärker bei der Umsetzung und Planung von Gemeindevorhaben einzubeziehen. Dafür sollen durch die Gemeinde geeignete Verfahren entwickelt und durchgeführt werden. Solche Verfahren setzen zu meist eine Beteiligung von Kindern und Jugendlichen voraus. Doch wie lässt sich dies geeignet durch die Kommunen umsetzen?
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitDirk MüntzenbergWechsel in der Führung der Bundesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendeinrichtungen
(Jugendhilfe im Prozess)
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendeinrichtungen e.V. ist der bundesweite Zusammenschluss von mehr als 4.300 Mitgliedern
[...] mit über 15.000 Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Unsere Mitglieder sind Bundes- und Landesverbände sowie überregionale Zusammenschlüsse. Diese Interessensvertretung ist in ihrer Art auf Bundesebene einmalig. Wir sprachen mit dem neuen Vorstandsvorsitzenden der BAG OKJE e.V., Ingo-Felix Meier.
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitMarek Naumann Soziale Arbeit in Kontexten von Bildungsinstitutionen
(Jugendhilfe im Prozess)
Eine kritische Nachlese zum 18. Regionalen Jugendhilfefachtag an der Hochschule Mittweida - Die Frage der kooperativen Zusammenarbeit zwischen Schule
[...] und Jugendhilfe ist nach wie vor aktuell, für die Situation im Freistaat Sachsen vielleicht aktueller denn je. Denn mit Blick auf die Novellierung des Sächsischen Schulgesetzes am 11. April 2017 sind dahingehend nun weitreichende institutionelle Tatsachen geschaffen worden, insofern zukünftig „[f]ür alle Schularten und Schulstufen“, so der Gesetzestext, „in angemessenem Umfang Ressourcen der Schulsozialarbeit im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch […] zur Verfügung stehen“ (SächsSchulG §1 Abs. 4) sollen.
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitDirk Müntzenberg, Andrea MüllerWas lange währt, wird endlich gut?
(Jugendhilfe im Prozess)
Am 24. September 2017 fand bekanntlich die Bundestagswahl statt. Knapp ein halbes Jahr später ist die Regierungsbildung noch immer nicht abgeschlossen
[...] – sicherlich eine Zäsur in der parlamentarischen Geschichte des Landes. Selbst zu dem Zeitpunkt, in dem dieser Text hier entstand, war der Mitgliederentscheid der SPD zur Zustimmung zu einer erneuten Großen Koalition mit der CDU/CSU noch nicht abgeschlossen. Allerdings deuten nun mit Vorlage des Koalitionsvertrages alle Zeichen auf einen nunmehr erfolgreichen Abschluss des Prozesses. In dem der Redaktion vorliegenden Entwurf des Koalitionsvertrages zwischen SPD und CDU/CSU finden sich raumgreifende Anmerkungen zu politischen Vorhaben in der Jugendhilfe. Dies haben wir zum Anlass genommen, zwei sächsische MdBs der jeweiligen (vermeintlichen) Regierungsfraktionen zum Inhalt des Regierungsprogramms mit dem Fokus auf junge Menschen um deren Einschätzung zu bitten.
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitSylvia DammmüllerJugendarbeit und Gesungheit - Eine Einführung
(Titelthema)
Gesundheitsförderung umfasst Maßnahmen und Aktivitäten, mit denen die Stärkung der Gesundheitsressourcen und -potenziale der Menschen
[...] erreicht werden soll. Sie zielt u. a. auf die Förderung der Resilienz, also der Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen durch den Rückgriff auf persönliche und soziale Ressourcen. Diesbezüglich geht es um den Aufbau eines „psychologischen Schutzschildes“, einer Disposition, mit deren Hilfe der Mensch trotz Vorliegen vieler Risikofaktoren nicht erkrankt. Die Nutzung und Förderung von Lebenskompetenzen, die Verringerung von Risikofaktoren, die bewusste Auseinandersetzung mit Gefahren und Risiken sowie die Stärkung der Selbst- und Beziehungswirksamkeit sind demnach anzustrebende Ziele der Gesundheitsförderung, auch innerhalb der Jugendarbeit. Es geht darum, die Jugendlichen zu befähigen, ihre Kontrolle über die vielfältigen Determinanten der Gesundheit zu erhöhen und somit die Gesundheit zu stärken. Kompetente Jugendarbeiter(innen) haben hier im Gegensatz zu Spezialisten aus Beratungs- und Behandlungseinrichtungen oder Ordnungskräften den großen Vorteil, dass sie viel eher als Vertrauensperson akzeptiert werden und nicht stigmatisierend wirken. Der Jugendarbeitsbereich stellt ein repressionsarmes Praxis- und Übungsfeld dar, innerhalb dessen Prinzipien wie Partizipation, Freiwilligkeit, Eigenverantwortlichkeit und Akzeptanz der jungen Menschen in ihren konkreten Lebenslagen und ihrer persönlichen Autonomie charakteristisch sind. Damit stellt die Jugendarbeit ein fruchtbares Feld sozialen Lernens dar und ist eine Chance u. a. für die Präventionsarbeit.
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitRainer RiedelElektronischer Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen
(Titelthema)
Erste Ergebnisse der Studie BLIKK-Medien - Die Informations- und Kommunikationstechnik unserer Gesellschaft hat sich insbesondere im vergangenen Jahrzehnt
[...] besonders weiterentwickelt. Heute ist ein Leben ohne die Nutzung elektronischer Medien (wie zum Beispiel Smartphones oder Tablets) in der berufl ichen sowie privaten Welt kaum mehr vorstellbar. Diese rasante Entwicklung führt dazu, dass bereits Kinder vom ersten Lebenstag an von elektronischen Medien umgeben sind. Bis zum Schuleintritt hatte die Mehrheit der Kinder bereits Kontakt mit dem größten Teil der heute verfügbaren elektronischen Medien.
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitHartmut Mann, Anja SchindhelmGesunde und kostenbewusste Ernährung in Jugendhilfeeinrichtungen
(Titelthema)
Ein bedarfsorientiertes Projekt für und mit sächsischen Jugendhilfeeinrichtungen. Im Freitstaat Sachsen leben etwa 3.800 Kinder und Jugendliche in
[...] Einrichtungen der Hilfe zur Erziehung (HzE) nach Paragraph 34 SGB VIII (Statistisches Landesamt Sachsen 2015, S. 8). Hinzu kommen reichlich 520 Kinder, die montags bis freitags am Nachmittag die Leistungen von sozial- und heilpädagogischen Tagesgruppen in Anspruch nehmen (ebd.) sowie Mütter und (seltener) Väter, die mit einem oder mehreren Kindern in den Gemeinsamen Wohnformen nach Paragraph 19 leben. Für die Jungen und Mädchen unterschiedlichen Alters sind dies Lebensorte für einige Monate und Jahre und somit oft einer der zentralen Lebensort ihrer gesamten Kindheit und Jugend. Die durchschnittliche Inanspruchnahme von HzE in Einrichtungen über Tag und Nacht lag im Jahr 2015 bei 25 Monaten (ebd., S. 14).
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitHarry FriebelSelbstverletzendes Verhalten von Jungen: Stressfaktor Männlichkeit?
(Titelthema)
Viele Jungen und junge Männer „ritzen“ sich. Sie erleben seelisches Leid; aber sie spüren auch den Druck, dass sie „coole“ Jungs sein müssen, um „harte“ Männer zu werden.
[...]Warum wird das selbstverletzende Verhalten (SVV) bei Jungs tabuisiert? Weil traditionelle Männlichkeitsmythen keine Selbstverletzung erlauben! Der Junge darf aggressiver Täter sein – autoaggressives Opfer aber nicht.
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitBernhard HeinzlmaierIronie, Bilder, Lifestyle und der Körper als Aufmerksamkeitsgenerator
(Titelthema)
Wie mann eine pragmatische Jugend mit Gesundheitskommunikation erreichen kann. Die große Mehrheit der unter 30-jährigen führt ein
[...]„adaptiv-pragmatisches“ Leben, d. h. sie passt sich flexibel und mit Kalkül an die Erfordernisse ihrer gesellschaftlichen Umwelt an. Im Zentrum aller ihrer Überlegungen steht der persönliche Nutzen, der eigene Vorteil. Danach erst folgen die Bedürfnisse der Gruppe, des Landes, der Menschheit. Die Zeiten der Dominanz des Werteuniversalismus scheinen vorüber zu sein; heute tritt immer stärker ein radikaler Werteindividualismus in den Vordergrund. Selbst Gruppenkulturen bestimmt ein egozentrischer Geist. Wie die Jugendszeneforschung festgestellt hat, schließen sich junge Menschen primär deshalb in Gruppen zusammen, weil gemeinsam das Individualinteresse besser durchgesetzt werden kann als alleine. (vgl. Hitzler 2010)
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitAnnika Cleff, Andrea WolfFass voller Stressoren fordert Jungmanager(innen) im Umbauprozess heraus
(Titelthema)
In ihrer sensiblen Entwicklungsphase sind sie Chefkoordinator(in) zahlreicher Teilbaustellen, Schüler in Vollzeit und Neuentdecker(in) der Welt.
[...]Zahlreiche Belastungsfaktoren begleiten sie dabei. Insbesondere Pubertierende zwischen 10 bis 18 Jahren benötigen ein individuell gut ausgetüfteltes Stressmanagement, damit ihr Fass nicht überläuft.
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitChristiane Thomasessbar, bezahlbar: machbar!
(Praxis&Projekte)
Lisa, Anna und Caro haben heute „Milchdienst“. Sie laufen den schneebedeckten Hang hinunter zum Bauernhof.
[...]Aus dem großen silbernen Tank gießt ihnen Bauer Tobi die frische Milch in die Kannen. Dann geht es den Berg wieder hinauf in das gemütliche Walserhaus, wo die restliche Gruppe sich von der heutigen Skitour erholt und auf das Abendessen wartet. Die Milch wird morgen, kurz abgekocht, duftend und lecker auf dem Frühstückstisch stehen …
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitChristian ZöllnerFABMOBIL ein fahrendes Kunst- und Zukunftslabor für den ländlichen Raum
(Praxis&Projekte)
Auf dem Land ist nix los?! Alle wollen in die Städte oder sind schon da – wegen dem umfassenderen Kulturangebot,
[...]den besseren Jobs und vielleicht auch wegen dem Versprechen, mit der eigenen Jugendlichkeit nicht allein zu sein und eine bessere Internetanbindung zu haben. Schließlich findet alles Spannende ja in und zwischen den mobilen Endgeräten statt. Das Urbane hat einfach den Trumpf in der Hand und obwohl der ländliche Raum auch die Hand voll guter Karten hat, sieht er keinen Stich – weil die Bahn nicht (mehr) kommt, die Schule geschlossen wird, die halbe Stadt in Rente geht. Hinzu kommen noch die (im Osten ganz offensichtlich stärker ausgeprägte) Fremdenangst, gesteigerter Patriotismus und männlich geprägte Hooligankultur.
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitAnnet Meylan, Udo RudolphFrüh übt sich, und zwar Huckepack
(Praxis&Projekte)
Mentorengestützte Prävention zur Entwicklung sozialer und emotionaler Kompetenzen im Vorschulalter. Soziale und emotionale Kompetenzen
[...]sind von Kindesbeinen an wichtig: Wer mit anderen gut auskommt und Konflikte positiv löst, hat gute und stabile Beziehungen zu anderen und kann sich selbst vertrauen. Je früher Kinder dies lernen, desto besser. HUCKEPACK stärkt die emotionalen und sozialen Kompetenzen von Kindern im Vorschulalter – und zwar durch ein langfristiges und individuelles Mentoring für die Kinder. Gestützt wird dieser Prozess durch die Beratung und Begleitung der Eltern sowie anhand von Workshops für die Fachkräfte in den beteiligten Einrichtungen.
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitMaike König, Marek NaumannSachsens Schulen auf neuen Wegen!
(Praxis&Projekte)
Das Projekt "Praxisberater an Schulen" gewährleistet zusehends den Anspruch einer individuellen und zielgerichteten Berufsorientierung an Oberschulen.
[...]Seit Beginn des Schuljahres 2016/17 bereichern zahlreiche Expert(inn)en für Berufsorientierung das Leben an den sächsischen Oberschulen. Sogenannte Praxisberater(innen) nehmen sich der zunehmenden Herausforderungen an, wie sie sich aus den Umständen des beruflichen Fachkräftemangels, hohen Ausbildungsabbruchszahlen sowie dem Anspruch soziokultureller Integration als Teilhabe am Erwerbsleben ergeben. Praxisberater(innen), die in ihrer Mehrzahl (Sozial-)Pädagog(inn)en sind, visieren die Weiterentwicklung einer individuellen Unterstützung schulischer Berufsorientierungsmaßnahmen in den Klassenstufen 7 und 8 an, wobei sie in ihrer Arbeit von zwei Servicestellen – in Dresden und Leipzig – unterstützt werden. Eingerechnet die 40 Praxisberater(innen), die im Rahmen des gleichnamigen und vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus sowie der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit initiierten Landesmittelprojekts seit 2014 im Feld agieren, sind gegenwärtig 145 Praxisberater(innen) an 137 Oberschulen tätig.
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitClaudia HolbeÜberfordert durch Weltgesellschaft - kann Globales Lernen helfen?
(Expertise)
Wie der pädagogische Ansatz „Globales Lernen“ den Herausforderungen der Globalisierung begegnet.
[...]arche noVa e. V. beschäftigt sich seit 2013 mit der Umsetzung von Globalem Lernen in sächsischen Jugendclubs. Die Projektleiterin Claudia Holbe erläutert die theoretischen Grundlagen des Ansatzes.
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1/2018Gesundheit und JugendarbeitSimone JanssenVorgeburtlicher Kinderschutz
(Recht)
Vorgeburtlicher Kinderschutz, also der staatliche Schutz von ungeborenen Kindern in Bezug auf ihr körperliches, geistiges oder seelisches Wohl
[...]hat bislang die Rechtsprechung, soweit ersichtlich, noch nicht beschäftigt. Nun geben zwei Beschlüsse aus dem letzten Jahr Anlass zur Hoffnung, dass diesem Thema auch in der Rechtsprechung zunehmend Beachtung geschenkt werden wird.
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenClaudia HammermüllerStimmlose Jugend
(Kolumne)
Mit Jugendwahlen werden die Stimmen junger Menschen eingefangen und ausgewertet. Es gibt für sie
[...]für Stadtschülerräte, für Jugendparlamente und natürlich die „U18-Wahl“ oder die „Juniorwahl“ vor der Bundestagswahl. Doch was zählen die Stimmen wirklich? Junge Menschen sind laut. Auf dem Spielplatz, später beim Weggehen, in Clubs und wenn sie durch die Straßen ziehen. In der Straßenbahn und im Bus natürlich, und wenn sie mit Freunden im Garten sitzen und die Nachbarn stören. Aber wenn wir mal ehrlich sind: Wie wird die Jugend denn gehört? Bei Wahlen jedenfalls zu wenig.
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenJulia FalckErstellung des 5. Sächsischen Kinder- und Jugendberichts
(Jugendhilfe im Prozess)
Einstellungen und Erfahrungen junger Menschen zum Thema Partizipation - Welche Partizipationsangebote kennen sächsische Jugendliche in ihrer Region?
[...]Wie zufrieden sind sie mit den Angeboten und über welche Kanäle informieren sie sich? Antworten zu diesen und anderen Fragen liefern Analysen und Befragungen im Rahmen des Fünften Sächsischen Kinder- und Jugendberichts.
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenClaudia Stoye, Claudia FränkelAlltag ohne Garantie
(Jugendhilfe im Prozess)
Rückblick auf regionale Netzwerktreffen zum Thema "Negativer Asylbescheid - Was nun?". Projekt connectLink zur CORAX Ausgabe
6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenPeter-Ulrich Wendt"Werden Sie doch Schulsozialarbeiter!"
(Jugendhilfe im Prozess)
Ländliche Kommunalpolitik vs. ländliche Jugendarbeit - Im Gespräch über die Re-Politisierung der Jugendarbeit
[...] (wie es in bestimmten Teilen der in der Kinder- und Jugendarbeit tätigen Akteure aus Wissenschaft und Praxis seit einiger Zeit geführt wird) hat sich die Einsicht durchgesetzt, dass auf lokaler Ebene die Analyse des kommunal(politisch)en Settings eine wesentliche Voraussetzung für die Aufrechterhaltung (und Entwicklung) einer zeitgemäßen Jugendarbeit ist. Allerdings stellt diese Analyse immer noch eher einen frommen Wunsch, denn eine gesicherte Praxis dar. Demografiepolitik, Landflucht, Generationswechsel
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenClaudio OrlacchioInternationale Jugendarbeit als wirksame Methode
(Jugendhilfe im Prozess)
Ein frischer Wind soll die sächsische Kinder- und Jugendarbeit antreiben. Dafür wurden am 26. September 2017 in Dresden die Segel gehisst,
[...] die Leinen gelöst und durch den gemeinsamen Austausch die Vorteile der Internationalen Jugendarbeit (IJA) als wirksame Methode herausgestellt. Eingeladen hatte das Projekt Uferlos – Internationale Jugendarbeit (AGJF), welches sachsenweit Träger der Jugendarbeit sowie Organisationen berät. Fachtagung
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenMartin SchmidtNeue Wege für die Internationale Jugendarbeit
(Jugendhilfe im Prozess)
Seit Sommer 2017 gibt es mit „international scouts“ ein Projekt, in dem internationale Jugendarbeit „neben der Spur“ ausprobiert und gefördert werden kann. Die AGJF Sachsen e. V. als
[...] Projektträger möchte gemeinsam mit den beteiligten Kooperationspartnern die Rahmenbedingungen und Möglichkeiten zur Partizipation möglichst vieler junger Menschen an den Erfahrungen grenzüberschreitender Aktivitäten verbessern. Dabei sollen Maßnahmen der internationalen und europäischen Jugendarbeit entwickelt werden, die helfen sollen, neue Wege des Zugangs und der Information zu ebnen. Damit können Lern- und Erfahrungsräume für Jugendliche aus verschiedenen Ländern geöffnet und gegenseitiges Verständnis, Toleranz und Offenheit gefördert werden.
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenJana LichtJugend, in Sachsen zu Hause?!
(Jugendhilfe im Prozess)
Jugendpolitik zwischen Kommune und Freistaat - Gemeinsam mit anderen Aktiven in der Jugendpolitik gestaltete Staatsministerin Barbara Klepsch am 13. November 2017 in Dresden das Forum des Bildungswerks für Kommunalpolitik Sachsen unter dem Motto: „Jugend, in Sachsen zu Hause?!“Link zur CORAX Ausgabe
6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenChristiane Bollig, Simone Stüber50 Jahre MJA
(Jugendhilfe im Prozess)
Von den ersten Schritten bis heute - Das Arbeitsfeld Mobile Jugendarbeit (MJA) feiert Jubiläum. Vor 50 Jahren begann Walther Specht
[...] im Stuttgarter Stadtteil Freiberg eine offene Form der Jugendarbeit, die bis dato noch nicht praktiziert wurde. Er ging hinaus auf „die Straße“ und suchte junge, als benachteiligt geltende Menschen gezielt an ihren Treffpunkten auf, fragte, ohne sich aufzudrängen, nach ihren Wünschen, ihren Bedürfnissen und nach ihren Problemen. Er begegnete ihnen und ihrer Situation mit Wertschätzung, Anerkennung und Respekt. Der Anfang der Entwicklung eines aufsuchenden Ansatzes Sozialer Arbeit hin zu einem professionellen und bis heute aktuellen Jugendhilfekonzepts.
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenAndreas BorchertStadt Leipzig
(Landkreisportrait)
Aufbereitete Daten zur Demografie, lebenslage sowie Fördersituation der kreisfreien Stadt mit hoher Relevanz für die Jugendhilfe - abgetragen auf einem Entwicklungszeitraum von 2010 bis 2015 und relativiert an gesamt Sachsen. Landkreis. Entwicklung.Download
6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenVanessa Großer, Alina Schmeiß,
[...]
Sina Franzen, Stella Klumpe, Leonie Karpe
Nur am Handy? Von wegen!
(Titelthema)
Die größten Heldentaten fangen immer ganz klein an. So auch für uns, eine kleine Gruppe von Freunden, die im Schnellrestaurant Subway große Zukunftsvisionen schmiedeten,
[...] von denen eine bald in Angriff genommen werden sollte. Unsere Idee: Eine Petition! Und was verlangen wir? Einen Multifunktionssportplatz, den wir aus Dresden Bühlau leicht und schnell erreichen können!. Beteiligung. Unterschriftensammlung. Petition.
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenMaximilian Tasler,
Aline Szabó
Die "heiligen Hallen" unseres Exits
(Titelthema)
Die jungen Autoren berichten über ihre erfahrungen und Geschichten über das Exit.Link zur CORAX Ausgabe
6/2017Die Stimme(n) der Jugend Sachsendopl - waterkant -crewSelbstverwaltung und sozialarbeiterische Begleitung ...? Doch, das geht. (Titelthema)Das Dorf der Jugend in Grimma soll ein Ort sein, in dem sich jede(r) Jugendliche verwirklichen und ausprobieren kann. Ein Ort, der uns
[...] Jugendlichen in der sächsischen Provinz eine Perspektive in ebendieser aufzeigt und gleichermaßen versucht, eine lebendige und alternative Jugendkultur zu etablieren, die bis dato auf dem Land nicht existiert. Wir versuchen, einen Mittelpunkt für unsere Gruppe, unsere Freundeskreise sowie für andere Jugendliche und Gruppen zu etablieren, an dem mensch einfach nur abhängen und Zeit verbringen kann, aber auch nach Herzenslust ausprobieren kann, auf was mensch eben gerade so Lust hat. Egal, ob es eine Veranstaltung planen und durchführen, Erdbeeren und Zucchinis anbauen, Kochen, Handwerken oder Sprayen ist. Selbstverwaltung.
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenAlex, LotteErfahrungen von Jugendlichen mit Jugendarbeit
(Titelthema)
Eine Interviewreihe - Wie nehmen Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Umfeldern und mit verschiedenen Hintergründen Jugendarbeit wahr?
[...] Was nimmt „Mensch“ mit, was wird erwartet?Wir haben uns einige Fragen überlegt, die uns interessieren und diese mit vier jungen Menschen, die unterschiedliche Erfahrungen im Bereich Jugend(sozial)arbeit gemacht haben, besprochen. Jugendhaus. Sozialarbeiter. Eltern.
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenAlina Peters, Michaela GlogerIrgendwo zwischen Mitte, Peripherie und dem vermeintlichen Rand
(Titelthema)
Perspektiven auf Jugendarbeit, die nicht immer gehört werden (können)
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenJasmin Bittner, Melissa RoscherLautStark für die eigene Sache (Titelthema)Der Junge Runde Tisch (JRT) entstand 2014 im Rahmen des Projekts „Jugendgerechtigkeit als Standortfaktor“ vom Kinder- und Jugendring Sachsen. Damals hatten 21 Jugendliche und
[...] junge Menschen aus Annaberg-Buchholz unter den Motto „LautStark für Annaberg-Buchholz“ einen Stadtjugendtag organisiert. Wir als Flexibles Jugendmanagement (FJM) im Erzgebirgskreis sowie verschiedene Jugendvereine aus dem Stadtgebiet und die Stadtverwaltung Annaberg-Buchholz selbst haben die Jugendlichen dabei unterstützt. Der JRT hat einen Projektcharakter und greift Ideen von jungen Menschen auf. Im Vorfeld befragt der JRT in Workshops an Schulen junge Menschen, greift Ideen auf und setzt diese Stück für Stück im Stadtgebiet um. Beteiligung.
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenJugendbeirat Neukirch"Was ist eigenständige Jugendpolitik für uns?"
(Titelthema)
Wie trockene Theorie von jungen Menschen übersetzt wird - Obwohl wir sieben junge Menschen sind, die demokratisch in der Gemeinde Neukirch/Lausitz als Jugendbeirat der Kommune gewählt wurden, obwohl wir
[...] in vielen Stunden erfolgreich Themen wie die Erstellung einer Satzung sowie einer Wahlordnung geleistet haben, war dieses Thema eigenständige Jugendpolitik für uns nicht greifbar. Zu weit weg von unserem Alltag hier in Neukirch/Lausitz, einer 5000-Seelengemeinde im Landkreis Bautzen, der selbst größer als das Saarland ist und selbst Erwachsene oft durch seine Dimensionen den Überblick verlieren lässt. Valtenbergwichtel e.V. Beteiligung. Jugendpolitik.
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend Sachsen"Politik muss anerkennen, dass sie ohne Jugendliche nicht auskommt!" (Titelthema)Notizen und Auszüge aus einem Streitgespräch über eigenständige Jugendpolitik - Eigenständige Jugendpolitik – kurzzeitiges ‚Modephänomen‘, wohlgehegter Ladenhüter oder interessante Zukunftsperspektive?
[...]In jedem Fall ein sperriges Thema, das nicht nur für Jugendliche schwer fassbar ist. Dass Jugendliche politisch interessiertund aktiv sind, ist unbestritten; doch brauchen und wollen sie eine eigenständige Jugendpolitik dafür? Was ist überhaupt das Besondere an einer eigenständigen Jugendpolitik? Und in welchem Zusammenhang steht sie mit Jugend(sozial)arbeit?
Um „Stimme(n) der Jugend“ zu diesen Fragen einzufangen, luden wir Vertreter(innen) von fünf Jugendorganisationen der größeren Parteien und einer Hochschulgruppe zu einem Streitgespräch über eigenständige Jugendpolitik ein. Sophie von den Jusos, Felix von der JU, Nils von der Grünen Jugend, Florian von der linksjugend.solid sowie Philipp von JuliA und Tilman von den Hochschulpiraten Dresden folgten unserer Einladung. Moderiert von Anton und Leonie, zwei jungen Menschen mit
großem Interesse an und unzähligen Fragen zu (Jugend)Politik, debattierten die sechs Jungpolitiker(innen) am 17. Oktober 2017 in einem öffentlichen Streitgespräch u. a. die Frage, wie es gelingen kann, dass junge Menschen in der Spitzenpolitik mitmischen, ob Jugendparlamente geeignet sind, Jugendliche an Politik zu beteiligen und welche anderen Formate jungen Menschen politische Mitbestimmung ermöglichen. Der vorliegende Beitrag fasst wesentliche Aspekte aus dieser Diskussion zusammen. Eine vollständige Abbildung des zweistündigen Streitgesprächs ist aus Platzgründen leider nicht möglich.
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6/2017Die Stimme(n) der Jugend Sachsen"... an die Jugendsozialarbeit: ..." (Titelthema)Stimmen junger Menschen über den Aufenthalt in stationären Jugendhilfeeinrichtungen sowie ihre Gedanken beim Verlassen des Systems. Carleaver.Link zur CORAX Ausgabe
6/2017Die Stimme(n) der Jugend SachsenAndrea GaedeEinfach mal fragen!
(Expertise)
Möchte man jugendgerechte Angebote entwickeln, junge Menschen aktiv beteiligen und gar die Gesellschaft jugendgerecht gestalten, dann muss man selbstverständlich junge Menschen danach fragen,
[...]
was sie wollen, welche Formate sie ansprechen und woran es ihnen fehlt. Andernfalls bleiben gegebenenfalls die Teilnehmer(innen) fern, schwinden die Besucherzahlen oder es mangelt an Engagement vor Ort. Um nicht in pauschalisierenden Zuschreibungen über die „Jugend von heute“ oder in kaum besuchten Angeboten zu verharren, macht man sich besser auf den Weg, mit Jugendlichen ins Gespräch über deren Interessen, Bedürfnisse und Vorlieben zu kommen. Dafür kann man Jugendbefragungen in Jugendzentren, Kultureinrichtungen oder auch an Schulen durchführen. Nachfolgend stellen wir ein Modell einer qualitativen Jugendbefragung vor, welches wir als gelungen, jugendgerecht und übertragbar empfinden, den Jugend:Dialog.
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5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenMax LatinskiIn meiner Blase
(Kolumne)
Das Wort „Filterblase“ hat es in den letzten Monaten zu einiger Berühmtheit gebracht. Meist wird es benutzt, um zu erklären, wie sogenannte Fake News oder
[...] vorurteilsbehaftete Posts sich über soziale Netzwerke so schnell verbreiten und meist unhinterfragt und unwidersprochen bleiben. Einfach beschrieben: Ein privater Eintrag wird von einer Seite entdeckt und von dieser geteilt, andere Seiten oder Personen, die dieser Seite folgen, teilen diesen nun unter Umständen ebenfalls und so weiter. Hat jemand nun auf z. B. Twitter oder Facebook (fast) nur solche Seiten abonniert, die die gleiche oder zumindest sehr ähnliche Meinung zum Thema vertreten, befindet er sich schon in der Blase (oder im englischen Original „bubble“): Alle Infos, die er von verschiedenen Seiten bekommt, stammen womöglich aus ein und derselben Quelle und wurden im schlimmsten Fall noch nicht einmal auf ihre Richtigkeit überprüft. Durch die Multiplikator(inn)en wirkt es aber „wahr“ und „echt“, denn es steht ja überall.
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5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenAndreas BorchertStadt Chemnitz
(Landkreisportrait)
Aufbereitete Daten zur Demografie, lebenslage sowie Fördersituation der kreisfreien Stadt Chemnitz mit hoher Relevanz für die Jugendhilfe - abgetragen auf einem Entwicklungszeitraum von 2010 bis 2015 und relativiert an gesamt Sachsen.Download
5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenPeter Kühn, Christian Hager, Andreas BorchertAm Rande der Stadt - Suburbane Räume im Blick der Jugendhilfe(planung) einer Großstadt
(Jugendhilfe im Prozess)
Kinder-, Jugend- und Familienarbeit ist in Großstädten meist anders ausgerichtet als im ländlichen Raum.Dies liegt nicht nur an unterschiedlichen finanziellen und personellen Rahmenbedingungen,
[...] sondern vor allem auch an der Einwohner(innen)konzentration, der baulichen Dichte, der Anbindung an den ÖPNV und den damit einhergehenden Weg- und Zeitstrecken. Kurzum: Verändert sich die Lebenswelt, verändern sich auch die Ansätze der Jugendhilfe – das sollte auch so sein. Doch was ist mit der Welt dazwischen, dem städtischen Teil des suburbanen Raumes? „Dieser Raum wird in der Jugendhilfeplanung und Angebotsplanung der Städte nur selten beachtet“ (Borchert/Stüber 2017, S. 13) und somit fehlt es auch an entsprechenden Konzepten und Handlungsansätzen. Der Blick in die einschlägige Fachliteratur hilft da leider nicht weiter: Es dominiert der Fokus auf die Jugendarbeit in der Stadt, Beiträge zur Jugendarbeit im ländlichen Raum sind seltener und solche zum großstadtnahen ländlichen Raum gar nicht zu fi nden (vgl. Wendt 2012, S. 121). Umso spannender ist der Prozess in der Stadt Dresden, bei dem genau dieser Raum ins Zentrum der Auseinandersetzung gerückt ist. Sozialstruktur.
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5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenLinda BerschErgebnisse der Rahmenkonzeption "Demokratieförderung und Beteiligung"
(Jugendhilfe im Prozess)
Impulse für den Weg zu mehr Kinder- und Jugendbeteiligung - Die Rahmenkonzeption zur „Demokratieförderung und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen“ vom Kulturbüro Dresden und
[...] dem Stadtjugendring Dresden e. V. (der CORAX berichtete, Ausgabe 04/2016) wurde vom Jugendhilfeausschuss der Stadt Dresden Anfang des Jahres zustimmend zur Kenntnis genommen. Sie bündelt erstmals für Dresden alle lokal bestehenden Strukturen und Verfahren in einem Papier.
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5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenKai Dietrich, Karola Jaruczewski, Willy VetterBleibt bunt wehrt sich
(Jugendhilfe im Prozess)
Geschlechterreflektierend gegen Rassismus in der sächsischen Migrationsgesellschaft - Besuchen die Bundeskanzlerin oder andere Vertreter(innen) der Bundespolitik Regionen,
[...] in denen sich demokratische Parteien schon in vorangegangenen Wahlkämpfen durch seltene Präsenz auszeichneten, müssen sie sich durch mehr oder weniger große Ansammlungen von trillernden und spottenden Bürger(inne)n kämpfen. Unflätige Beschimpfungen sollen zum Ausdruck bringen, dass „Mutti“ sie im Stich gelassen und gegen „das Volk“ entschieden hat. Der Sozialwissenschaftler Samuel Salzborn schreibt: „Bemerkenswert an diesem Teil der besorgten Rassist(inn)en ist, dass sie zwar ein ganzes Ensemble an rechtsextremen Positionen vertreten, allerdings in keinem Fall als Rechtsextremist(in) bezeichnet werden möchten“ (Salzborn 2017, S. 133). Wenn auch die Häufigkeit der Angriffe auf Unterkünfte geflüchteter Menschen und die Aufmärsche gegen jene Unterbringungen zurückgehen, so ist in den vergangenen Jahren doch deutlich geworden, welche ausgrenzende Kraft und welches Potenzial an zum Teil antidemokratischer Wut im Land vorhanden ist. Es liegt also nahe, in der demokratischen Jugendbildung und Jugendarbeit diese Sozialräume in den Fokus zu nehmen.
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5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenAndrea GaedaHinter die Kulissen schauen
(Titelthema)
Jugend und Jugendkultur als Spiegel ihrer Zeit verstehen - Wilde Zeiten waren das damals: Die Jugend der 1960er schockte die Erwachsenenwelt mit anstößigem Hüftschwung,
[...] und in den 1970ern bekannten sich Hippies ungeniert zur freien Liebe. Die Punks der 1980er zeigten den Staatssystemen in Ost und West einen Stinkefinger und die 1990er boten, insbesondere in den neuen Bundesländern, freie und ungeregelte Räume, die dazu einluden, jugend- und subkulturell bespielt zu werden. Und nun? Sind die rebellischen Jugendlichen von damals, die das System in Frage stellten, das Lebensmodell ihrer Eltern ablehnten und sich über tradierte Moral- und Wertvorstellungen hinwegsetzten, etwa in der Versenkung verschwunden? Sind die Jugendlichen der heutigen Generation zufrieden mit der sie umgebenden Welt und passen sich an?
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5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenGabriele RohmannAlles bleibt anders, vieles ist gleich und nichts ist gewiss
(Titelthema)
Jugendkulturen von den Anfängen bis zur Gegenwart - Bis zur zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sprachen Gesellschaften in Deutschland der Jugend eine eigene Lebensphase ab.
[...] Das änderte sich mit der Einführung der Schulpfl icht und dem Verbot der Kinderarbeit. Es entstand ein neuer geschützter, auch kultureller Raum für junge Menschen. Dies begünstigte vermutlich das Entstehen eigener jugendspezifi scher Ausdrucksformen. Musik. Lebensstil.
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5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenBeate GroßeggerZwischen Freakout und Normcore
(Titelthema)
Jugend und Jugendkulturen in den späten 2010er Jahren - Bezugnehmend auf aktuelle Befunde der Jugend- und Generationenforschung gibt Beate Großegger in ihrem Beitrag
[...] einen Überblick über die wichtigsten Werte- und Lifestyletrends im frühen 21. Jahrhundert und zeigt dabei, wie sehr die in der öffentlichen Debatte viel kritisierte heutige Jugend ein Kind ihrer Zeit und Produkt gesellschaftlicher Rahmenbedingungen ist.
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5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenAlbert ScherrJugendkulturen und postmoderne Jugendszenen als Herausforderung für die Jugendarbeit
(Titelthema)
Jugendkulturen sind traditionell von zentraler Bedeutung für die Jugendarbeit. Anfang des 20. Jahrhunderts war es die Idee eines jugendkulturellen Aufbruchs gegen
[...] die erstarrte Erwachsenengesellschaft, die für die Entstehung der Jugendarbeit ungemein wichtig war. Ein ähnliches Muster war für die Entwicklung emanzipatorischer Jugendarbeit in Westdeutschland in den 1970er Jahren zentral: Unbehagen mit den und Kritik an den gesellschaftlichen Zuständen – an autoritären Verhältnissen in Schulen, Betrieben und Hochschulen, an einer auf Arbeit und Leistung fixierten Alltagsmoral und nicht zuletzt an einer repressiven Sexualmoral – fand ihren Ausdruck in unterschiedlichen Jugendkulturen. Deren Spektrum reichte u. a. von den musikalischen Ausbrüchen aus der dominanten Erwachsenenkultur im Rock ’n’ Roll, Rock und Pop über die Idealisierung alternativer Lebensformen der Hippies bis zu den politisierten Protesten der Auszubildenden, Schüler(innen) und Studierenden. In dem, was als jugendkulturelle Forderungen nach Emanzipation wahrgenommen wurde, fanden die Theorie und Praxis der Jugendarbeit einen zentralen Anknüpfungspunkt.
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5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenAntje KrauscheDie Jugendkultur im Fokus
(Titelthema)
In den folgenden Zeilen stellen wir, das Flexible Jugendmanagement des Landkreises Görlitz, unser Magazin „Jugendkultur Im Fokus – News und Infos für junge Leute im Landkreis Görlitz“ vor – ein Praxisbeispiel, wie wir jugendliche Lebenswelten und Jugendkulturen in unserem Landkreis wertschätzen und sichtbar machen.Link zur CORAX Ausgabe
5/2017Zwischen den Welten - Jugendkulturen"... Freiheit? Es funktioniert wohl eher wie eine Sekte!"
(Titelthema)
Grundlegend geht es in diesem Heft um das Phänomen der Jugendkultur(en). Ist die rechte Szene eine solche Jugendkultur? Die Antwort darauf scheint nicht so einfach, finden
[...] doch auch hier junge Menschen vieles von dem, was sie im Kontext einer Zugehörigkeit zu einer Jugendszene suchen, wie Struktur, Halt, Identität. Dennoch sprechen wir doch hierbei lieber von einer geschlossenen Ideologie, die sich auf verschiedene Jugendkulturen legt und diese infi ltriert – auch, um später Zwang und Druck auf ihre Mitglieder auszuüben. Oder kennen Sie eine jugendkulturelle Szene im engeren Sinne, bei deren Ausstieg es besser ist, sein Leben mit Hilfe anderer Menschen vollkommen zu anonymisieren, um massiven Bedrohungen zu entgegehen? Wir baten daher die Expert(inn)en vom AUSSTEIGERPROGRAMM SACHSEN um Informationen, die das Erleben von Protagonisten (und späteren Aussteigern) aus der sächsischen rechten Szene beschreiben.
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5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenGeorg SpindlerDigitale Jugendkulturen?
(Titelthema)
Zur Frage der Anwendbarkeit des Begriffs "Jugendkultur" im Digitalzeitalter - In wieweit ergibt der Begriff „digitale Jugendkulturen“ heute überhaupt (noch) Sinn?
[...] In Referaten und Workshops zum Thema begegnen mir häufi g Aussagen wie diese hier: „Ich bin so froh, dass meine Tochter auch Punk hört!“ von einem Jugendsozialarbeiter um die 50; er erklärt weiter: „Für mich gibt es keine digitale Jugendkultur, das ist alles kommerzieller Quatsch, wo sich Jugendliche von Erwachsenen abzocken lassen. Das ist doch keine Kultur, da geht es nur darum, kurzfristig hip zu sein.“
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5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenPaul FichtnerEinfach machen
(Praxis&Projekte)
Wir lieben das Dorf. Hier sind wir aufgewachsen; fernab von all dem Trubel, all den Nichtigkeiten und all der Schnelllebigkeit. Nicht dass uns damals langweilig gewesen wäre… nein, ganz
[...] im Gegenteil! Wir waren frei im Nirgendwo, dem Ort, der Kreativität und Fantasie fördert.
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5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenHeiner Schröder, Andreas BorchertDie U18-Bundestagswahl 2017 in Sachsen
(Praxis&Projekte)
In diesem Jahr fand die U18-Bundestagswahl zum zweiten mal auch wieder in Sachsen statt. Neun Tage vor der offiziellen Bundestagswahl stimmten über 13.000 Jugendliche bei dieser symbolischen Wahl über den Bundestag der unter 18-jährigen ab.Link zur CORAX Ausgabe
5/2017Zwischen den Welten - JugendkulturenFrank Ole HaakeMärchen und Jungen
(Expertise)
Eine kurze Geschichte über (pädagogische) Geschichten - Die Arbeit mit den Märchen kam immer stärker zu mir und das Erzählen nimmt eine uralte Form
[...] der vokalen Informationsweitergabe auf. Diese ist entschieden präsenter als die Auseinandersetzung mit Büchern. In Seminaren und Fortbildungen setze ich sie ein. Sie sind eine tiefgehende Methode, um Inhalte zu vermitteln und sichtbar zu machen. In Kürze werde ich mit deutschen und ausländischen Schülern und Schülerinnen zu Genderthemen arbeiten. Welche Rollenbilder tragen sie in sich? Diese Bilder werden nebeneinander sichtbar werden, große Differenzen möglicherweise und sie haben alle die gleiche Berechtigung.
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Claudia HammermüllerGretchenfrage
(Kolumne)
Religion als Thema in der Kinderund Jugendarbeit? Meine Freunde sind sich einig: Ja, das Thema ist wichtig.
[...]Aber nicht nur als religiöse, sondern als Menschenbildung, mit eigenem Verstand und vielleicht auch für die praktische Anwendung.
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Andreas BorchertVogtlandkreis
(Landkreisportrait)
Aufbereitete Daten zur Demografie, lebenslage sowie Fördersituation des Landkreises mit hoher Relevanz für die Jugendhilfe - abgetragen auf einem Entwicklungszeitraum von 2010 bis 2015 und relativiert an gesamt Sachsen. Download
4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Kolja FuchslocherDie Novelle des SGB VIII - eine unendliche Geschichte?
(Jugendhilfe im Prozess)
Eine Bestandsaufnahme. Sommer 2017. Es ist Wahljahr. Bei Betrachtung der Umfragen scheint eine Weiterführung der Großen Koalition
[...]als auch Schwarz-Gelb oder auch Schwarz-Gelb-Grün denkbar; rechnerisch und aufgrund der allseits betonten Differenzen ist eine Rot-Rot-Grüne Koalition dagegen derzeit unrealistisch. Eine SGB-VIIINovelle ist überfällig; seit 2011 gibt es Bestrebungen, in das SGB VIII einzugreifen. Der Koalitionsvertrag von 2013 nimmt ausdrücklich Bezug auf eine Reform, und auch die Länder haben wiederholt Änderungen eingefordert. Auch wenn also große Einigkeit bezüglich der Notwendigkeit einer SGB-VIII-Reform besteht, gehen die Vorstellungen über die notwendigen Änderungen doch weit auseinander. Insofern ist noch nicht entschieden, welche Tendenzen sich abschließend durchsetzen werden.
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Die Wahlprogramme im jugendpolitischen Blick
(Jugendhilfe im Prozess)
Die Bundestagswahl 2017 steht kurz bevor und die CORAX-Redaktion hat in den Wahlprogrammen der Parteien geschaut,
[...]welche Vorstellungen sie von Jugendpolitik haben und inwiefern sie sich in der kommenden Legislaturperiode für Jugendliche einsetzen möchten – oder auch nicht. Ausgewählt wurden die Parteien, die möglicherweise in den Bundestag einziehen. Für das Fehlen der FDP auf den nächsten Seiten entschuldigen wir uns. Zum Zeitpunkt der redaktionellen Planung des Artikels sah es keinesfalls so aus, als ob die FDP ...
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Jana LichtNeues Landesprogramm Schulsozialarbeit gestartet
(Jugendhilfe im Prozess)
Pünktlich zum 1. August konnten in allen Kommunen Projekte aus dem neuen Landesprogramm Schulsozialarbeit beginnen.
[...]Ab dem Schuljahresbeginn 2018 soll es eine(n) Schulsozialarbeiter(in) in Vollzeit an jeder Oberschule in öffentlicher Trägerschaft geben.
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Anke Miebach-StiensDer Fachverband Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit Brandburg e.V.
(Jugendhilfe im Prozess)
Der Fachverband ist noch recht neu in der brandenburgischen sowie gesamtdeutschen Kinder- und Jugendhilfelandschaft.
[...]Wir wollten im Interview mit dem Geschäftsführer Sebastian Müller sowie mit den Vorstandsmitgliedern Wiebke Matthesius (Beisitzerin) und Thomas Lettow (Vorstandsvorsitzender) mehr zu den Zielen und zum Wirken der Organisation erfahren.
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Christian HagerGlaube, Religion und Kirche
(Titelthema)
Reflexionen zum Titelthema. Bei der Beschäftigung mit dem Thema und der Planung dieses Heftes fiel schnell auf,
[...] dass es sowohl bei den Begrifflichkeiten, als auch bei den Relevanzsetzungen, was innerhalb des Themas besprochen werden soll, innerhalb der Redaktionsgruppe zu intensiven Diskussionen kam. Um sowohl vielfältige Zugänge, als auch eine Einordnung dieser zu ermöglichen, wird in den ersten Artikeln eher die Metaebene des Themas behandelt. Anschließend werden konkreter verschiedene Dimensionen, Geschichten und Perspektiven von und über Glaube und Religion dargestellt. Daher sollen zunächst Überlegungen zu Begriffl ichkeiten folgen. Der Bezug zu den Einstellungen der Jugendlichen ist ausführlich in Form einer Liste von Onlineartikeln auf der Webseite des CORAX zu finden.
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Senka Karic, Carolin EhlkeDie (Wieder-)Entdeckung des Religiösen in der Kinder- und Jugendarbeit
(Titelthema)
Das Thema Religion ist auf dem gesamten Gebiet der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Kinder- und Jugendarbeit ein für lange Zeit unbeachtetes geblieben. In diesem Feld folgte sowohl die Theorie als auch die Forschung sozusagen einer ‚impliziten Säkularisierungsthese’
[...](vgl. Bohmeyer 2009: 439ff.). Karic und Ehlke (2015) haben für die Soziale Arbeit (in deren Diskurse auch die Kinder- und Jugendarbeit einzuordnen ist) herausgestellt, dass damit nicht etwa, wie im Verständnis eines klassischen Säkularisierungsgedankens, ‚das Verschwinden des Religiösen aus – in diesem Falle – den Diskursen Sozialer Arbeit’ gemeint ist (vgl. ebd.: 280f.).
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Michael TüllmannReligiosität neu entdecken
(Titelthema)
Seit fünf Jahren gibt es das heuristisch angelegte Praxisforschungsprojekt „Lebenswelten entdecken – religions- und kultursensibel arbeiten in der Jugendhilfe“
[...]im Rauhen Haus in Hamburg. Es befragt Jugendliche zu ihren Glaubensvorstellungen und bezieht diese ein in ihre an den Lebenswelten orientierte Pädagogik.
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Jan Witza, Tobias Bilz"Nun sag wie hast du`s mit der Religion?"
(Titelthema)
Eine Gretchenfrage der Jugendarbeit. Junge Menschen und ihr Interess an konfessioneller Jugendarbeit.
[...] Wir leben in einer Zeit voller Herausforderungen. Die Globalisierung hat die Welt ein großes Stück zusammenrücken lassen, aber auch für beschleunigte Entscheidungsprozesse und ganz neue Anforderungen an Heranwachsende gesorgt. Verschiedene Träger wertegebundener Jugendarbeit wollen durch ihre Angebote dazu beitragen, die Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen zu fördern und machen entsprechende (Selbst-)Bildungsangebote zur Unterstützung. Darunter sind einige konfessionsgebundene Träger. Was interessiert Jugendliche eigentlich an deren Angeboten? Die Juleica (Jugendleiter[in]-Card) könnten sie doch auch beim Kreisjugendring machen!
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Ufuq.deSalafismus in Schule und Jugendeinrichtungen
(Titelthema)
Was macht Salafismus für Jugendliche und junge Erwachsene attraktiv?
[...]Was bedeutet Salafismus und wie kann die Jugendarbeit damit umgehen. Welche Beeinflussungs- und Interventionsmöglichkeiten hat die Jugendarbeit überhaupt hinsichtlich der Macht eines oftmals geschlossenen religiösbegründeten Weltbildes? Der Berliner Verein Ufuq.de hat sich diesem umfassenden Themenkomplex gewidmet.
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Jan WitzaDie Kirche, die Jugend und der Sex! Hier stehe ich, wenn ich denn darf.
(Mensch&Meinung)
Die evangelischen Jugendkirchen in Düsseldorf und anderen Städten hatten die besondere Idee, im Jahr der großen Feierlichkeiten
[...]anlässlich von 500 Jahren Reformation Luther-Zitate auf Kondomverpackungen zu drucken und diese zu verteilen. Das kam bei Verantwortungsträgerinnen und -trägern in der Evangelischen Kirche im Rheinland und dem Jugendverband nicht so gut an und die unbenutzten Kondome mussten wieder eingesammelt sowie die dazugehörige Website abgeschaltet werden. Schade eigentlich. Hätte dieses sehr praktische und jugendgemäße Giveaway das eine oder andere Nachdenken auslösen können? Vermutlich nicht.
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Reinhild NürnbergerDie Macht der Religion
(Mensch&Meinung)
Vom tief protestantischen Erzgebirge ins ultrakatholische Mexiko. Religion als Teil
[...]kultureller sowie persönlicher Identität; als etwas Gemeinschaftsbildendes und Abgrenzendes; als Ort der Selbstfindung, Zuflucht und Erlösung; als pädagogische Basis. Das Wirkungsfeld von Religion ist weit, ein Großteil der Weltbevölkerung dürfte in irgendeiner Form eine religiöse Sozialisation erfahren bzw. erfahren haben.
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Michael BradeKonfessionsfreie Wertevermittlung
(Mensch&Meinung)
Der Hauch eines Einblicks. Was waren das für schreckliche Bilder, die sich einem nach dem Fall der Mauer
[...] in Ostdeutschland boten: Sechzehn Millionen brandschatzende, mordende,sexbesessene Menschen zogen gottesleugnend gen Westen, um sich alles ihnen Vorenthaltene auf brutalstmögliche Weise anzueignen und die fromme Gesellschaft zu verderben! Beziehungsweise eben nicht. Wie kommt es also zu der Vorstellung, dass die Vermittlung von Werten und Tugenden zwingend auf die Vermittlung von Religion als deren Ursprung angewiesen sei? Womöglich, weil diese Verknüpfung zu selten hinterfragt wird? Weil ohnehin nur eine vermeintliche Kausalität zwischen Glaube und Werten besteht?
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Linda MassinoThe House of One Berlin
(Praxis&Projekte)
Ein weltweit einzigartiges Lehr- und Gebetshaus. „Es wird ein Haus sein, in dem Gerechtigkeit, Frieden
[...]und Versöhnung wohnen.“ (Broschüre des House of One, S. 9) Drei große Worte des Pfarrers Gregor Hohberg, die über die Jahrzehnte nichts an Relevanz eingebüßt haben und heute aktueller denn je sind. Pfarrer Hohberg gehört zu den Initiatoren des „House of One“. Er glaubt an das Vorhaben, die drei monotheistischen Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam in einem Haus zu vereinen.
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Lisa Spieshöfer Frauen in Führungspositionen in der Sozialen Arbeit
(Absolventin)
Geschlechtsspezifische Aufstiegsbarrieren und Maßnahmen zur Überwindung.
[...]Berufstätigkeit spielt inzwischen für die überwiegende Mehrheit der Frauen eine wichtige Rolle. Sie besitzen ebenso wie ihre männlichen Kollegen gute Schulabschlüsse, qualifizierte Berufsausbildungen und ein hohes berufliches Engagement. Jedoch lässt sich aus zahlreichen Studien erkennen, dass Frauen im beruflichen Kontext oftmals schlechter gestellt sind, als Qualifikation und Leistung zulassen würden. Dies zeigt auch der Frauenanteil in Führungspositionen.
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4/2017Glaube und Religion in der Kinder- und Jugendarbeit - (k)ein Thema?!Luise Tannert-LötzschFOSA
(Expertise)
Ein Projekt, dass auf den Prinzipien ombudschaftlicher Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe basiert.
[...]Strukturelle Hierarchien und Machtasymmetrien gibt es in vielen gesellschaftlichen Bereichen, die Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe stellen da keine Ausnahme dar. Täglich bekommen Hilfeadressatinnen die fachliche Autorität des Gegenübers zu spüren und leiden unter der strukturellen Unterlegenheit. Beteiligung und Beschwerdemöglichkeiten bleiben dabei oft auf der Strecke, was folglich zu Konflikten zwischen den Parteien führen kann. Ombudschaftliche Arbeit sieht sich in diesem Spannungsverhältnis als vermittelnde Instanz zwischen Anspruchsberechtigten und den öffentlichen Trägern der Jugendhilfe.
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtMax LatinskiUnisex-was? Warum es keine getrennten Toiletten braucht.
(Kolumne)
Wer während eines Konzerts schon mal das Bedürfnis verspürt hat, ein ganz bestimmtes Örtchen aufzusuchen,
[...]wird festgestellt haben: Die Schlangen vor den Toilettencontainern sind ungleich lang. Trotzdem gibt es für „beide“ Geschlechter gleich viele Klohäuschen. Irgendwie merkwürdig. Doch das eigentliche Problem sitzt dabei noch woanders: In einer Gesellschaft, die nur ein binäres Toilettensystem kennt, was machen Menschen, die sich nicht in dieses Rollenbild einordnen lassen? Also beispielsweise Transgender oder Intersexuelle, aber auch alle anderen Menschen, die unter dem Begriff Queer zusammengefasst werden. Ein Mann, der sich als Frau fühlt, müsste biologisch betrachtet zwar die Herrentoilette aufsuchen, fühlt sich dabei aber möglicherweise eben unwohl. Die Benutzung einer Damentoilette bringt aber genauso Probleme mit sich: Oft wird Transgendern dann vorgeworfen, sie würden spannen. Wie dieses Missverständnis aufklären? Oder noch besser, gar nicht erst in die beschriebene Lage kommen?
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtAndreas BorchertErzgebirgskreis
(Landkreisportrait)
Aufbereitete Daten zur Demografie, lebenslage sowie Fördersituation des Landkreises mit hoher Relevanz für die Jugendhilfe - abgetragen auf einem Entwicklungszeitraum von 2010 bis 2015 und relativiert an gesamt Sachsen. Download
3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtMartin WunderlichTSG - knapp 40 Jahre seinem eigenen Anspruch hinterhergelaufen
(Jugendhilfe im Prozess)
Beschluss des Bundesrates zur Abschaffung des Transexuellengesetztes in seiner jetzigen Form.
[...]Am 01. Januar 1981 trat das Gesetz über die Änderung der Vornamen und die Feststellung der Geschlechtszugehörigkeit in besonderen Fällen in der damaligen Bundesrepublik in Kraft. Das „Transsexuellengesetz“ – kurz TSG – ebnete den Weg dafür, dass die Menschenwürde und das Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit von Transsexuellen gesetzlich geachtet werden. Im Kern geht es darum, die eigene empfundene Geschlechtsidentität und die dazu passende Geschlechterrolle eines Menschen in den Mittelpunkt zu rücken – und nicht das mit der Geburt medizinisch-rechtlich zugewiesene Geschlecht. Kurz und gut: Es geht um Selbstbestimmung und selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von Trans*-Menschen.
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtAndrea Büttner, Ricardo GlaserUnser Schatz: demokratische Partizipation?!
(Jugendhilfe im Prozess)
„Begeisterung für etwas zu fordern, was in der Schule [dem Wohnquartier,
[...]der Kommune und letztlich der gesamten alltäglichen Lebenswirklichkeit] wenig Aufmerksamkeit bekommt, ist unrealistisch und zu kurz gedacht.“ (15. Kinder- und Jugendbericht, S. 126; Einfügungen durch die Autor[inn]en)
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtKai Dietrich Die vielen Fragen der Demokratieförderung
(Jugendhilfe im Prozess)
Schaut man sich die Ergebnisse einer Vielzahl der Projekte im Themenfeld der Auseinandersetzung
[...]mit Neonazismus, Rassismus, Sexismus und anderen Ablehnungen an, dann begegnet einem dort ein umfangreicher Fundus an Methodensammlungen und Materialien zur Umsetzung spezifi scher Konzepte. Diese zielen u. a. auf die Refl exion von Vorurteilen, den Aufbau von Wissen über gesellschaftliche Gruppen oder das Erlernen von Zivilcourage. Jedoch …
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtChristiane Löffler, Christine Schiewe"Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft - Aspekte und Perspektiven der Gleichstellung"
(Jugendhilfe im Prozess)
Rückblick auf den Fachtag in Dresden. Am 10. April 2017 lud die Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Dresden,
[...]Dr. Alexandra-Kathrin Stanislaw-Kemenah1 , zum Fachtag „Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft – Aspekte und Perspektiven der Gleichstellung“ ein. Dieser war Teil eines Prozesses zur Erstellung von Qualitätskriterien der Gleichstellungsarbeit in Dresden, der im Sommer 2016 begann. Den Auftakt bildeten – nach einführenden Worten – drei Inputs zu den Themen Feminismus und Frauenbewegung, Männerarbeit und Männerbewegung sowie Queer-feministischem Aktivismus. Anschließend verorteten die Teilnehmer*innen ihre persönlichen Erfahrungen mit Gleichstellung auf einer Zeitachse von 1990 bis 2016. Der Schwerpunkt der zweiten Tageshälfte lag auf der gemeinsamen Diskussion.
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtChristian HagerQueeres vom Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag
(Jugendhilfe im Prozess)
Auf dem Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT), der alle drei bis vier Jahre von der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe(AGJ)
[...]organisiert wird, fand mensch neben den über 350 Fachveranstaltungen auch die Gelegenheit, mit Vertreter_innen der 380 Austeller_innen (Fachverbände, Jugendämter, Kommunen, Vereine, Träger der freien Jugendhilfe etc.) auf der Fachmesse ins Gespräch zu kommen.
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtAmy Matthes, Anne FeketeGanz schön fett, Alte
(Jugendhilfe im Prozess)
Einblicke in den Fachtag `Lookism in der Kinder- und Jugendarbeit`am 28. November 2016 in Dresden.
[...]Das Stadtteilhaus platzte aus allen Nähten – der Fachtag war bis auf den letzten Platz ausgebucht. Der Gerede e. V., die Fachstelle für die Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen in Dresden, die Fachstelle Jungenarbeit Dresden, die Landesfachstelle Jungenarbeit und die Fachstelle für Mädchen*arbeit und Genderkompetenz luden ein, um gemeinsam über das Thema Lookism zu diskutieren. Aber was steckt eigentlich hinter diesem Begriff?
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtMiriam SchallingJugend*arbeit que(e)r
(Titelthema)
Ein kleines queeres Glossar. In all der Mannigfaltigkeit menschlichen Daseins teilen sich doch alle Menschen ein Erlebnis:
[...]die geschlechtliche Zuschreibung gleich nach der Geburt innerhalb eines binären System in weiblich oder männlich. Dieses Verständnis von Geschlechtlichkeit setzt auch unhinterfragt voraus, dass bei einem sich „normal“ entwickelnden Menschen das zugeschriebene biologische Geschlecht, das gefühlte Geschlecht und die soziale Geschlechterrolle in Übereinstimmung gebracht werden. Mit Bezug auf die genuine Notwendigkeit der Fortpflanzung und des Arterhalts gilt desweiteren eine hetereosexuelle Ausrichtung als der gesunde Normalfall. Doch was ist mit den Menschen, die sich nicht in diesem Strukturprinzip wiederfinden können? Immerhin gibt es mehr als 60 verschiedene Ausformulierungen von Geschlechtsidentitäten. Dieses Glossar möchte einen ersten kleinen Einblick in ganz grundlegende Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit dem Thema queer bzw. Trans* geben und lehnt sich dabei an die Broschüre „Trans*“ des Gerede e. V. an. Hierbei können an dieser Stelle nur ausgewählte Begriffe beschrieben werden, weshalb wir natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit formulieren.
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtMelanie GroßÜber Notwendigkeiten und Chancen einer heteronormativitätskritischen Jugendarbeit
(Titelthema)
Jugendarbeit verqueeren. Wie sieht der gesellschaftliche Kontext aus soziologischer und philosophischer Sicht aus,
[...]der eine Normalität hervorbringt, die Begehrensformen jenseits der Heterosexualität abwertet, leugnet und tabuisiert? Hierauf gibt es verschiedene, sich zum Teil ergänzende Antworten – auf drei Perspektiven werde ich im Folgenden näher eingehen. Daran anschließend beschreibe ich kurz den Auftrag der Jugendarbeit, um dann im letzten Teil Konsequenzen für die Jugendarbeit zu ziehen.
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtUwe TüffersKinder- und Jugendsexualität - eine Herausforderung in der Sozialen Arbeit?
(Titelthema)
Pornografie, nofap, sexting, cypersex, Schwangerschaft bei Minderjährigen, Liebesbeziehung und Liebesdrama,sexuelle Vielfalt oder Polyamorie
[...]– all dies sind Themen und Handlungsoptionen jugendlicher Sexualität, und bei weitem nicht alle. Themen, mit denen sich Jugendsozialarbeit auseinandersetzen sollte. Die Entwicklung der eigenen sexuellen Identität in der Jugendphase will auch von erwachsenen Professionellen adäquat begleitet sein. Aber sind Mitarbeiter*innen in der Jugendsozialarbeit dieser Aufgabe gewachsen? Die Antwort ist nicht eindeutig.
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtPaul Scheibelhofer"Du bist so schwul!"
(Titelthema)
Homophobie als Regulativ am Weg zur Männlichkeit.
[...]Obwohl die Diskriminierung von Homosexualität gesellschaftlich zunehmend zurückgedrängt wird, sind homophobe Abwertungen im Leben vieler junger Männer etwas Alltägliches. Manchmal als Spaß, manchmal eingesetzt um zu provozieren und manchmal ganz explizit als Abwertung und Erniedrigung des Gegenübers. Wie dieser Artikel zeigen soll, geht es dabei jedoch immer um Aushandlungsprozesse rund um Männlichkeit und um den Versuch, eine männliche Norm abzusichern sowie „Grenzüberschreitungen“ zu sanktionieren. Die hier entwickelte Perspektive spricht sich gegen ein Wegschauen oder Hinnehmen homophober Abwertungen unter jugendlichen Männern aus und zeigt Implikationen für Strategien zur Überwindung von Homophobie auf.
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtAndreas Borchert, Christian HagerVon den Rändern betrachtet
(Titelthema)
Unter der Überschrift „Jugend*arbeit queer gedacht“ erscheint es sinnvoll, die „klassischen“ Handlungsfelder
[...] - nämlich Mädchen*arbeit und Jungen*arbeit, also Geschlecht - von den Rändern her zu beleuchten. Dabei geht es um die Frage, welche Bezüge es aus dieser geschlechtssensiblen Arbeit zu queeren Ansätzen gibt. Um dieses Thema zu erhellen, sprach der CORAX mit Katrin Schröter-Hüttich, geschäftsführerende Bildungsreferentin der Fachstelle für Mädchenarbeit und Genderkompetenz innerhalb der LAG Mädchen und junge Frauen in Sachsen e. V., mit Susann Riske, Bildungsreferentin bei der Fachstelle für Mädchenarbeit und Genderkompetenz innerhalb der LAG Mädchen und junge Frauen in Sachsen e. V. sowie Peter Bienwald, geschäftsführender Bildungsreferent der Landesfachstelle Jungenarbeit Sachsen innerhalb der LAG Jungen- und Männerarbeit in Sachsen e. V.
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtChristiane Löffler, Enrico DammeGleichstellung meint nicht Gleichmacherei, sondern Respekt, Akzeptanz und Vielfalt.
(Titelthema)
Ein Gesräch mit Britta Borrego (geschäftsleitende Bildungsreferentin) und Martin Wunderlich (Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
[...]von der Fachstelle der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Queeres Netzwerk Sachsen e. V. über Entstehung und Anliegen dieses Netzwerkes sowie konkrete Vorhaben und Herausforderungen queerer Arbeit in Sachsen.
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtCarsten SchöneVon Gästen, Gästinnen und Besuchenden in der Sprachwelt
(Mensch&Meinung)
Ausgehend von der Annahme, dass die Sprache vom Denken geprägt ist und gleichzeitig das Denken die Sprache prägt,
[...]kann eine geschlechtersensible Wortwahl durchaus zu einer nachhaltigen Veränderung der Gesellschaft beitragen. Sprache und Kommunikation sind ohne Zweifel der Förderung von Gleichstellung zuträglich. Ob eine gendersensible Wortwahl allerdings ausreichend ist, neben Aufmerksamkeit auch grundsätzliche Veränderungen in den Haltungen von Menschen zu bewirken, bleibt zu bezweifeln.
Mit dem Text erlaube ich mir eine eher linguistische Betrachtung des Themas. Meine „Muttersprache“ und deren regelgerechte Anwendung liegen mir persönlich sehr am Herzen, auch wenn ich hinsichtlich meiner „Muttersprache“ eher die Prägung durch meinen Vater – einem Verfechter korrekter Orthografi e und Grammatik – erfahren habe.
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3/2017Jugend*arbeit que(e)r gedachtEnrico DammeDie Landesfachstelle Jungenarbeit Sachsen mit neuem Gesicht
(Praxis&Projekte)
Die Landesfachstelle Jungenarbeit Sachsen strukturiert sich neu.
[...]Was vielen Sozialarbeitenden bisher mit „die beiden Peters“ (Peter Wild und Peter Bienwald) als Synonym für ein funktionierendes Tandem im Gedächtnis ist, wandelt sich durch den Weggang von Peter Wild: Der bisherige Bildungsreferent Peter Bienwald übernimmt die Aufgabe des geschäftsführenden Bildungsreferenten und Benjamin Donath ergänzt seit Juni als Bildungsreferent das neue Antlitz des Zweier-Teams. Was ändert sich damit auf der Landesebene der Jungen*arbeit?
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2/2017Digitale WeltenClaudia Hammermüller0 oder 1. Wahr oder falsch. Oder Verhandlungssache?
(Kolumne)
Null oder eins. Der Binärcode ist die technische Basis digitalisierter Information und eine einfache Entscheidungsgrundlage
[...] – zumindest in der Welt der ganzen Zahlen. Aber was, wenn die Grenzen von null und eins, wahr und falsch, immer stärker verschwimmen? Wenn wir dazwischen nicht mehr unterscheiden können – oder wollen?
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2/2017Digitale WeltenAndreas BorchertMeißen
(Landkreisportrait)
Aufbereitete Daten zur Demografie, lebenslage sowie Fördersituation des Landkreises mit hoher Relevanz für die Jugendhilfe - abgetragen auf einem Entwicklungszeitraum von 2010 bis 2015 und relativiert an gesamt Sachsen. Download
2/2017Digitale WeltenMiriam SchallingJugendarbeit im Fokus
(Jugendhilfe im Prozess)
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter (BAG LJA) veröffentlichte ihr Positionspapier „Kommune als Ort der Jugendpolitik - Jugendarbeit in den Fokus stellen“.
[...]Das Papier stellt die Wichtigkeit des Zusammenwirkens von kommunaler Jugendpolitik und Jugendarbeit heraus und gibt Empfehlungen wie die kommunale Jugendförderung und Jugendarbeit gemeinsam wirken sollten, um Jugendliche in ihrem Lebensumfeld zu erreichen.
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2/2017Digitale WeltenUlrike Büchel, Peter KühnVirtuelle Realität in der Jugendarbeit
(Jugendhilfe im Prozess)
Eine Fachveranstaltungsreihe der Landeshauptstadt Dresden (Jugendamt), der Evangelischen Hochschule Dresden und der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.Link zur CORAX Ausgabe
2/2017Digitale WeltenJulia SchauerSachsen Monitor
(Jugendhilfe im Prozess)
Eine kurze ZusammenfassungLink zur CORAX Ausgabe
2/2017Digitale WeltenFranz Josef RöllZur Konstitution des Selbst in und durch digitale Lebenswelten
(Titelthema)
Durch den Verlust der traditionellen Bindungen wird die Identitätsfindung für Kinder und Jugendliche immer schwieriger.
[...]Prägten früher soziale Interaktionen in der Familie und dem konkret erfahrbaren Lebensumfeld die Identitätsentwicklung, so bilden heute Digitale Lebenswelten, vor allem die sozialen Netzwerke, ein bedeutendes Anregungsmilieu bei der Konstitution des Selbst. Auf Facebook, Instagram, Snapchat und YouTube probieren sich Jugendliche aus und präsentieren Entwürfe von ihrem Selbst oder genauer von ihrem Ideal-Selbst. Im Austausch mit Gleichaltrigen und den Erfahrungen im virtuellen Raum entwickeln sie ihr Selbstbild. Aus Sicht der Pädagogik stellt sich u. a. die Frage, ob es gelingen kann, durch Kontakte und Interaktionen im digitalen Raum eine stabile Identität aufzubauen? Welche Chancen eröffnen sich den Jugendlichen, und welchen Risiken begegnen sie im Netz bei ihrem Bemühen des Aufbaus einer kohärenten Identität? Welche Herausforderungen ergeben sich aufgrund dieser Entwicklung für die Bildungs- und Jugendarbeit?Diesen Fragen soll im Folgenden nachgegangen werden.
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2/2017Digitale WeltenChristiane LöfflerDigitale Medien - Ambivalente Entwicklungen und neue Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe
(Titelthema)
In der Einführung der im Juni 2016 veröffentlichten Stellungnahme des Bundesjugendkuratoriums (BJK) heißt es: „Durch die Nutzung mobiler Endgeräte entsteht die fast unbegrenzte Verfügbarkeit von Informationen und Kommunikationsangeboten.
[...] Always online – das gilt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.“ (S. 4). Auch Kinder- und Jugendhilfe verändert sich und „die Digitalisierung [stellt] Potenziale zur Verfügung, die der umfassenden professionellen Reflexion und einiger Regulierungen bedürfen. […] Dies ist Teil der Verantwortung für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen.“ (ebd.). Die Autor(inn)en erörtern Entwicklungen, Potenziale und Spannungsfelder im digitalisierten Alltag von Kindern und Jugendlichen einerseits sowie sozialen Diensten andererseits. Mit der Stellungnahme will das BJK „einen Impuls für eine breite Auseinandersetzung über die Digitalisierung der Kinder- und Jugendhilfe und damit verbundene Entwicklungsbedarfe geben.“ (S. 6). Der folgende Beitrag fasst zentrale Aspekte der Stellungnahme mit dem Fokus Kinder- und Jugendhilfe zusammen.
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2/2017Digitale WeltenBirgit GrämkeMediensucht, medienabhängig, computerspielsüchtig ...??
(Titelthema)
Die Medien verändern sich rasend schnell, auch deren Vielfalt steigt.
[...]Für Kinder und Jugendliche ist die Beschäftigung mit Computer, Smartphone und dem Internet fester Bestandteil ihrer Lebenswelt. Surfen, liken, twittern, spielen, mailen, posten und whatsappen gehört zum Tagesablauf dazu. Mit der Pfl ege ihrer Netzwerkprofi le, dem Kampf in virtuellen Welten, dem Chatten, dem Recherchieren und Musikhören verbringen Kinder und Jugendliche heute sehr viel Zeit. Doch wo hört die kreative und motivierende Faszination für technologischen Fortschritt auf und wann wird die Leidenschaft zur Sucht?
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2/2017Digitale WeltenJohannes BrockHybride Streetwork
(Titelthema)
Streetwork und Mobile Jugendarbeit sind durch die umfassende Mediatisierung der Gesellschaft einem hohen Veränderungsdruck ausgesetzt.
[...]Um die (letzte) Jahrtausendwende, als das digitale Zeitalter begann, war die Mobile Jugendarbeit knapp 40 Jahre alt. Wenige Jahre zuvor wurden Streetworker(innen) noch bestaunt, weil sie koffergroße Akkus mit Funktelefonen mit sich herumschleppten. Inzwischen ist es selbstverständlich, dass sowohl die Mitarbeiter(innen) als auch die Jugendlichen jeweils mehrere Kommunikationstools nutzen, um permanent in unterschiedlichen Netzwerken Kontakt halten zu können. Die sichtbaren Geräte dafür (Smartphones, Tablets, Spielkonsolen, smarte Dinge) sind Zeichen umfangreicher gesellschaftlicher Veränderungsprozesse, die auch die bestehenden konzeptionellen Grundlagen von Streetwork und Mobiler Jugendarbeit in Frage stellen.
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2/2017Digitale WeltenJürgen Erteltjugend.beteiligen.jetzt!
(Titelthema)
M ehr Jugendbeteiligung wagen mithilfe digitaler Medien und des InternetsLink zur CORAX Ausgabe
2/2017Digitale WeltenKai Fritzsche, Sebastian GötzDatenschutz - Die CHAOS-BOX. Soziale Arbeit und der Vertrauensaspekt
(Titelthema)
Soziale Arbeit wirbt mit der Vertraulichkeit von Informationen, die von jungen Menschen an sie gegeben werden.
[...]Welcher Vertrauensaspekt ist gegeben, wenn sich die Mitarbeitenden freiwillig mit informationsweitergebenden Browsern auf die Suche nach der Bewältigung von Herausforderungen von jungen Menschen machen?
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2/2017Digitale WeltenMarkus GerstmannYouTube ist Alltag. Vom Hype zur Normalität
(Titelthema)
Das Phänomen YouTube hat für viele junge Menschen hinsichtlich des „In-Seins“ seinen Zenit schon überschritten.
[...] Kleine Bewegtbildschnipsel werden in der Regel nicht mehr primär auf YouTube hochgeladen, sondern entweder privat über WhatsApp oder über Instagram und Snapchat mit Freunden geteilt bzw. einer ausgewählten (Teil-)Öffentlichkeit präsentiert. Erst, wenn die Videos auf Resonanz stoßen, werden sie möglicherweise in vielfältigen Formen verbreitet. Die Mehrzahl der YouTube-Videos sind somit eine Zweitverwertung von anderen Abspielplattformen. „Nur“ die sogenannten YouTuber produzieren derzeit noch exklusiv für YouTube.
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2/2017Digitale WeltenKerstin Merbeth, Sven EngerPilgern, eine Methode der Sozialen Arbeit?!
(Praxis&Projekte)
„Zwischen den Zeiten“: Ein übergangsbegleitendes Programm der Sächsischen Jugendstiftung vom Jugendalter zum Erwachsensein.Link zur CORAX Ausgabe
2/2017Digitale WeltenBeate Roch, Anne BuntemannNeue Herausforderungen in der (theater-)pädagogischen Arbeit mit heterogenen Gruppen
(Praxis&Projekte)
44 Prozent der 13- bis 17-jährigen Projektbeteiligten im Kinder- und Jugendtheater Theatrium Leipzig-Grünau waren oder sind in psychologischer und/oder psychiatrischer Behandlung.
[...]Dieses Ergebnis eines anonymen Fragebogens im Jahr 2014 erschreckte und bestätigte zugleich: Die steigende allgemeine Tendenz und die Beobachtung von Verhaltens- und psychischen Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen ist ein ernstzunehmendes Problem in der (Theater-)Projektarbeit. Eine Studie von Studierenden der HTWK Leipzig zu psychischen Auffälligkeiten in Leipzig-Grünau und deren Auswirkungen auf die (sozial)pädagogische Arbeit in den Systemen bestätigte zwei Jahre später: Die existierenden Hilfesysteme waren und sind auf diese Entwicklungen ausreichend vorbereitet und stoßen an ihre Grenzen. Und: Es gibt unter den Fachkräften einen Bedarf an Handlungskonzepten, die dieser Entwicklung gerecht werden.
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2/2017Digitale WeltenTobias KrohnWie Hund und Katze (2)
(Absolvent)
Theoretische Betrachtungen zum Familienrat als ein neues Zusammenwirken von Familie und JugendamtLink zur CORAX Ausgabe
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