„Angespannte Fachkräftesituation in der Kinder- und Jugendarbeit ernst nehmen und bewältigen“ – Stellungnahme KJR

Der Kinder- und Jugendring Sachsen e.V. hat sich in seiner neuen Stellungnahme mit der derzeitigen Fachkräftesituation auseinander gesetzt.  „[D]urch eine unsichere Finanzierung, die schwere Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder auch die mitunter unzureichende Entlohnung“ sowie weitere Faktoren sorgen dafür dass das eine Tätigkeit für Absolvent(innen) in der Jugendarbeit immer unattraktiver wird. „Stellenbesetzungen werden so häufig zum „Geduldsspiel“. “

Doch was muss getan werden um diese Situation zu bewältigen? Der Kinder- und Jugendring Sachsen fordert in seiner Stellungnahme „Angespannte Fachkräftesituation in der Kinder- und Jugendarbeit ernst nehmen und bewältigen“ die folgenden vier Punkte:

  • die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Jugendarbeit; insbesondere eine bedarfsgerechte Ausstattung der Angebote, eine angemessene tarifliche Entlohnung sowie mehrjährige Förderperspektiven
  • die aufrichtige Wertschätzung des ehren- und hauptamtlichen Engagements in der Jugend(verbands)arbeit durch Politik und Verwaltung verbunden mit dem Einsatz für eine bessere Wahrnehmung der Jugendarbeit in der (Fach-)Öffentlichkeit; insbesondere die Anerkennung der besonderen gesellschaftlichen Bedeutung außerschulischer Bildung
  • den Ausbau der Ausbildungskapazitäten in den Bereichen Soziale Arbeit/Sozialpädagogik/Pädagogik an den sächsischen Hochschulen
  • die Umsetzung des Appells der BAG der Landesjugendämter „Jugendarbeit studieren“ in Zusammenarbeit mit den freien Trägern der Jugendhilfe sowie den sächsischen Hochschulen

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