Stellungnahme „Handle with care“ veröffentlicht

Stellungnahme „Handle with care“ veröffentlicht

Stellungnahme "Handle with care"

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Eine Arbeitsgruppe aus Fachkräften der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) der Stadt Leipzig verfasste in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband (DBSH Sachsen) und dem Stadtjugendring Leipzig jüngst eine Stellungnahme zur Situation des Arbeitsfeldes vor Ort mit dem programmatischen Titel: „Handle with care – Offene Freizeittreffs für junge Menschen nachhaltig stärken.“ Sie richtet sich vorrangig an Entscheidungsträger(innen) und an die Fachkräfte in der OKJA und reagiert damit auf aus ihrer Sicht als sehr kritisch zu bewertende Feststellungen sowie sukzessiven Ableitungen der Studie „Jugend in Leipzig 2015“. Diese Studie, in der Schüler(innen) im Alter von 12 bis 17 Jahren am Lernort Schule befragt wurden, konstatiert beispielsweise: Lediglich neun Prozent der Jugendlichen nutzen einen Jugendtreff häufig (mind. einmal in der Woche), das Potential zur Aktivierung bisheriger Nichtnutzer(innen) ist als gering anzusehen und Jugendtreffs kümmern sich bevorzugt um Jugendliche mit besonderen Problemlagen.
Die Stellungnahme unternimmt daher den Versuch einer fachlichen Richtigstellung zu den  Objektivitäten vor Ort und erläutert die spezifische Bedeutung und die inhaltlich-strukturelle Ausrichtung des Arbeitsfeldes OKJA im Raum Leipzig – gerade vor dem Hintergrund anstehender Förderentscheidungen.

Augen auf bei der Meinungsbildung im Internet

Das Internet bringt Nutzer(innen) immerzu auf den neuesten Stand und jederzeit sind Informationen für alle abrufbar – auch hat jede(r) die Möglichkeit, eigene Themen im World Wide Web zu verbreiten. Doch gerade in der Vielfalt und (unkontrollierbaren) Menge an Informationen liegt die Gefahr, subjektiven, falschen oder manipulierten Informationen zu begegnen.
Auch und vor allem im Nachrichten- und politischen Bereich sollte man aufmerksam sein und kritisch hinterfragen. Es gilt die Seriosität von Seiten und Informationen zu prüfen und im Zweifel nach weiteren Quellen zu suchen. Auch wenn man sich selbst aktiv an Netzdebatten beteiligt oder Informationen zur Verfügung stellt, heißt es: Verantwortung übernehmen!
Dazu ein schönes Beispiel: im Netz und den Sozialen Medien nicht einfach alles glauben, sondern die Korrektheit von Aussagen nachprüfen:

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Darstellung der Debatte um Kinderehen im Sächsichen Landtag im Sozialen Netzwerk Facebook